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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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207
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Siebentes Kapitel. Die sechste Stammreihe nach der Teilung der Linien. 2g?

244.

Heinrich Julius, S. des Achim (Nr. 185) und der Anna V .RauchHaupt, auf Bartensleben, Destedt und Jngersleben, * zu Destedt 29. 6.1596,-j- daselbst 21. (al. 20.) 10. 1651.

Er besuchte vom 1. 5. 1613 an ans 5 Jahre die Julius-Universität,vom 27. 9. 1617 an auf ein Jahr die Universität Tübingen, ging dann1. 10. 1618 durch das Elsaß, wo er 2 Monate in Straßbnrg verweilte,und die Schweiz auf 7 Monate nach Genf und bereiste 16191620mit seinem Bruder Frankreich, England, Brabant und die Niederlande.

15. 6. 1600 wird für das Kollegiatstift St. Maria zu Halberstadtseine adlige Herkunft von adligen Ahnen bezeugt.

23.4.1624 schreibt er an das Domkapitel zu Halberstadt, daß sein BruderJoachim Friedrich auf der Burg zu Halberstadt durch seinen MitkollegenMatthias v. Oppeu aus dessen Residenzhof nach wenig gewechselten Wortenfreventlich, tückisch und meuchlerisch durch einen Schuß mit doppelten Kugelnin den Kopf tätlich verwundet worden zc. Diese Freveltat fordere Sühne.Auch der Kaiser und der Kurfürst von Sachsen nahmen sich der Sache an:28. 7. 1626.

16. 7. 1630 rechnet er mit den v. Alvensleben über die Aussteuerseiner Gemahlin ab.

7. 6. 1632 schickt er zur Musterung der Ritterschaft im Holzkreise nachWanzleben 2 Reuter mit Pferden und Gewehr, soviel als er bei diesen hoch-erbärmlichen Zeiten, in denen er fast um all das Seine gekommen, nachseineni äußersten Vermögen habe tun können. Er getröstet sich dessen, daßder Kgl. Schwedische Statthalter Fürst Ludwig von Anhalt darob nichtallein sein gehorsames Gemüt, sondern auch die gewöhnte Affektion gegendie evangelische Religion und sein liebes Vaterland werde verspüren.

8. 6. 1632 bei der Musterung mit 2 Pferden ohne Bandelier nndWappen.

18. 10. 1634 hat er mit seinen Vettern Philipp Siegmnnd undFriedrich Ulrich einen Vergleich getroffen und

28. 10. 1640 einen solchen wegen Niedeck, der Fischerei, der After-lehen und Braugerechtigkeit des Hauses Bartensleben.

Juni 1640 rechtfertigt er sich gegenüber dem Herzog zu Braunschweigauf die Beschuldigung, daß er das Kloster Marienberg an Hut, Weide,Jagd, Zehnten und Dienstbarkeit in Beyersdorf und Morsleben beein-trächtigt habe.

30. 3. 1649 vergleicht er sich mit Heinrich Elers wegen 2 HufenLandes zu Destedt, von denen Elers ^ Zehnten bekam und

29. 9. 1649 mit der Witwe Christophs III wegen des GutesDestedt.