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(Merle) werden leider im Herbste unter den Kramtsve-geln so häufig weggefangen, daß man ihre klangreicheStimme im Walde vermißt. Gottlob kat die italische Un-sitte, die Sänger des Frühlings in herbstliche Ganmfreudczu verwandeln, sich hier nickt ans die Lerche (Liveling)ausgedehnt. Wachteln (Böckderöck) und Feldhühner sindin großer Anzahl vorhanden; von Sumpfvögeln der Kie-bitz, das Schilfhuhn, Wasserschnepfe und Aeiher. DerRohrdommel ist eine seltene Erscheinung. Desto häufigersind die Spechtarten, Häher und Krähen- Von den Eu^lenarten ist nur das Käuzchen und die gemeine Ohreulehäufig; von den übrigen Raubvögeln Habicht, Sperber,Falke und Neuntödter. Ringel-, Turtel- und Holztaube,Eisvogel, Ammer (Goldmerl), Wiedehopf (Hnppert), Staar(Sprole), Dohle, Krähe und Schwalbe nisten hier inMenge. Plaß- und Birkhühner kommen nur selten vor.Störche, die vor 60 Jahren in der Gegend von Gladbachund Merheim heimisch waren, haben uns gänzlich verlassen.Desto größere Treue hüben unsere sommerlichen Hausge-nossen, die Schwalben bewährt. Auch die große Uferschwalbekommt häufig vor. Nur im Winter zeigen sich einzelnewilde Schwäne, doch Wildenten in großer Anzahl auf denFlüssen. Im Herbst und Frühlinge besucht auch die Holz-schnepfe unsere Waldungen.
Von den Säugethieren sind die Nagethiere von derSpitzmaus bis zum Kaninchen zum Schaden der Felderund Fruchtböden am zahlreichsten vertreten. In dürremSommer richten sie besonders in den sandigen Gegendender ^ihemebene oft großen Schaden an. Daö Kaninchenist die ganze Haidestrecke, den sogenannten Mänsepfad,entlang, der von Dünnwald längs Thurn über die Mil-lenforster Hardt über Brück und'Wahnerbaide gen Sieg-burg führt, ein änßerst schädliches Feldungeziefer. AuchHasen sind in dem Nheinthal sowie in dem Hügellandemehr als den Ackeröleuten lieb ist. Hamster kommen sehrselten und nur in dürren, Sommer vor. Desto häufigerdie schädlichen Baummäuse und Manlwürfe. Auch Fleder-mäuse sieht man herbstlich in jeder Dämmerung.flattern,