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Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.
1847 wurde er mit dem 10. Teil von Auerbachs Hof in Leipzig, dener von seiner Mutter ererbt hatte, belehnt. Er hinterließ ihn seiner Ge-mahlin und seinen Kindern.
Er erbaute die Zuckerfabrik in Ostran unter sehr schwierigen Verhält-nissen, da das Wasser fehlte. Auch baute er im Schlosse zu Ostrau densogenannten weißen Saal, welcher durch 2 Etagen hindurch ging, zur Hoch-zeit seiner Schwester Anna ans.
Er pachtete Ostrau, welches zur Hälfte seinem Oheim Karl Achazgehörte, während die andere Hälfte ihm und seinen beiden Brüdern zustand.
Er hatte dort mit sehr schwierigenVerhältnissen zu kämpfen und ent-wickelte große Energie, Umsicht undSelbstverleugnung um seiner Kinderwillen.
Über ihn hat Anna v. Krosigka. d. H. Hohenerxleben (seine Schwä-gerin) ein sehr ausführliches Lebens-bild (334 Seiten) verfaßt: „Wernerv. Veltheim, eine Lebensgeschichtezum Leben aus Tagebüchern undBriefen zusammengestellt." Eine vonderselben Verfasserin verfaßte Monographie über Ernst Adolf Friedrichv. Krosigk auf Hohenerxleben zc. bietetüber ihren Schwager Werner fol-gende Charakteristik: „Eine edle,strebsame, großmütige Natur, warer auch äußerlich mit allem geschmückt, was der Mensch am Menscheilliebt und liebenswert findet. Schöne, seltene Geistesgaben, ein reiches,tiefes Gemüt und eine Holdseligkeit seines Wesens, wie man sie seltenfindet, liehen seinem Umgang etwas Bezauberndes. Wo er sich zeigte,flößte er Liebe und Vertrauen ein. Reiche irdische Hoffnungen breitetensich vor ihm aus nnd verhießen eine großartige Wirksamkeit. Die mannigfaltigsten Aussichten nahmen seine Tätigkeit in Anspruch, eine Schar lieb-licher Kinder blühte um seinen Tisch her, der glücklichste Vater und Gatte,ein Liebling seiner Familie uud seiner Freunde, eine Zierde seines Geschlechts,stand er in der Blüte seiner Jahre, seiner Hoffnungen, seiner Gesundheitund gebeugt unter der süßen Last seines Glückes ruft er in seinem Tage-buche aus: O möchte ich mich immer inniger davon durchgingen lassen,daß mich der Herr der Welten mit unendlicher Liebe leitet. Er wußte,daß nervöse Krankheiten seiner Familie gefährlich waren, seine beiden Eltern,