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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Vierzehntes Kapitel. Die dreizehnte Stammreihe nach der Trilung der Linien. ZF9

sich auf dem Schnepfcnstrich zugezogen hatte, tief betrauert von seiner Witweund seinen Kindern, von dem ganzen Geschlecht, dessen Senior er seit 1876gewesen war, und von einer großen Zahl von Verehrern, Freunden undBekannten. Ein überaus großes Grabgefolge bei seiner Beisetzung und dieallseitig tiefe Trauer über sein Hinscheiden aus voller Lebenskraft nnd reicherTätigkeit heraus legte Zeugnis ab von der allgemeinen Achtung und Ver-ehrung, in der er stand.

Von den ihm gewidmeten Nachrufen mögen nur zwei Erwähnungfinden:Nicht nur im Landtage, sondern in allen Kreisen erfreute sich derHeimgegaugene der größten Achtung und Beliebtheit. Er war ein gerechter,humaner und wohlwollender Mann, der zwar niemals seine Überzeugungverleugnete und das von ihm als richtig Erkannte energisch vertrat, aberdabei auch die Ansichten Andersdenkender achtete." (Kreuzzeitung.)

Der Dahingeschiedene darf als ein um das Land Braunschweig hochverdienter Mann bezeichnet werden. Er hat im stillen manches Schlimmeverhütet und er vor allen ist es gewesen, der vor 30 Jahren, als es umZepter und Krone ging, sich der Fassung von Entschlüssen entgegenwendete,die für das Fortbestehen des Braunschweigischen Staates verhängnisvollwerden konnten, und der dann, als der letzte Sproß des Welfenhanses indas Grab sank, das Seinige dazu tat, daß bei der Neuordnnng der Dingedas alte Recht gewahrt, das Gewissen ohne Wunden blieb, nnd daß einRegent gefunden wnrde, der mit Selbstverleugnung sich bereit erklärte, dasZepter zu ergreifen." (Leichenrede des Missionsdirektors v. Schwartz.)

Sein Name wird in der Familievon Veltheim, aber auch weit über die-selbe hinaus stets mit Liebe und Ver-ehrung genannt werden.

Seinen Anteil an Anerbachs Hofin Leipzig vererbte er an seine Witweund an seine Kinder.

Gemahlin: I. zu Ostrau 23. 6.

1851 Anna Armgard v. Veltheim(Nr. 505), * zu Ostrau 3V. 11. 1828,

-s- zu Blankenburg 30. 3. 1852. Siehinterließ den 5. Anteil an AnerbachsHof in Leipzig, mit dem sie nach demTode ihrer Mutter 1847 belehnt wor-den war, ihrem Ehemann, der 1853

die Belehnung empfing. Anna geb. v. Veltheim.