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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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339
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Dreizehntes Kapitel. Die zwvlste Stammreihe nach der Teilung der Linien. 339

dienst, 7. 2.1823 Forst- und Jagdjunker. Oberforstbedienter und Adjunkt desObersorstbeamten in Helmstedt, 14. 7.1826 Forstmeister in Stadtoldeudorf, 18.11. 1830 stimmführendes Mitglied der Herzoglichen Forstdirektion in Braunschweig, nachdem er schon vorher Vorsitzender der Examinationskommissiongeworden war, 17. 4. 1833 Hofjägermeister, 10. 9. 1833 Kammerrat, 1837Präsident der Ständeversammlung, 1860 Vizeoberjägermeister und einigeMonate später Oberjägermeister. 1862 übernahm er als Finanzdirektor dasPräsidium in den 3 Sektionen der Kammer, Domänen, Forsten, Berg- undHüttenwerke, sowie in der Vauabteilung. Mit seiner Pensionierung 1866legte er seine Staatsämter nieder, behielt aber seine Hofämter nochbei. Er war Kommandeur 1. Kl. des Herzogl. Braunschweig. OrdensHeinrichs des Löwen nnd seit 1. 1. 1838 Kommandeur-Kreuz desKönigl. Hanuöv. Gnelphenordens. Als Mitglied der Kammer richteteer n. a. sein Hauptaugenmerk auf die Befreiung der Forsten von lästigenServituten. Bureaukratische Vielschreibern war nicht seine Sache. Er ver-stand es, komplizierte Geschäfte einfach und glatt zu erledigen. Dem forstlichemVereinswesen brachte er warme Sympathien entgegen. Wiederholt wohnteer den Versammlungen der Deutschen Land- und Forstwirte, einige Maleals 1. Präsident, bei. Auch der Verein für Land- und Forstwirtschaft inBraunschweig und der Harzer Forstverein wählten ihn häufig zum Vor-sitzenden. Zum Schlüsse des Artikels in der Allgemeinen deutschen Bio-graphie heißt es:Er kann als ein Prodomus des heutigen forstlichen Ver-suchswesens betrachtet werden."

Seinen Wohnsitz hatte er, seit er 1844 das Rittergut Duttenstedt ver-kauft hatte, in Braunschweig. Sein stets osfenes Haushinter den Brü-dern" war ein Mittelpunkt für die Familie v. Veltheim und viele immergeru gesehene Verwandte und Freunde. Die letzten Jahre seines Lebenswaren durch Krankheit getrübt. Nach einem leichten Schlaganfalle, deraber öfter wiederkehrte, entwickelte sich eine Gehirnerweichung. Der Geistbehielt uoch lange die Oberhand über den siechen Leib nnd wurde auch biszu seinem letzten Augenblicke nicht völlig umnachtet.

In seiner Lebensbeschreibung in der Allgemeinen deutschen Biographie 39->93 u. 594, wo auch seine Publikationen und allerlei Literatur über ihnangeführt sind, heißt es:ein klar denkender, Praktischer, vielseitig durch-gebildeter Forstmann von hervorragender Arbeitskraft, eisernem Fleiße, vonlanterem Charakter und gewinnendem Wesen mit ausgezeichnetem Personen-gedächtnis und vorzüglichem Ortsinn im Walde." Eiu einmaliger Ansenthalt in einem Bestände genügte vollständig zn seiner Orientierung auchfür später.

In einem Nachruf des Braunschweiger Tageblattes wird von ihm ge-sagt:Gerader Sinn, Biederkeit und Ungezwungenheit im Umgang erwarben

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