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Handen, doch gehört dies Wort zum altnordischen Iialr undangelsächsischen ki>,1s ,Mann' und hängt zusammen mit dem Zeit-wort dslsn ,hehlen', .decken', bezeichnet also zunächst ,den Ge-deckten', .dnrch die Waffenrüstuug Geschützten', vergl. Schade altd,Wörterb. I, 367) an erster Stelle. — 154) Iiail (Bed. ,Mann',.Gemeinsreier', anch .Diener'; das Wort findet sich in fast allengerman, Sprachen uud ist in der Bed, .Herr' in alle slawischenSprachen nnd ins Neugriech, eingedrungen Ivergl. Cäsar undKaiser), der Herkunft nach ist es dnnkel, vergl. Schade altd.Wörterb, I, 474 nnd Kluge unter ,Kerl') an erster Stelle. —155) verk (Bed. .Arbeit', .Werk', .That', .Handlung'; s. dielange Abhandlung über dies Wort bei Schade altd. Wörterb. II.1122 ff.) au zweiter Stelle. — 156) gast (»dieser in Eigennamenanlautend seltene, auslautend aber nicht wenig gebrauchte Stammgehört zum got. und althochd. xast; es scheint, daß prast im3. nnd 4. Jahrhundert einer der häufigsten auslautenden Stämmegewesen ist, im Il>. nnd ll. bildet sich kein neuer Name mehrmit diesem Ausgange« sagt Förstemann Namenb. I, 491. Diegemeingerman. Bed. ist .Fremdling', das latein. Iwstis ist vomselben Stamme. »Beachtenswerth ist, nach wie verschiedenenSeiten Germanen und Römer das altererbte Wort für .Fremd-ling' begrifflich umgebildet haben: dem Römer wird der Fremdezum Feind, bei den Germanen genießt er die größten Vorrechte:eine schöne Bestätigung für des Taeitns Bericht in der Germania«Klnge nnter .Gast') meist an zweiter Stelle. — 157) ganz (Bed..Gang', .Lauf', .das Gehen') an erster nnd zweiter Stelle. —158) Iianci (gemeingerman. Wort für .Hand', unserm Sprach-stamm eigenthümlich, Kluge unter .Hand') an erster nnd zweiterStelle. — Sehr abgeschwächt ist in den Namen die Bedeutungdes alten Hauptwortes l 59) dsiä das, au zweiter Stelle stehend,eine Anzahl weiblicher Personennamen bildet; das althochd. I^eitbedeutet .Person', .Ordnung', .Rang', .Stand', .Wesen', .Beschaf-fenheit', das altnordische Iisicir .Ehre', .Würde', von welchenweitschichtigen Bedeutungen uur die erstaugegebene für Namenpaffend erscheint; am häufigsten unter allen deutschen Völkernist ksicl bei den Westfranken. — Verstärkende und verall-gemeinernde Bedeutung haben die Worte Irinn, al und ein.16V) t'ram hat die Ved. .vorwärts', .fort' und ist im Alt-hochd. ein Umstandswort, welches in sehr vielen Zusammen-setzungen den Begriff des zweiten Bestandtheiles verstärkend er-scheint und 161) kl (gleichfalls Umstandswort) bed. .ganz nndgar' und wird wie trs-m verstärkend gebraucht. ^ 162) vm (dasZahlwort bed. .ein', .allein'; sehr selten gebraucht uud) au ersterStelle. — 163) üli (Bed. .viel' s. Schade I. 195; iu Nameuselten) an erster Stelle.