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Lehnwörter im engeren Sinne zu sein, doch das Heimathsrechtin unsrer Sprache erhalten haben, wie Idee, ideal, Nation u, a,sind überhaupt in das Verzeichnis; nicht aufgenommen. Ebensosind eiue Reihe von Ausdrücken ausgeschlossen, die man zwargelegentlich im gesellschaftlichen Leben hört, aber doch mir vonsolchen, die in der Heranziehung möglichst abgelegener und sonder-barer Fremdwörter etwas suchen. Für derartige Leute ist aberdie vorliegende Arbeit überhaupt nicht bestimmt. Diese beschränktsich daher auf diejenigen Fremdwörter, welche in der gebildetenUmgangssprache häufiger vorkommen und bei der herrschendenGewohnheit oft unwillkürlich mit unterlaufen. — Besondere Schwie-rigkeiten bereitete die Abgrenzung unseres Arbeitsfeldes gegendie übrigen Zweige der Verdentfchuugsarbeiten. Giebt es dochkaum ein Gebiet, aus dem nicht die gesellschaftliche Umgangs-sprache Ausdrücke, sei es im eigentlichen oder im bildlichen Sinne,herübergenommen hat. Soweit nuu letztere deutlich das Geprägevon Fachausdrücken tragen, haben wir sie den betreffenden fach-lichen Gebieten überlassen. Wie weit in dieser Hinsicht unsereArbeit das Richtige getroffen hat, müssen wir dem Urtheile andereranheimstellen.
Soviel über den Umfang des Stoffes. Was ferner die Ver-deutschungen selbst betrifft, so galt es auch hier, die richtigeMitte zwischen dem Zuviel uud Zuwenig innezuhalten. Hattenwir bei unserem ersten Entwürfe, der eben von vorneherein auf dieErgänzung durch andere berechnet war, uns möglichst für jedesFremdwort mit einem einzigen deutschen Ausdrucke begnügenzu sollen geglaubt, so haben wir, unserer eigenen Überzeugungund den Wünschen der Zweigvereine folgend, diesen Grundsatzbei der endgültigen Zusammenstellung fallen gelassen. Bei derVieldeutigkeit mancher Fremdwörter erschien es vielmehr noth-