178
Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.
Niedeck für 8070 Nh. Gold-G. Es hatte sich bisher in den Händen vonHeiso Otto v. Kerstlingerode befunden. 16. 4. 159V borgt er mit seinemBrnder demselben 4000 Thlr.
1593 schloß er mit seinem Brnder Heinrich einen Erbvertrag, lantdessen ihm dnrchs Los Destedt mit Pertinentien zufiel.
11. 9. und 24. 10. 1594 hatte er nach Christophs Abgang eineTagefahrt, zn Halle mit den Vormündern von Heinrichs Kindern wegenBartensleben und Alvensleben. (Das Datum kann nicht stimmen, da seinBruder Heinrich erst 25. 1. 1615 und Christoph III (Nr. 174) 5.4. 1615verstarb.)
1594 erhielt er mit Heinrich v. Schenck die Cxspektanz ans die Nein-dorsschen Güter mit dem Erbschenkenamt.
15. (i. 1600 stellt er mit Heinrich auf Beyenrode und Destedt undanderen dem Vigk Jobst v. Schenk ein Adelsattest (wohl Bescheinigung derNichtigkeit seiner Ahnentafel) über seine Abstammung aus. Unter denAhnen desselben auch Anna v. V.
1602 errichtet er mit Heinrich, dann auch mit Ludwig uud Jobsteiueu Bertrag wegen ihres Anteils an Burg Harbke und
1608 mit Heinrich zusammen mit Heinrich Schenck wegen derWitwe Hansens v. Werte, Magdalena v. Spiegel.
7. 11. und 3. 12. 1610, 3. 7. 1611 hat er einen Streit mit HansFriedrich v. Schierstedt dem Jüngern in einer Bürgschastssache.
4. 9. 1612 hat er einen bis an das Kaiserliche Kammergericht gehen-den Streit wider Otto v. Rhcden.
1613 ging er mit zwei andern Amtshauptleuten bei dem Leichen-begängnis des Herzogs Heinrich Julius mit langen schwarzen Stäben vorder Leiche her.
1615 erbte er nach Christophs III Tode Bartensleben. Es ergingdeshalb von Halle her eine erneute Inhibition wegen der erledigten uud inBesitz genommenen Lehengüter des Christoph. „Am 25. 6. versuchte erden Maun, welcher wegen der Unmündigen die Possession hielt, vergeblichherunter zu jagen. 26. 6. setzte darauf Burchard v. B. (Nr. 195) 6 Per-sonen nach Bartensleben, um die Possession zu erhalten, dagegen jagte Achimden Kerl, den Burchard auf Alvensleben gesetzt hatte, herunter."
1615 dedizierte ihm Alemanu eiueu zu Magdeburg gedruckten Traktatäs simnlkmsa iuvsstitura.
24. 1. 1616 verglich er sich in Halle mit seines Bruders Sohn wegender vvn Christoph III hinterlassenen Güter Bartensleben und Alvenslebenund errichtete 21. 3. mit ihm einen Vergleich wegen Christophs Witwein betreff des Eingebrachten und des Gegenvermächtnisses.