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Wir glauben Ms der Zustimmung der Verstandigernversichert halten zu können, wenn wir auch in Bezug aufM eben angedeuteten Momente, für das Preußische Steuer-Wem das Anerkenntnis;/ nicht einer schon erreichten Voll-kommenheit, wohl aber eines regen und besonnenen Fort-schreitens zum Bessern, in Anspruch nehmen.
Wenn wir itt dem Verfasser des vorstehenden Auf-satzes einen gründlichen Staatswirth anerkennen müssen,so dürfen wir eine in demselben enthaltene Ansicht nichtungerügt lassen.
Es ist allerdings ein gewagter Schluß, wenn aus dernumerischen Höhe der Abgaben auf den gwßern oder ge-ringern Druck, welchen der Pflichtige beim Abtrag seinerSchuld empfindet, gefolgert werden soll, jedoch nicht derUmstände halber, welche in dem vorstehenden Aufsatze ange-führt werden. Jede aufgeklärte Negierung wird die vor-theilhafteste Einrichtung derselben — da drse nicht mehrkostet als die schlechtere — herbeizuführen suchen, und zuletztbleibt es zweifelhaft, welcher Staat die beste Steuerver-fassung besitze. Ganz andere Momente, ,ls die angege-benen, machen vielmehr die Vergleichimg )er Zahlenergeb-msse, als Maaßstab des Steuerdrucks, unzuverlässig/ haupt-sächlich 1) der ungleiche Preis des Geldes in verschiedenenLändern — er hängt zusammen mit der Große des Verkehrs,der Bevölkerung, der Manufakturindustrie u. f. w. und 2) derungleiche Theil, welchen die Fremden odel- Ausländer zu denSteuern eines Landes beitragen. Nur nach der Ausmittelungeiner Menge wichtiger Verhältnisse zur Bestimmung der ge-