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Geschichte und Beschreibung der Stadt und des Kreises Mülheim a. R. : zum Vortheil des Kölner Dombaues
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Acuhere Geschichte der Städte Mülheim mil>Dcu; dis zum Jahre I6l2.

Nls der fränkischen Villa zu Deuz war schon unterden Karolingern wieder ein Städtchen mit einem feste»Schlosse, und aus dem Hofe Mülheim waren bereits vordem Jahre l lttt) mehrere Güter entstanden. Das Dom-stift zu Cöln befaß damals zu Mülheim einen Hof undeinen ansehnlichen Theil des Buchenwaldes; die Edle»von Mulheim hatten dort eine Burg und Gerechtsamean diesem Walde; so 1998 Heriman «lo Alulentievm,1189 liiert», 1238 Fil>m!«i <Iv Hlnlnlieim u, s. w ; dasStift Pantaleon erhielt im I. 1098 mehre Häuser, eineMühle und Aecker und Waldung daselbst ^als anhcimge-'falleneS Lehen vom Erzbisckof Hermann zum Gesäieme,?welche Schenkung der Crzdischof Friedrich im 1.1116 be-stätigte. Doch suchte, trotz des verhängten Bannfprnchs/ein gewisser Hermann feine Erbansprüche auf diese Gütergeltend zu machen, trieb die Klosterleute aus dem Besitzeder Mühle und nahm Pferde und Ackergeräth des Hofesweg, worauf Erzbiscbof Arnold im I. 1139 den Abt vonPautaleon in diese Güter wieder einsetzte. Auch der Grafvon Berg besaß damals ein Gut zu Mülheim, das erdem Kloster Altenberg schenkte.

In jenen Urkunden werde» noch mehre dortige Gütererwähnt, denen Holzgerechtsame am Buchenwald? zustan-den. Im I. 1152 war die Einwohnerzahl von Mülheimso sehr gestiegen, daß man die Aecker durch Waldrottungvermehren mußte, und zu diesem Zwecke theilte das Dom-stift mit den Rittern von Mülheim und den übrigen Be-rechtigten den Buchenwald, trat einen Theil an daS Frauen-klofter Dünwald ab uud gab das Uebrige zur Nottungin Erbpacht. Hundert Jahre später wird Mülheim ei»bedeutendes Dorf genannt. Der fruchtbare Uferboden,

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