Erstes Kapitel. Stammreihe, in welcher die Teilung der Linien stattfindet. 21
Waiizlcben geliehen und ihnen dafür 40 G. Rh. jährliche Zinsen aus Groß-Rodensleben, die Zinsen von 7 Marken, welche durch den Tod des HansMarschalk erledigt sind, ferner die Zinsen von dein Krng und von dem nachdem Tode Busso Jans erledigten Gütern verschrieben hat.
19. 7. 1409 erhält er mit seinen zwei Brüdern und den drei genanntenGetrenhändern das Dorf Hohendodeleben verschrieben, ausgenommen 30 M,die das Domkapitel in Pfand hat, von den 70 M, die das Dorf zur Herbst-bedc zahlt, für ein Kapital von 301^/z M. 3^ Quentchen feinen Silbers,die zur Auslösung des Schlosses Kalbe verwendet worden sind. Siedürfen das Dorf mit seinen Renten im Falle der Nichtzahlung weiter ver-pfänden.
17. 3. 1412 wird er als Senior des Domkapitels und 3. 8. 1415 alsverstorben genannt.
3. 8. 1415 zahlt der Erzbischos 1700 Rh. G., welche er von Heinrich,Hans und dem Domherrn Bertram geliehen Hot, zurück.
11. 7. 1419 wird eine Testamentsstiftung zu Magdeburg des ver-ftorbenen Domherrn Bertram, nnd 10. 8. 1421 werden seine Testamen-tarien erwähnt.
In anderen Urkunden (mit seinen Brüdern) ausgeführt: 14. 8. 1399(Belehnung mit Nmmendorf), 1. l. (Verpfändung von Hötenslcben) und19. 6. 1399 (Belehnung mit Zinsen aus Olvenstedt), 1411, 6. 2. 1415.
Es ist nicht ausgeschlossen, das; hier Verwechselungen mit dem gleich-zeitig lebenden Bertram VIII, S. Heinrichs III (s. Stammtafel II), mituntergelaufen fiud. In den alten Stammtafeln des Geschlechts wird Ber-train als Bruder von Ludols, Heinrich und Hans nicht aufgeführt, auchbei der Teilung in die beiden Linien wird feiner nicht gedacht, währender als Bruder der letzteren beiden mehrfach genannt wird.
5.
Hedwig, auch Heilwig genannt, in alten Stammtafeln als T. Hein-richs II (s. Stammtafel II) und zwar als die einzige Tochter ihrer Elternaufgeführt; als ihre Mutter wird Adelheid v. Quitzow genannt. Sie brachteihre Güter an das Gotteshaus zu Marienborn nnd stiftete ein goldenesKruzifix auf den hohen Altar (ef. Ns/bomius Llironieon des Jungfrauen-Klosters zu Marienborn).
Nonne 1418, später Priorin des Klosters Marienborn, soll sich öfternächtliche Stelldichein mit dem Kaplan der Harbker Schloßkapelle gegebenhaben, (v. Oelfen in den Ahnenbildern widmet ihr ein Gedicht: „Hed-wigis".)