Dtt! Adcliclxn Land- und Fe!d-Lebenö
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Ever-Oeldarzu/'aß das langsam zergehen/ und dasBieywviß darein / un.d laß es wol erwarmen / thue eshernach vomFeuer/ und das Kupffer - Wasserdar-em/ laß es abermahl wol erwarmen/ rühre es um/ hebe.es wieder ab / thue das ander Thal desVitnoli auchdarein/und laß es so lang sieden/biß das Kupfferwas-ser beginnet zu röchen/ und ein wcmg schwartz zu wer-den/ thu? hernach gepulverrenWeyhrauch darein /; ühr es so lang/ biß die Salbe beginner kalt zu werden.Aufs allerletzt thue auch den Cmnpsser darein/ darnachl falbe deine Hand mir Rosen-Oel/und mache Zapffieindaraus.Niinm Wax/ acht Loth/ Griechiscl/Pech/Te^pentin z.Loth/Baum-Oel/Galmey/ m.-w". vierLoth/Silber-Glerr 2. Loth / i.Loth( Weyh-rauch i. Loth / mische es zu einem Pflaster. NimmColoschina/ Mumia/ ?)?astix/ 4. Qumtl/ Weyhrauch4-Quintl/ Myrrhen/weisseCorall i.Quintl/Perlen-Mutter 1. Quint/Hellkraut-Safft/ Magnet-^ ciin! Campffer/ Gummi Ammoniaci/Bdell,,/ Terpentin/weiß Kupsser-Wasser. Dieses verniische/ wie obengewiesen/ zu einem Pflaster.
Auf eine andere Art. Nimm Jungfrau - Wax einPfund / Terpentin einen Viering/ beede Stuck laßzergehen aufeinem geiindenFeuer / und thue darein ge-stoßnen Mastix 6. Loth/ Agtstein 2. Lorh/^aß alfo aufeinem Feuer ein viertl Stund stehen/ darnach Mumia4. Loth/Weyhrauch/Myrrhen/ 1.L0H/ aiocpmicumz. Lotlv alles rein geflossen/thue es darein/ rühre es soi lang/ biß es kalt wird/ darnach bahre oder zerknette es! mit den Handen / somit Ochsen-Unfchlit bestrichen/wann solches wol durchwürcket/so thue darzuSaffran/em Loth; biß also ein Pflaster daraus wird / DiesesPflaster heylet alle Stiche.
Ein vornehmes Stich Pflaster eines KayserlichendKymrZi. Nimm Wax vier Loth/Pech z. Loth/lopkoni«. undHartz jedes i.Loth/Venedischen Ter-pentin/ Rosen-Oel/ Eyer-Oel/ Drachen-Blut/jedesj ein halb Loth / Galmey/ Tulia / so gar wo! im Wem-! Essig gebeitzet sind/ eines)eden ein Loth/ Schmarag-! denstein/Magnerstein/und Perlen-Mutter / jeglichesein halb Loth / weissen Agtstein/ Campffer/weisseCo-rallen/ jedes ein Quintlein/hieraus nach rechter Kunstein Pflaster gemacht/ und zum Gebrauch angewen-det.
