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3. Th. (1715) Deme zum Beschluß, Ein bewährtes, meistens aus eigener Erfahrenheit, und unterschiedlich-practicirten Manuscriptis, wohleingericht- sehr nutzliches Koch-Buch beygefüget ist In welchem, gantz besondere zu diesem Zweck, sehr curiose Materien, deren man sich, mit grossem Nutzen, und seiner Vergnügung bedienen kan, enthalten ...
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De6 Adeltchen Landend Feld-Lebenö

und Graben / so gehört er dem Grund-Herm gantzund gar/ und da derjenige / so mit Zauber- Künsten/einen Schatz in feinem Hause findet/ dessen beraubetwird/so hckt es IN /uncjc» alicno. eine andere Beschaf-fenheit / weil der unschuldige Grund-Her: vor einesandern Schuld nicht zu stehen hat/ und in cwbio viel-mehr wider-als vor den ?ilcum zu sprechen hak. l. io.cle^ur ?ilc. l-. un. ^kelaur Locer. clc tieZuI.c z.n. 180 I.aur-sb, cj. I. <. 26. Ware aber der Schatzauf fremden Boden/ (7alu lortmto, und von ohnge-sehr gefunden / so gehört dessen Helffte dem Herm / dieandere aber dem Finder. 4 §. /. «ts K. L> s- ci.i.. K. r.

4. Wann nun ein Bestandner in seinem Bestand-Gut/ein Lrecjiwr in seinem ttv^otkcc. ein Nutz-Nies-ser in seinem Nutz-Niessungs-Gut/ eine Wittib in ih-rem Leib-Geding/ein Vasall auf dem Lehen/ ein km-auf dem Erb-Zinß-Gut/ einen Schatz vonohngefehr finden/ so sind ste schuldig / die Helffte demEigenthums-Herm zugeben. I..z9. l.ocst. 1..20 c.cjcI. z.cj.o.Sc 6). /-4 l). Wor-aus folget/daß wo ein Genius in dergleichen Güterneinen Schatz hebet / die Helffte nicht dem Vasallen/Emphyteuten/Creditorn/:c. sondern dem Grund-Herm zukomme/ und thut hierzu nichts/ ob der vom!-»uz funcli eine oder publica Perlons sey/ein--

folglich / wo der Schatz indem Kirchen-Staat oderFürstlichen parrunoni.,!-Gut gefunden worden / sohat es mit Abtheilung der Helffte gleiche Bewandnüs/gleichwie auch/wo selbiger mit Fleiß / und ä-irsop rian solchen Orten gesuchet wordm/der Kirchen/Stadtoder dem Fürsten der Schatz allein zufiele, z.f.s 6.int,

Loeer. cl. 2 z.n. i?/. (^-»rl. cjc ^xpcns. c. e2. n. li8ixt.c.tin n. ^>c> lsqq. säcl. /. ^9.^. cle l^ O

Ist aber der Schatz an einem Ort/ der extra pziri.monium, und keines Eigenthum ist/ als da ist dasMeer/das Ufer/:c. gefunden worden/so gehöret er/als res nullius. c!e primo occupsntj. XV-tienbcc. Vulj-tej. ci./. )9 /k- v Wie wol heut zu Tage einanders in?raxi üblich ist.

Die geheiligten zumGOttesDienst/ und Begra,bung der Todten gewidmeren Oerter/ werden zwarauch unter die Sachen / welche in keines Menschen?r^lzrietTt sind/gezählet/ und gehört demnach derSchatz/ welcher Olu iortuitv, gefunden worden/dem Inventori, hatte er aber darnach gesuchet/so ver-bleibet er dem Nlco gantz UNd gar.2.^.s6.^> Z9.).cte

o. Wiewol heut ju Tag das Recht/ was dyr ?iscu.

gehabt/auf dieKirche geerbet ist / und dahero derSchatz entweder zur Helffte; oder gar / nachdem sel-biger mit Fleiß gesuchet / oder von ohngefehr gefun-den worden/der Kirchen gehört/als in deren uomi-nio , nach dem )ure t^nomco > die I-ocs kclizivlsbegriffen sind. <^anon non jzlacuit 2), ccin. I.3icis 24.csul. jH. «zu?eli 7. c. Lcclcli^ 10. cje ds»nllit. c. utsuprs 8> 6c t. t. cie rcb. kcelcl. non a> hslcel ci.k-cucl.4. cz. :c>. L Liixt. cl. kn ' n. z 8. lc^cz. Wann auch colu, da der Inventar I'kel -iuri die Helffte zurücke ge-ben muß/nicht erhellet/ wie viel er gefunden/so mußer solches mir einem Eid erharte«; Ja/ man kan zu-weilen/wo der Mein-Eid zubefahren/ sct w-kursm.schreiten/weil respeÄu das zu rettuuirenden Antheilsein ^urtum begangen wird. tieiZ. I .czüstt. >8. Lcrl.

P.2. (! 66 n. ;4« üop. ci. I.

5. Und dieses/was bißhero gemeldet worden/hat/nach denen ^cZ>bu«i<om«ni5,seine ausgemachreRich-tigkeir. Heut zu Tag aber wird an vielen Orten da-von abgetreten / und werden die Schatze / unter dieHermlose Güter gerechnet / die einfolguch ein Fürstsich gantz attribuiren kan/sie werden gesunden/ wo siewollen/und solle diesefast die gantze Welt ein-genommen haben. juxn, Hriu«. cic^l.k1->j.I.). c .6 ,n.2z. undinTeutschland/Franckreich/Spanien/Enge-land/undDännemarckim^chwang gehtn.v.ci ci-ot.cic^.ö. zc pac.!. 2. c.8. N.7 Hingegen finden sich an-dere/welche diese Gewohnheit/ als erwas Unbilliges/verwerffen/welches man zwar dahin gestellet seyn iässet/und vielmehr derMeynung ist/daß iine in.quikslLsich em Fürst solche niemand zustehendeGüter »kt. ibu>-ren/und dardurch seineEinkunfften zu beffererBestrei-tung der Regierungs-Last vermehren könne,

ff. :it. cic ff k. D.n. z 1 ?. rc^ in tic. ac I'kcszur^n.

14.5 rrur ti. I, in ks?> Daran wird abergezweiffelr / obin erwähnten Orten die clil^lmo >ons communizcicca T'k-lauros durchgehends aufgehoben sey Mas-sen von Franckreich Spanien und Holland coTitrarjapr-juclicis anziehet I.!,utcciz. 6. cjils, ff. ?! und inTeutschland bey den meisten ^clicii, das /uz dom-munc. annochstatt hat/ und darauf gesprochen wor-den. Icü. 8ixt>n.cl. c. kn. num. l.kZciz. l. czusell. ,z.num ,f4. Daß solchemnach/w0nick)t expreszz I^.vclconsucluciinc ein anders hergebracht/annoch heut zuTage sicherer ist/ bey dem )ur-8criplo zu blei-ben/und die Partie wider den kilcum zunehmen, ttopp scj cl./. Z9.).clsk. l). in »«iklit,

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