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stelle- Dort erheben sich die Höberen Hügel über der Äsche .
der Priester und Häuptlinge, nordwärts nnd westwärts ^
immer kleinere Erhöhungen, die Jahrhunderte hindurch T
als Gestaltung der Natur unbeachtet geblieben sind und ^
ln'er und dort nur eine abergläubische Deutung, die zur deSchatzgräberei verleitete, behalten haben. In jedem dieser
Hügel findet man ein roh aus Thon geformtes Gefäß S
mit'Asche und Gebeinrestcn gefüllt, zuweilen auch zierlicher sä,
gestaltete Trinkgefäße, die man den Helden nach Valhall S
mitgab, zuweilen auch steinerne Amulette, Reste von Schmuck he
und Waffen, äußerst selten aber röm. Münzen, wogegen br
fast in jeder Urne Stücke von Kupferdraht gefunden wer- H
den. Unter den Kohlen unterscheidet man die von Eichen, mWachholder und Linden, welches bemerkenswerth für den
Bericht des Schilderers altdeutscher Bräuche, da er er- w<
,zählt, die Leichen der Häuptlinge seien mit besonderen gcHolzarten verbrannt worden. An den Gebeinrestcn selber
aber gewabrt man keine Spur von Riesen, wovon die de
Herren zu Rom, ihre Niederlagen im Eichenhaine beschö- V«
mgend, gefaselt haben, — Die Sitte unsrer Väter, ihre D
Verstorbenen bei den Heiligtümern zu begraben, ist auch wc
auf die christlichen Kirchen übergegangen und hat sich das uu
ganze Mittelalter hindurch erhalten. Außer den Hardten er>
am alten Rheinbette sind im Kreise Mülheim noch drei „n
heidnische Begräbnißstätten bekannt; die eine auf dem V>
Löderich am Sülzbach (vielleicht von Loh, Opferftätte), die un
andere im Dorfe Overath an der Acher, ein durch Men- dei
schenhände gestalteter Hügel, bei dessen Abtragung mehre deiAfchcnurnen zu Tage kamen, und die dritte auf dem Heer- ^ im
fclde, in der Gemeinde Haslach, wo noch die Sage von dei
einer versuukenen Stadt haftet, deren Namen Thing noch zu
deutlicher an die Stätte der Volksversammlungen erinnert, dei
Ein einzelnes hochgethürmtes Grabmül mit Spuren ehe- Ufmaliger Manerumfriedigung findet sich in der Tiefe eines- Hceinsamen Thales, unweit Hochscherven in Odenthal und! Klcin Haufen znsammengewälzter großer Steine im Königs-
sorste, wo die Sage, daß dort ein Heidenkönig mit Schätzen Zs,
und Rossen begraben sei. Letztere dem Erwachen ihres zu
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