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Theil des Walles niederreißen ließ und die seinerseits be.stellten Werklente zurück zog. Hierüder ließ er vorNotaeund Zeugen eine Urkunde errichten und dem Kaiser diesemBeweis der Folgeleistuug zustellen. Der Markgraf vonBrandenburg aber that Einspruch gegen diesen Schrillund munterte znm Fortbau ans. Nach einem verunglück^ten Versuche des Markgrafen, sich der ^-tadt Düsseldorfzu bemächtigen, gelaug eS ihm, die Festuug Iülich zu be-setzen und Wolfgang Wilhelm erlangte den Alleinbesitzvon Düsseldorf, wo er am 25. Mai 1614 vom lutherischenzum röm.-kaiholischeu Bekenntnisse feierlich übertrat undsich hierdurch die Hülfe der Spanier versicherte. Nachabgeschlossenem Vertrage sandte der König von SpanienSöldner und 109,Wl) Kronen zur Werbung indie Niederlande mit dem Auftrage au seinen dortigenStatthalter, die gegen Mülheim ausgesprochene Acht so-fort zu vollziehen. Der Markgraf von Brandenburg be-warb sich um den Beistand der Engländer uud Holländer.Während er aber zur Verbindung mit jenen Hülssvölkernnach Kleve gezogen war, nahm der H'falzgraf die vonBrandenburg besetzten Plätze im Bergischen ein, wurdejedoch ver Keltwig au der Ruhr zurückgeschlagen. Woder Pfalzgras Meister war, traten die Beamten znr ka-tholischen Kirche über, oder sie wurden abgesetzt. So ge-schah es zu Vensberg, Mülheiui, ^'ülsdorf, Monheim,Mettmaun, Burg, Elberfeld und a, O.
Am 25, August 1614 zog der spanische General Spi-nola, als er die AchtSerk äruug gegen die Evangelischenzu Aachen vollstreckt hatte, mit WMV Mann zu Wies-dors über deu Nheiu, wo sich der Pfalzgraf mit 8WReitern und Manu Fußvolk mit ihm vereinigte.Diese Heerschaar rückte sofort gegeu Mülheim. Wider-stand der Bürger war um so mehr vergeblich, als derLandesherr zur Zerstörung des eignen Werkes nahete.Sämmtliche Festungswerke wurde» geschleift, die Thürme,Ningmanern und Kirchen gesprengt und die Wallgrabenverschüttet. Alle Einwohner wurden dabei zur Frohuegezwungen. Doch ertheilte der Pfalzgraf den geäugstiglen