wobl ihm die Pfründe unter dem Namen derBuchheimerStelle verlieben wurde, so hieß er doch auch damals schonnur der Pfarrer von Mülheim, wovon mehr in folgendenAbschnitten,
Die Einkünfte der Stadt bestanden im Mittelalter indem Erlöö des aus dem Gemeindewald gefällten Nutz-bolzes, aus den Pachten für die Bleiche, die ^-tadtschenke,Stadtmnhle, die Steinkohlen ^ uud Fruchtmcjierei undden Krahnen, sodann aus der Wein-, Brod- und Fleisch-aeeise, der Schrotcrei und später auch aus der Pacht derFischerei für die Kirche und der Jagd für die Armen;und endlich aus dein Erlös für das Bürgerrecht und denGeldbußen und Gcrichtssporteln. Die Weinschroterei uudFruchtmesserei wurden im 16. Jahrbunderte für jährlicheLl) bis 100 Gulden, die Nheiufischerei für t>, und die Jagdfür 8 Gulden verpachtet. Wegen eiiier^Beleidignng oderSchlägerei wurde eine Brüchte von 1 T Wachs und einpaar Schillingen verhängt, eben so wegen zu leichtenBrodes, wobei die Brode für die Armen weggenommenwurden, desgleichen wegen Feldfrevel, nächtlichen NnmorSn. f. w. Auch obige Verpachtungen wurten während desMittelalters in der Kirche abgehalten.
Die Ausgaben der Stadt waren unbedeutend. Zu denBefestigungsarbeiten wurden die Bürger zu Hand- undSpanndiensten aufgeboten; das nöthige Holz lieferte derGemeindewald, und nur wenige Handwerker wurden ansGemeindemitteln bezahlt. Auch verschaffte der Landesherrmitunter Baustoffe und Arbeiter. Die Aemter der Bür-germeister, der Schöffen und Armenpfleger waren unbe-zablte Ehrenposten. Deshalb der jährliche Wechsel desBürgermeister-Amtes, das mit Mühe und Kosten ver-bunden war. Erst später erstattete man dem Bürgermei-ster einige Ausgaben des Amts aus dem Stadtvermögen.Auch der Schatzmeister führte sein Ami unentgelllich unddie Stadtwehre war eine allgemeine Bürgerlast. AuSGeuiciiidemiiteln bezahlt wurde nur d>r Stcdtschreibcr inseimu Nebensunltionell als Küster und Schulmeister, der