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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
Entstehung
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163
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Sechstes Kapitel. Die fünfte Stammreihe nach der Teilung der Linien, 163

Güter zu Harbke, Destedt und Weddel, auch wegen des ehemalige» Burg-friedens einen Vergleich getroffen nnd 1573 mit Hans zu Bartenslebenwegen ihrer Anteilgüter zu Harbke.

1575 empfing er einen Erbziusleheubriei vom Abt Heinrich zu Werdennnd Dompropst zu St. Luder.

Von 1577 1593 liegen viele Briefe, Beschwerde» und Vergleichevor zwischen ihm und Achaz wegen Beugung der Hut uud Trift durchAnbau neuer Hänser und Gärten, Verwüstung des Bauernwaldes, Pflanzungvon Weiden am Psingstauger und verschiedener Tätlichkeiten von selten derBediente» des Günzel gegen die Lcntc der Margarete geb. v. Saldern.

3. 7. 1582 befand er sich als Hofjunker im Gefolge des KurfürstenJohann Georg von Brandenburg auf dem Reichstage zu Augsburg uud8. 6. 1589 beim Leichenbegängnis des Herzogs Heinrich von Braunschweig.Er ging neben der Leiche, während Ludwig ans Destedt eine Wachsfackelmit angeheftetem fürstlichen Wappen trug, ebenso wie Joachim und Hein-rich; Jobst auf Glentorf trug die Fahne des Herzogtums Lüneburg.

24. 2. 1584 ist er gegenwärtig bei der Ehestiftung des Ludolf v. Alveus-leben und der Adelheid (Nr. 188).

28. 3. 1599 gibt er seinem Schwager Bodo v. Rautenberg zu RethmarSicherheit für eiue von diesem auf 699 Thlr. für ihn überuommeue Bürg-schaft gegenüber Valentin v. Alvensleben uuter Verpfändung seiner Giiter.

15. 6. 1591 ist er gegenwärtig bei einem Vergleich in der Familiev. Ditsurth.

28. 8. 1699 hat er einen bis zum Kaiserlichen Kammergericht gehen-den Streit mit Ludwig Heine zu Groß-Salze, mit dem er sich 7. 2. 1619vergleicht. Es handelt sich um Schuldaugelegenheiteu des Hans v. Homburg.

15. 5. 1619 hatte er wegen Brumby eine Forderung von 11999 G.au Beuno Friedrich Braud v. Lindau. Günzel hatte das Gut für 17999 G.von den v. Horuburgifchen Erben erstanden.

25. 4. 1612 erneuert das Kloster Marienborn die 1585 mit ihm ab-geschlossene Wiederkaufsverschreibung (über 2 Huseu Ackers dienstfrei, aberdoch zehntbar für 199 Thlr.) auf weitere 12 Jahre gegen eine Nachzahlungvon 79 Thlr.

14. 4. 1613 wird entschieden, daß Georg v. Arnim auf Gladau iueiner Bürgschaftssache ihn bis nächstes Ostern befriedigen solle. Bis 6. 5.1613 hat er vou jenem 439 Thlr. 19 Gr. zu fordern.

Er trug als Günzel der Ältere mit anderen von Adel die Leiche desHerzogs Heinrich Julius vou Braunschweig, 1' 4. 19. 1613, aus der Kircheuach dem Schloßhof, Heinrich auf Aderstedt fungierte als Marschall, ebensoder Hofscheuk Heinrich, mit brennender Fackel gingen Philipp und Busso,Burchard führte ein Wappenpferd, Kurt auf Aderstedt trug das brauu-

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