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Bette gelegen, einen Drank Weines zugebracht, darin sieSchmier etwan gemischt, bezaubert, und sei selbe davongestorben.
Item bekennt, daß ihr Bule Lucifer auch 1 oder 5malmit ihr allhier im Thurm bulirt, seie in Gestalt einesfeinen Mannes in schwarzen Kleydern zu ihr kommenund seie kalter Natur. Item habe sie etzliche Mahl dasheilig Nachtmahl entfangen und in ihren Schmier ge»mischet- Item bekennt, was sie zninDantz sollen kommenhätte sie die Hand geschmiert und wäre alßdann von ih-rem Bulen dahin, solgents wieder zu Hauße gefahren.Sie hette einen Zauberstock in thausent Teuffels Nahmenneben ihren Mann ins Bette gelegt, daß er glaubt sieneben sich liegen. Ihr Buhl hätte große Hände undFüße mit einer Hnndtsklauen gehabt und auf dem Huteeine Feder. Item daß ihr Bnl Lucifer zu ihr gesprochen:sie sollte ihm folgen und Gott absagen, er wollte ihr ge-nug geben und dabei ihr einen großen rothen Psenninghgeben, so des andern Morgens Pserdtzdreck gewesen. An-dern Tags sei ihr Buhl wieder zu ihr gekommen undhabe mit ihr buliret. —
Das Protokoll über diese Aussage wurde von dem ge-treuen Godesried Borken, Schultheis zu Bensberg am 7.Sept. an die Landesregierung zu Düsseldorf eingesandt,mit dein Berichte, daß eine andere Here und Thurmge-nossin der Trein, Stein (Christina) genannt, sich mit ihrerHaarschnur strangnlirt habe. Weil solche Fälle kürzlich häufigvorgekommen und die Treine auch mit ihrem Halstuchscheu verzweifelte Versuche angestellt habe, so lasse er die-selbe fortwährend durch drei Mann bewachen. Eine solchekostspielige Bewachung zu beenden bitte er die Fürstl. Lan-desregierung, baldigst zu befehlen, was er vorzunehmenhabe.
Durch den umgehenden Boten reseribirte Herr von Pa-landt Namens der Regierung, daß Borken die Beschädig-ten zu vernehmen, dann den Schniierpoot aufzusuchen habe,und dann die Schössen ein Urtheil abfassen lasse, wasvor der Vollstreckung nach Düsseldorf einzusenden.