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Deutsches Namenbüchlein : Ein Hausbuch zur Mehrung des Verständnisses unserer heimischen Vornamen und zur Förderung deutscher Namengebung
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Rüstung, ist nach Grimm auS is-n-n mit Ausfall des r ent-standen und hängt vielleicht mit dem tatein, sss zusammen. Obauch is .Eis' vom selben Stamme kommt, ist fraglich. InNamen finden sich die Formen Js- und Jsen- neben einander,es ist aber schwer zn sagen, ob sie dasselbe bedeuten; der BegriffMs' scheint für Namen wenig passend) an erster Stelle.44) w'kmä, prauä (Hauptwort mit der Bed. .Schwerts dasselbeWort bedeutet auch .Brand', .Brnnst', nnd es ist deshalb meistschwer zu entscheiden, in welchen Namen die erste, in welchendie zweite Bed. anzunehmen ist; vergl. Schade althochd, Wörterb.

82) an zweiter Stelle. 45) ss-ks, saelis (.kurzes messer-arriges Schwert', .Kurzschwert': das kurze Schwert war dieLiebliugswaffe der Sachsen, die davon ihren Namen erhaltenhaben ^die Messerträger), Das Wort lebt noch in entstellterForm iu unserem .Messer' und hängt zusammen mit dem latein.55>xum; darüber das Nähere bei Schade altd, Wörterb. II. 735nnd Klnge nnter .Messer') an erster Stelle. 46) ort (.Spitze',.Schwert- oder Gerspitze', dann .Schwert', s. Klnge nnter .Ort')an erster Stelle. 47) agi. ags. olcs. eklcs. <zg (.Ecke', Kante',.Schneide einer Waffe', besonders .Messerschneide', .Schwert-schneide', dann swie Ort) anch .Schwert'; Schade altd. Wörterb.I. 13V, Kluge unter .Ecke') an erster Stelle. 48) agil, egil.eil (»die Etymologie von sgil ist ebenso nngewiß wie die vonaZiu; wahrscheinlich sind beide Formen Weiterbildungen vonagi. ag« Förstemann Namenb. I. 22) an erster Stelle. 49)agii,, sgin, sill (»dieser Wortstamm scheint wie agil nur eineAbleitung von ag zu sein« Förstemann Namenb. I. 3l; agwwird ebenso häufig zu ein wie sgil zu eil zusammengezogen)an erster Stelle. 5V) drord (Hauptwort mit der Bed. .Randeines Dinges', .Spitze', (bes. .Pfeilspitze'), .Speerspitze' nnd sähn-lich wie agif auch .Speer') selten vorkommend uud dann anzweiter Stelle. 51) gari, gär, gSr (.Wurfspeer'; ein sehr altesWort, vom felbeu Stamme wie das altkeltische gassum .dieLanze', nnd schon iu frühester Zeit zur Namenbilduug verwendet.-Die Bezeichnung ist echt germanisch und hat wie das verwandteGeisel zeigt, ursprünglich die Bed. .Schaft', .Stock' als Wnrf-wafse.« Kluge Wörterb. unter .Ger') au erster und zweiterStelle. 52) I>s,rt (Hauptwort mit der Bed. .Barte', .Beil',.Axt', .Streitaxt'; »die Axt ist gleichsam die bärtige« sKlngenuter .Barte' und .Hellebarte'), und das Wort Bart mit derBed. liarlig. ist dasselbe) an erster nnd zweiter Stelle. 53).gi-ims (Hauptwort .Helm', .Maske') an erster und zweiter Stelle. 54) Imlm. 1>slm (Bed. .schützende Hülle', .Schützer', .Berger',dann .Helm'; Schade altd. Wörterb. I. 387, Kluge unter .Helm')an erster und zweiter Stelle. 55) lAnt, rlmck (vom selben