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Gräfin Hlldegund von Aar und Meer zu Lehen hatte,blieb mehre Jahrhunderte im Besitze dieser Familie vonThurn (sli torrv), die größtenteils in Köln wohnte.Im I. 1526 kam es in den Besitz der Freiherren vonQuadt zu Vuschfeld, gehörte im I. 15K0 aber dem EdlenAdolf von Brambach, der es I5U3 an seinen Schwager,den Edlen Hans vonPampus übertragen, wovon es im I.1599 an den Junker Hans Ludwig vonHatzfeld kam, deres im Anfang des 17. Jahrh, wieder an die Qnadt zuBuschfeld ver'kaufic. Im I. 175t) erwarb es durch KaufFreiherr Franz von der Lepen, dessen Sohn eS an Pri-vaten veräußerte. Gegenwärtig ist die Wittwe Neuhöfferim Besitze des ehemaligen Rittersitzes, der als ein Acker^gut von Z30 Morgen bewirthschaftet ist. Das vom Strunderbache durchflossene Dörfchen Sirunden, etwa 30 Häuser und 250 Einw. zählend, ist jetzt mit Thurn zu einerSteuergemcinde vereinigt. Die Schässerei zu Sirunden,wozu auch der dortige Müllenhof gehörte, war ein adeligesLehengut, das dem Landesherrn einen halben Mann und'/z Pferd zum Kriegstdienst stellen mußte. Im I. 1560war es im Besitze der Herren Naitz von Frentz, im I.1640 gehörte es dem Edlen Tilmann von Nemscheid; jetztist es in mehre Ackergüter zersplissen. — Die Steuerge-meinde Wichheim und Schweinheim, aus den beiden gleich-namigen Dörfern bestehend, wovon das erstere, bereitsim I. 1085 ilomus ^Viel>k?ri genannt, etwa 2(X>, dasandere 350 Einw. zählt, umschließt mehrere Höfe undkleinere Weiler. Der dortige Nittersitz Jdasfeld, ist jetztin zwei große Ackergüter Jdasfeld und Neufeld zersplissen,die zusammen etwa 1800 Morgen halten. Der NittersitzJdasfeplt wird schon im I. 1222 durch Cäfarius vonHeiüerbach erwähnt. Die Besitzer waren geborene Bach-und Waldgrafen der Struuder-Gemarke, dort wurdenauch die Bach - und Waldgedinge gehalten und die älte-sten Bachordnungen verfaßt. Im 1.1324 besaß es RitterHans von ^-chönrath, im 15., 16. nnd 17. Jahrh, wares Elgentbum dee Edlen Qnadt von Buschfeld, von wel-chen es die Droste-Vischering zu Haus Hahn erwarben,