242
Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.
16. 5. 1695 organisierte er von neuem die Schützengesellschaft zuAderstedt nach einem noch heute auf dem Magistratsbüro zu Aderstedtliegenden Statut.
22. 6. 1695 hat er einen Streit mit deu Gebrüdern v. Hase. Eshandelt sich um eine Schuldverschreibung des Joachim v. d. Schulenburgauf 6000 Thlr., für welchen sich 1576 Kuno v. Hahn, der Elternvater desMatthias v. V., verbürgt hatte (Aktenstoß in Wetzlar).
1697 hat die Äbtissin Anna Dorothea von Quedlinburg ihn undseine V ettern und ebenso 1718 die Äbtissin Maria Elisabeth mit den Nein-dorfschen Gütern belehnt.
1702 und 1723 belehnt er die v. Kniestedt.
28. 6. 1707 wird er vom Herzog Anton Ulrich von Braunschweigmit den im Amte Campen belegeucn Leheustücken resp, mit deu zu Michaelisfälligen Pfennigzinsen belehnt, wie die v. Höhenlage solche besessen, und wienach deren Absterben Kurt v. N. die v. Broitzem damit belehnt hat.
14. 6. 1708 belehut er die Nerbst zu Nieustedt mit einer Hnse undeinem Hof in Nemlingen nnd
22. 6. 1709 als Senior der Familie den Heinrich Friedrich, S desHan s Friedrich zu Evessen, und dessen Vettern mit 4 Hnfen (teils iu Evessen,teils in Gilzum gelegen) und ^ Grashof iu Evessen (Lehenware 20 Thlr.).Spätere Lehenbriefe 15. 10. 1728, 20. 9. 1730 (25. 6. 1759).
1709 wurde er Kgl. Preuß. Geh. Rat und Landrat im FürstentumHalberstadt und Lehensträger des ganzen Hauses.
1711 ließ er von den Odeshausischen Holzungen 5^ Morgen aus-roden und in Wiesen umwandeln.
1715 verpachtete er sein Gut Laugeln an mehrere Einwohner daselbst.
1717 belehnte er als senior inmilias die v. Schwartzkopss.