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bimdmsse bestätigte. Der Name Hopsa war, ein bloßerSpitzname; in den Gerichtsakten ist jener Verbrecher GeorgNöthlich von Blecher genannt, seines Gewerbs ein Schneider.
Der Kurfürst Karl Theodor, ein sehr friedsam undmild gesinnter Regent, der anfänglich zu Mannheim unddann zu München Hof hielt und selten nur nach Dussel-dorf kam, trat dem durch seine beiden Vorgänger gehegte»Aufschwünge des Bergischen Landes nicht entgegen. Seinüppiges Hofleben, seine Weiber und seine Baulust kostetenzwar dem Lgnde große Summen; doch wurden auch vor-theilhafte Wegeanlagen, Brücken und Kirchen von ihm er-richtet. Nur in spätern Jahren brachte die Herrschaftseiner Gewissensräthe und der Beamten über ihn manchenDruck im Lande. Doch die Anhänglichkeit des Volks,welche seine Vorgänger errungen hatten, ging auf ihnüber, und seine Reisen nach Düsseldorf glichen einer Ju-belfahrt. Das erste, was die Schuljugend lesen lernte,waren die weitschweifigen Titel und die Gratulationenihres gutmüthigen Kurfürsten, in dessen Namen das Landüber ein halbes Jahrhundert meistens in Friedeil regiertwurde. Nur der siebenjährige Krieg (1753—17) stört?auch im Bergischen die behagliche Ruhe, in welcher damalsdie Lande schlummerten.
DaS Herzogthum Berg hatte seit dem 30jährigen Kriegevon den Franzosen als Neichsfeinden viel des Bösen er-duldet; eS sollte nun auch im Bündnisse mit ihnen ge-quält werden. Die Kaiserin Maria Theresia hatte gegenden Einzigen Friedrich II. von Preußen den größten Theilvon Europa unter die Massen gerufen und sich sogar mitFrankreich verbündet, das im I. 1757 ein Hülfsheer von80,000 Mann aussandte, welche Kriegsvölker ihren Weggroßentheils durchs Herzogthum Berg wählten, entwederdie Frankfurter Straße herab über Siegburg und Mül-heim, oder über Deuz auf Mülheim und von Neuß aufDüsseldorf, um über Ratingen, Elberfeld, Solingen undWipperfürth die Mark und Westphalen und Sachsen zuerreichen, welchen Weg sie der größte Kriegsmeister seiner