lo. Pfeil-Wunden. Ein bewahrt und köstlichesPflaster / zu allen durch Pfeile geschossene Wundenund Geschwahren. Nimm Mennig undGalmey / jedesein halbPfund/ Gold-und Silber-Glett/ jedes 6.Loth/der Oele vonLein-Saamcn und Oliven / jedes andert-halb Pfund/Lorbeer-Oel/ ein halb Pfund/Wax undColophonien Hartz/jedes i.Pfund/Fürniß und Ter-pentin / jedes ein halb Pfund / Opuponac, Qalbsni,Scr^pini.ämmvniac.Uttdöäcllli, jedes6.Loth/ gelbenAgtstein / Olcbani. ^Icx<inclrinischeMyrrhen/ Aloesxpzlicse, lange und rundeOsterlucey/jedes2. Loth/Munua / so übers Meer kommt/Magnet - und Blut-Stein/ jedes z. Loth/weisse undrotheCorallen/ Per-len-Mutter/Drachen-Blut/Ungansche^eri-aLiKiiizra.und weissmVirriol/jedes2.Loth/derki <)rum^ntimonii2. Ouintlein/ Lroci IVIartis gleich so viel/<2ampkorT
2. Loth. Laß erstlich die fünfferley Gummi in eil-nemEsslg einweichen/und sieden/durch ein leines Tuch !pressen / und zum andern mahl sieden / das Ge-wicht der Gummi mag mau von wegen des Durch-pressen/ überbliebenen und untüchtigen in Hafen ver-mehren/ nachmahls in einer Pfauen über einem gelin-den Feuer / biß es eine mittelmäßige Dicke bekom-met/lassen stehen. (2.) Das Lem-und Vamn-Oellaß meiner andern Pfannen mit Gold-und Silber-Glett sieden / biß sich das Oel beginnet zu färben/ unterstetten Herum-rühren/ nachmals denGalme» / undbald hernach die Mennig hinzu thun / alles fast zwoSmnd fleissig umrühren/und biß es genug ist/sieden/welches alsdann erkennet wird/wann dessen ein Tropf-fen auf den Nagel gelassen/ dick wird / gestehet / undnicht lnchr fleust. (z.) Endlichen thue auch den Fir-niß/ Lorbeer-Oel/Wax und Colophoniam hinzu/mi-sche alles wohl untereinander / laß sämtlich über demFeuer zergehen/ und wann es von demselbigen herab-genommen/so laß die Pfanne mit dem Gummi allge-mach warm werden / aus der andern Pfannen denI.iquorc,n gemahlich zu den Gummi hinzu giessen/über einem sehr gelinden Feuerlein / wshl und fleissigvermischen/ und ja nicht sieden / damit die Glimm, nichtknollichr werde / und sich mit dem Oel übel lasse ver-! mischen/ als dann in dem Rühren/ die Pulver auch hin-zu thun/ eine gantze Stund wol untereinander ui!>ren. Endlich / den in dem Wachholder- Oel zerlasse-nen Gaffer auch darunter thun ; Und da es etwan-wollte zu hart werden/noch ein wenig Wax undlophonia darzu vermischen. Die Probe aber/ daß esgenug gesotten / ist diese / wann man nemlich «Schwamlein darein dunckt/ und etliche Tropffen in -Wasser fallen last : Wann dann die Materie wemund an dem Finger kleben bleibt/ muß mans langer/und biß es hart wird/ lassen sieden; Ais dann erst vomFeuer hinweg heben / in ein groß Becken voll Wasserausgiessen/ und mit den Handen/ so zu vor mit den Oc-len der Chamillen / Rosen/ Wachholder / Erd- Wur-men und St.Johannis-Kraut/ eines so viel als de5andern/mit einander vermischet/gesalbet / ein Stunddrey oder vier mal herum kneten und arbeiten/zuZapf-fen formiren/ und zum Gebrauch bewahren.
11. Schieffer auszuziehen. Wer einen Schieffe?in einem Finger oder in die Hand gestochen hat^/derlege dünn gemachtesHartz darauf/das ziehet die Schie-fer aus. Magst es thun/ ehe dann es schwieret / oderwann es gleich schwieret /Stein-Wurlzel niit Schmeergestoßen / und an das schadhaffre Ort geleget / ziehetdenSpreussel heraus.
12. Kugeln auszuziehen. Gieb dem VerwundetenWintergrün-Wasser zu trincken / so treibts die Kugelan den offnenOrt.
Wann einer geschossen wird/und ihm die Kugel imLeibe bleibet; So nimm eine Kugel / damit ein wildSchwein geschossen worden / so dem wilden Schweinim Leibe geblieben/ schlage sie breit/lege sie auf das Loch/da die Kugel hinein gegangen ist / laß den Patientenauf diefelbige Seiten legen/da er geschossen ist/in 24.Stunden ziehet die breite Kugel die andere heraus.
" Son-