Druckschrift 
2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
Entstehung
Seite
320
Einzelbild herunterladen
 

320

Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.

476.

Friederike Albertinc, T. des Karl Christian Septimus (Nr. 434)und der Friederike Albertine v. Pannewitz, * zn Ostrau 23. 2. 1789, zuRothenburg getauft, früh -j-.

b) Die weiße Linie.

477.

Charlotte Henriette Luise, T. des Johann Friedrich (Nr. 440)und der Luise Elisabeth v. Schütz, * zu Destedt 29. 7. 1762, -s- 2. 3. 1775.

478.

Henriette Albertine Auguste Elisabeth, T. des Johann Friedrich(Nr. 440) und der Luise Elisabeth v. Schütz, * zu Destedt 22. 8. 1765.

Ehemann: I. 12. 10. 1785 Börries Friedrich Wilhelm Freiherrv. Münchhansen-Hedwigsbnrg a. d. H. Oldendors, vormaliger Braun-fchweigifcher Oberhofmeister, R. des St. Joh.-Ordens, Großkreuz des Baden-schen Ordens der Treue, Domherr zu Kamin, * 1737, -s- zu Braunschweig19. 11. 1810.

II. Heinrich Karl Baron v. Barkhausen-Wiesenhütten, Hessen-Darmstädtischer Geh. Rat, 1" zu Frankfurt a. M. um 1819 (Ehegeld15000 G).

479..

Luise Charlotte Auguste, T. des Johann Friedrich (Nr. 440)und der Margarete Dorothea Sidonia v. Münchhausen, * zu Destedt 22. 9.1768, -f- 31.10.1851 zu Braunschweig, in der Gruft der Destedter Kirche bei-gesetzt. 24. 5. 1791 erhielt sie eine Fräuleinstelle in Steterburg, seit 1804war sie Eigentümerin des Grundstückes Wilhelmstr. 76 in Berlin, in welchemBismarck 16 Jahre wohnte, bis er 1878 in das von der fürstlichen FamilieRadziwil für den höchsten Beamten des Reiches erstandene Nebenhaus über-siedelte. Als Witwe lebte sie zuletzt in Braunschweig, war aber einengroßen Teil des Jahres in dem von ihr so geliebten Destedt, wo sie alsTante Alopäus" die größte Verehrung genoß. Als 1840 die neue Kirchegebaut wurde, stiftete sie 1000 Thlr. zur Anschaffung einer neuen Orgel.In ihrem Testamente vermachte sie ihre Möbel, zum Teil mit selbst ange-fertigten Stickereien versehen, als Fideikommiß für Destedt. Sie sind inden von ihr bewohnten Zimmern, denTante Alopäus-Stuben", ausgestellt.

Ehemann: zu Destedt 11. 4. 1799 Maximilian v. Alopäus, Russi-scher Gesandter in Berlin, Preuß. Geh. Rat, Exz-, Mitglied des Reichs-kollegiums der auswärtigen Geschäfte, Ritter des St. Annenordens 1. Kl.und des Wladimirordens 2. Kl., Großkreuz, auf Below, Oftrow ?c.