Sechstes Kapitel. Die fünfte Stammreihc nach der Teilung der Linien.
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Er studierte die Rechtswissenschaft in Italien. Der PoetSoliosssrns ^omilianus rühmt ihn ad omni exisAia clootrina 6t lexumoivilium psritia, in allen Künsten, sonderlich aber im Rechte sei er wohl-erfahren gewesen.
20. l. 1548 und noch einmal 17. 9. 1571 erhält er mit seinem Bru-der Matthias vom deutschen Kaiser (Karl V. und Maximilian II.) einenSchutz und Geleitsbrief.
23. 4. 1550 wurde er auf der Universität Leipzig immatrikuliert.
1556 stellte er für Joachim v. Blankenburg eine Obligation über1000 Thlr. aus unter Bürgschaft auch des Matthias und mit Matthiaseine Obligation über 2000 Thlr. für Bnsso v. Bülow, unter Bürgschaftauch von Job st auf Glentorf.
1559 wurde ihm die Herrschaft Grefeusteiu zu Laufen angeboten.
4. 1.1560 wird er (zusamt seinen Brüdern Georg nnd Matthias)mit dem Küchenmeisteramt in Braunschweig belehnt. Dazu gehört ein freierHof in der Burg zu Braunschweig, 2 Höfe am Markt zn Schöningen und9 Hufen Laudes daselbst, ein Hof zu Königshagen, ein Bauhof nnd2 Kothöfe zu Rümmer und ^ Hufe, 2 Kothöfe zu Salzdahleu, eiu Kothofzu Noenrode, ^ Zehut zu Segler, das Dorf Honlage mit Zubehör, miteiner wüsten Dorfstätte Hegerdorpe bei Honlagen gelegen, 2 Hufen vorLauingen mit der Jagd im Lewalde und der Mast für die Schweine,Zehnt zn Hegerdorf, der große Hof zu Groß-Winuingstedt, 2 .Höfe zuKlein-Winningftedt, das Dienstgeld zn Nordgledingen und 25 Hufen daselbst,der !/z Zehnt zn Brostedt, Schäferei und 4 Hufen, Zehnt zu Müuch Valbcrge,ein Kothof zu Seenftedt und ^ Hufe, '/z Hufe zu Belme und sonstenmehr Güter, die zum Küchenhof gegeben sind, nämlich 4 Pf. Geld, ^ neu,1/2 alt in den Zöllen zu Braunschweig und mit den Salzquellen zu Braun-schweig, auf dem Hagenmarkt mit 20 Schillingen neu in demselben Zolle,einein Hof zu Gebeusleben, 2 Hufeu Land auf dem Salzdahlumer Felde,dem Steinhof zu Brauufchweig uud 5 andere Hufen auf dem Felde da-selbst und noch 4 Hufen Land, 8 Hnfen vor Klein-Wimmeudorf (Ummcu-dorf), 4 Hufeu iu Oftcrbardelebcn, Hufe Land daselbst mit aller Ge-rechtigkeit.
15. 4. 1560 verbürgt er sich mit anderen für den Markgrafen Sieg-mund Erzbischos zu Magdeburg gegenüber den Schwestern v. Schwicheldtauf 3000 Rh. G.
12. 8. 1560 wurde er als der Älteste von der Äbtissin Anna vonQuedlinburg mit den von Henning v. Neicndors erkauften und von BodoSchönenberger herstammendeu Gütern belehnt.
3. 10. 1560 hat er als Erbküchenmeister mit Heinrich VII das Pri-vileg des Herzogs Julius mit unterschrieben.