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Auch das Rheinthal bietet nirgendwo eine vollständigeEbene dar. Das nächste mit ertragreichen Feldern bedeckte >Uferland ist durch die in voriger Abtheilung besprochenenehemaligen Nheinbette durchschnitten, oder durch Apschwem- .mung der Stromarme erhöhet. Vom ältesten Strombettean steigt ostwärts der Boden zn wellenförmigen Haide-Hügeln,' deren Kies - und Sandaufschwemmungcn von mäch-- xtigen Nheinflnten der Urzeit zeugen. Nur dort wo starkeBäche den Haidestreiftn durchschneiden, (z. B. bei Thuen) !ist durch Wegspülung der Sandbügel eine fruchtbare Fläche ^dem Ackerbau geöffnet. Hinter den Sandhügeln und zwi- sfchen denselben' sind noch überall die Neste der Sümpfe,wenn auch nur an Torflagen und Kleibecken, worunterdie Braunkohle verborgen, erkinnbar, und hinter diesemMoorboden erheben sich die Sand - und Kalksteinhügel,dann die Thonschiefer- und Grauwackenschichten zu im-mer höheren Stufen als die letzten Verzweigungen desWesterwaldgebirges.
Die Höbe des Nheinspiegels zu Mülbeim ist bei mitt-lerem Wasserstande Il2 Fuß über der Meeresfläche. DieHöhe des Nheinthales, zwischen Wahn und Flittard überdieser Stromfläche beträgt durchschnittlich 3V Fuß. DerSchloßberg zuBensberg hebt sich 457 Fuß über das Meer;der dortige Hackberg 53Ü und das Kirchenthor oberhalbHerkenrath 658 Fuß; die Höhe der Acherstraße bei Heiligenhans beträgt 575 Fuß, die des Acherthales bei Overath165 Fuß und bei Ehreshoveu 210 Fuß. Die Klobbcichzwischen Schalken und Federalh reicht 752 der hohe Heister898, und der Lüderich bei Volberg 629 Fuß über das MeerDaS Sülzthal bei Altenbrück liegt 177 Fuß, dasStrund-bachthal bei Gladbach 144 und bei Herrnstrunden 302 F.über dem Weltmeer. Der Nentersweg bei Schildchen ist !268 Fuß, die Dhün bei Hoferhof 208^ Fuß uud beimEinflüsse des Eschbachs bei Schüllerhof 312 Fuß übermMeere. Der Hubertsberg 357, Osenau 272, Hahnenberg450, Ley 430, die alte Burg 446, der Nösberg 518, derBlecherberg ö6l, Nicharzfeld' 358 uud die Höhe von Nc-schen in Odenthal 610 Fuß über dem Meere.