Drittes Kapitel. Die zweite Stammreihe nach der Teilung der Linien.
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Thilo v. Knöbel abgenommen worden sind, und für den Schaden, den siedabei erlitten, hat auszahlen lassen.
22. 3. 1491 verbürgt er sich mit Friedrich v. Alvensleben auf Kalvordefür die Gebrüder Bernd und Bnsso v. d. Schulenburg.
2. 5. 1495 schulden ihm die Herzoge von Braunschweig und Lüne-burg 1900 G.
3. 12. 1504 ist er Zeuge in einer Schenkungsurkunde Alards v. Burg-dorf mit Siegel (Urkunde iu Hannover-Woltingerode Nr. 273).
Urkundlich genannt: 1468, 1474, 26. 6. 1480 (Verkauf einer Renteans den Alvenslebenschen Gütern), 21. 8. 1485, 1488, 1490, 1492, 1497
31.
Ludolf, S. des Rates Hans (Nr. 10), f vor 5. 4. 1499. Er sollHauptmann des Stiftes Magdeburg zu Wolmirstedt gewesen sein.
6. 9. 1463 und 22. 4. 1471 als unmündig bezeichnet.
1474 verbürgt er sich mit Ludolf v. Mareuholz, als Lorenz v. Honlagedem Kloster St. Aegidii zu Braunschweig 2 Brannschweigische M. verkauft.
4. 5. 1485 wird er mit seinem Bruder Hans unter deu Getreuhäu-deru genannt, als der Erzbischos Burg und Stadt Oebisselde wiederkäuslichfür 12 000 G. Rh. an Georg v. Bülow verkauft.
1492 wird er im Diplom des Bischofs von Hildesheim an dieGläubiger der v. Münchhaufeu aufgeführt.
Er wird soust urkundlich genannt: 26. 6. 1480 (Verkauf einer Renteans Alvensleben), 19. 11. 1480 (Verlchnuug eines Gehölzes), 18. ZI. 1481(Schenkung an das Kloster Hadmersleben).
Gemahlin: Anna (nach Lenzens handschriftlicher Geschichte vielleichteine v. Münchhausen). Sie quittiert als Witwe dem Rate zn Brannschweigden Empfang von 50 Nh. G. als Restforderung ihres Ehemannes nnd verkauftals Witwe 8. 1., 31. 7. nnd 10. 11. 1503 ihren Auteil an dem Neuntendes Rammelsberges für 450 Nh. G. an den Rat der Stadt Goslar, an-dererseits heißt es, sie habe mit Heinrich v. Saldern und Ewert v. Münch-hausen dem Rate zu Goslar über 1500 Nh. G. quittiert uud damit auf ^ desRammelsberges, welches Bischof Bertold von Werden versetzt hatte, entsagt.
23. 4. 1507 reversiert sich das Stift L. V. Narias zu Halberstadtwegen der Auslieferung einer bischöflichen Pfandverschreibung für die v. V.,vorher dem Heinrich und nnnmehr der Anna, Witwe des Ludolf, undihren leiblichen Kindern Levin und Hille gehörig.
Ludolf war vielleicht in einer ersten Ehe vermählt, denn 14. 4. 1490haben Ludolf und Hans Gebrüder den Zehnt zu Nieustedt bei Hötenslebenan Armgard, Ludolss Hansfrau, wiederkänflich für 600 Rh. G. abgetreten.
Kinder: 1. Levin (Nr. 62), 2. Hille (Nr. 63).