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3. Th. (1715) Deme zum Beschluß, Ein bewährtes, meistens aus eigener Erfahrenheit, und unterschiedlich-practicirten Manuscriptis, wohleingericht- sehr nutzliches Koch-Buch beygefüget ist In welchem, gantz besondere zu diesem Zweck, sehr curiose Materien, deren man sich, mit grossem Nutzen, und seiner Vergnügung bedienen kan, enthalten ...
Entstehung
Seite
303
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Dritten Theils Vierdteö Buch.

Magen/ und hilfst dem Aufsteige/ welches einemsauer ankommt; 78) Srarcker die wacklende Zäh-ne. 79) Und ist eine gute Artzney vor das viertägi-ge Fieber; 80) Rosinen-Esslg öffnet die Verstopf-fung der Leber und Miltz; 81) Ist gejund denen/die vielGall haben/und lindert der Gatl-Feuchtigkeit;82) Wird denen/die den Husten und Schwindsuchthaben/nützlichzu gelassen.

8?) Schlechter sauer Saffr zertheilet die Choleri-sche Phlegmatischen Feuchtigkeiten. 84) Syrup vonEssig lindert die.Gall und melancholische Feuchtigkeit.8s) Vertreibet die täglichen Fieber/und dieüberdenandern Tag kommen. 86) Oeffnet die Verstopfungder innerlichen Glieder/und befördert den Urin.

87) Schlechter oder vermischter Syrup / so er mitSauerampffer-Wasser-zum Julep gemacht wnd/lo-schet denDurst in Fiebern. 88) Eben dieser Syruprhut die vorigen andern Artzneyen alle starcken/ undtreibet so hefftig aus/daß er bißweilen den Kopfunddie Senn-Adern verletzt/und zu offt gebraucht / kanleichtlich die Leber schwächen. 89) Essig mit Zuckervermischt / so Sauer-Zucker genandr/ stärcket dasHertz/und alle Lebeuö-Geister. 90) Jstgutwidec

den Gifft/und stillet die Pestilentz; 91) Lindert undvertreibet das doppelte Fieber über den andern Tag.92) Ist auch den langwierigen Fiebern / welche vondem Geblüt oder Galle kommen/gesund; 9z)Stär-cker das Hertz / undmehnt die Freude des Gemüths.94) Hilfft auch zur Leber; 95) Vertreibet die Ver-stopffuna der Miltz.

96) Des Weinstocks oder Wein-Rebens Wur-tzel-Asche/so man eine Lauge daraus macht / und denKopst damit wa>chet/ trocknet aus die Feuchtigkeit desGehirns. 97) Mit Sciffe / und einen leinrm Tuch/darin naß gemacht/dasselbige auf die Rose gelegt/lin-dert den Schmertzen/und macht gesund ; Aber mansoll es offt auflegen.

98) Diese Lauge mit Majoran/Arabischen 8t«ck,Zs,und Peronim gekocht/ ist eine herzliche Lauge/auszu-trocknen d:e Feuchtigkeit des Gehirns/und zu starckenden Kopff.

99) Asche von Weinstock und timonien-Kraut/soman eine Lauge daraus macht/ und den Kopff damit, wäscht/ machet schöne gelbe Haar/sonderlich/ so manj sie an der Sonnen trocknet; allein daß schwache

Häupter machet.