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Rheinpreußen und seine staatswirthschaftlichen Interessen in der heutigen europäischen Staaten-Krise : oder vergleichende Betrachtungen über den frühern und den gegenwärtigen Zustand der königlich preußischen Rheinlande, mit volkswirthschaftlichen Vorschlägen und statistischen Nachweisungen
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mehrt haben, würde sich ebenfalls im Einzelnen nach-weisen lassen.

In demselben Aufsatze findet sich noch eine anderestatistische Vergleichung, welche ebenfalls, obwohl hier imentgegengesetzten Sinne als die eben beleuchtete, einer Be-richtigung bedarf.

Die Steuern des jetzigen Frankreichs sollen nemlich28^ Francs, in der Preußischen Monarchie dagegen 15^Francs auf den Kopf der Bevölkerung betragen.

Leider ist aber hierbei auf die Autorität eines fürdiesen Zweck nicht ausreichenden Gewährsmanns dasFranzösische Budget ohne Weiteres mit dem Preußischenverglichen, obschon ersteres von der Brutto-Einnahme, letz-teres hingegen nur von dem zu den eigentlichen Staats-haushalts-Ausgaben verbleibenden Reinertrag an Steuernausgeht. Die Vergleichung ist also beziehungsweise gegenFrankreich zu günstig für Preußen, und dennoch sind die45^ Francs, wenn sie als Reinertrag an Steuern fürjedes Individuum in Preußen angefehn werden sollen, wie-derum zu hoch, weil unter der Gesammtsumme der Preußi-schen Staatseinkünfte, welche hier zur Division gezogen sind,etwa ^ aus den Domänen, Forsten und Bergwerken her-rührt wie man sich dessen aus den: zuletzt bekannt ge-machten Staatshaushalts-Etat für das Jahr 1829 desNäheren überzeugen kann.

Ermittelungen und Vergleichungen dieser Art gehörenzu! den schwierigsten Aufgaben der Finanz-Statistik, zu derenLösung, fchon Behufs der Richtigstellung der miteinanderzu vergleichenden Zahlen, eine sehr genaue Kenntniß dergegenseitigen Steuereinrichtungen nicht nur, sondern auch