Dutten Tkeilö Zehendeö Buch.
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was schadhaft! und krüpelicht wird/beissen die Altenalsbald aus dem Gewürchte/und tragens auöo.nStöcken.
'Dieser Zeugung wollen wir auch beysehen / wieder Weisel öder Dienen-König gezeuget und erlit-ten werde/und dieses verhält sich kurtzlich also : '>sobald die Bienen zur Macht kockMen/und des^Ge-bäues mächtig worden sind/ so setzen sie das Gewurch-te/ so ledig von Honige/ zu nechst an dem Honige/voller Bruth/ zugleich aber haben sie / gemeiniglichhinten oder an einer Seiten / wie auch eine Tafeloder Kuchen voller Thränen gesetzet/ darunter 1.z. auch wohl 4. junge Weisel gepflantzet. In etli-chen Stöcken findet man die Wetsel-Hauser^tm Ran-de des Gewürchtes / in der Form und Gestalt / wieeine Hasel - Nuß anzusehen; In etlichen Stöckenaber/ mitten im Wesel/nicht anders als ein Thrä-nen-Hütlein gestalt/ ohne daß solch Löchlein durch denKuchen durchaus gehet / und der junge König hintersich und vor sich aus seinem Häußlem kriecben kan.Welches auch aus sonderlicher Vorsehung GOttesalso in der Natur gepflantzet / auf daß / wann derWeisel auf einer Seiten verfiel/ er gleichwol auf derandern heraus kommen / und beym Leben erhaltenkönnte werden. Welche Bienen nun zugleich mirdiesem Könige gezeuget und jung werden / solche ge-hören ihm zu / und ist ein Schwärm. Doch / wanndie rechte Zeit zu schwärmen nicht vorhanden / odersonst durch unfreundliches Wetter / daran verhindertwird / nimmt solcher Weisel noch ein / und auch wolzwey künfftige Gehecke an sich / nachdem ihre Weiselumkommen/ oder getödtet werden. Aus solchen Stö-cken gefallen dann stattliche grosse Schwärme / undsind die Ersten oder Haupt-Schwärme die besten.
Von den Thränen / so mir dem Weisel jung wor-den/ ziehen ihr gar wenig mit aus/weil sie gewisseHerberge für ungewisse/ lieber erwählen.
Es ist gemeiniglich der unverständigen Bienen.Leute ihr Trost/daß/wann ihre Bienen einen böf'NZustand im SomMer gehabt/so hoffen sie/die Bie-nen sollen im Herbst viel eintragen. Darauf ist zuwissen/daß diejenigen Bienen/so in Wäldern entwe-der wohnen / oder vor St. Aacobi dahin geführetworden seyn/und furnemlich junge Bienen/etwas/doch wenig biß um den Creutz-Tag/ sich zu erholenpflegen. Mit den zabmen Garten - Bienen aber/und furnemlich mir den Allen / ist der Gewinn sehrgering / weil sie nach Petri und Pauli mit Gewaltablassen zu bauen / und Meistentheilö mit den Thre-nen zu kriegen haben/welche sie kaum vor Wintersim Streit gantz erlegen und umbringen / darum istvom Herbst - Eintragen nicht viel zu halten. NackLrucis tragt kein Schwärm einigen Löffel-voll Ho-nig mehr in den Stock / das haben wir gar genauoblerviret und beobachtet. Wie wir dann aüch indiesem Fall den allergeringsten Frühling für den be-sten Herbst nehmen/und solches kan man also erfah-ren : Man mache um St. Bartholomai etliche Sto-cke auf/zeichne sie / wie weit sie gebauet/und was siefür Honig eingetragen / verwahre sie darauf/ wiesichs gehöret; Um St. Michaeli sehe man wiederumdarzu/ so wird man befinden/ daßdie Besserung wirdwenig werth seyn.
Wir wissen uns zwar zu erinnern/daß wir gele-sen/es sollen die Bienen auch ein vulce nettsr. wieVii-giliu8 es nennet/von reiffen Trauben eintragen.Es mags glauben/ wer will; wir aber wollten unsHonig / von Weintrauben gesammlet / in unserenStöcken nicht wünschen/dann wir müsten die Bey-sorge tragen / es möchte sauer werden/ und uns dieStöcke verderben. Wespen und Hörnissen habenwir wol in Wein - Gätten und Bergen auf denenTrauben gesehen/ aber memaln keine Bienen.
xm.
Wie das Honig zu Weiden und zu säubern/ auA von
dessen Natur und Eigenschafft.
KAchdeme das Honig durch den Korb (wie in^ des Herrn von ^ohbergs zweyten Theil/Lsp.l^v. Anweisung beschehen) ausgetropffet/dannsetzet man den Hafen mit dem Honig an einen küh-len Ort/daß es erharte. Die uberbliebene Materiein dem Korb thut man zusammen in einen Kessel/se-tzet es über das Feuer/und giesset ein wenig Wasserzu/ daß es nicht anbrenne oder austruckne/ darummuß es auch immer umgerührt werden / biß die Ma-terie gantz warn, ist / die thut man darnach in dick-gewürckte Sacke / und presset das Honig daraus/welches allhier das grobe oder Leb-Honig genennetwird : Solches bringet man auch an kühlen Ort /daß es dick werde / das Übergebliebene thut man ineinen andern Kessel/Wax daraus zu machen. Dasbeste oder Jungfrau - Honig aber zu machen / solleman den weissesten und schönsten Honigseim/ da kei-ne Brüche an ist/ aussuchen / und vorgedeuteter Wei-se das Honig sammlen/ und bewahren: Wann nun
das Honig also gemachet / und man wissen wollte/welches das beste ist / so muß solches durch dieFar^be/Geruch/ Geschmack/und Dickigkeit oderSchwe
re / erkannt werden / wo vor ebenfalls erst - ange-. >sCandelt.
zeigtes Capitel des Herrn von Hohbergs
erst - angweitläufig
tig
lich^etze ich das Neineste in die Stuben auf einen warmen Ofen / daß es nur ein wemg geschmeidig wird/darnach nehme ich etliche wenige Stücke auf einmalin ein klares Tuch/ und drücke es durch/so gewaltig-
, ^ V schö! '
reineste HonigIch hc'
ch mache Honig solcher Gestalt aus : Anfäng-
lich / als ich kan/ da bekomme ich das schönste und
Ich habe einsmals eine Presse/ das Honig ausdem Wax zu gewinnen / gesehen / welche mir sehrwohl gefallen. Erstlich waren zween starcke Bäu-me/ wie grosse Schrot-Laitern dicke/ und etwannüber andertbalb Ellen lang/ mit gar engen/ doch star-cken Sprossen / zusammen gefüget / also/ daß sie hin-
III. Theü.
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