Druckschrift 
2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
Entstehung
Seite
60
Einzelbild herunterladen
 

60

Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.

11. 4. 1474 verbürgt er sich für den Knappen Lorenz v. Honlage indessen Revers wegen Wiedereinlösung der an das Kloster St. Egidien zuBraunschweig wiederkäuflich verkauften 2 M. Geldes aus seinem Hofe zuRümmer.

25, 1. 1476 trägt er Renten aus Neinstedt zu Lehen nnd reversiertsich wegen des Zehnten zu Neinstedt mit seinen Mitbelehnteu gegenüberdem Bischof.

(23. 9. 1476 wird Lndolf, S. des Ludolf, als Domherr zu Magde-burg aufgeführt s?^.)

19. 11. 1477 empfängt er mit seinen Brüdern Ludwig, Heinrichund Hilmar die Belehnung mit dem Schlosse Bartensleben nnd der hinterstenBurg zu Alveusleben.

4. 6. 1479 genehmigt der Abt zu Werden uud Helmstedt den Ver-ka uf von 5 von ihm zn Lehen gehenden zehntsreien Höfen zu Wester-Jngerslebeu seitens des Ludolf und seiner Voreltern an das KlosterMarienborn.

1479 liegt er iu Streit mit Lorenz v. Honlage wegen gewisser vomStift Werden zu Lehen gehender Güter.

17. 1. 1480 genehmigt er als Lehensherr den wiederkänflichen Ver-kauf von Wispel Noggenpacht aus Wolmirftedt seitens der Holstedt aneine Witwe Gerwest in Magdeburg.

28. 10. 1480 wird er mit seinen Brüdern vom Erzbischos belehnt miteinem freien Hof zu Alvensleben vor dem neuen Tore (iu der Weise, wieder Lehenbrief vou 1458 lautet, ausgenommen die eine dort zuletzt genannteHufe zu Klein-Hamersleben).

In demselben Jahre wird er vom Erzbischos Ernst zu Mitbesitz seiuerBrüder und Vettern mit dem Zehnt zu Neinstedt belehnt (f. oben 25.1.1476).

1481 hat er das Domkapitel zu Walbeck mit Lorenz v. Höhenlageauf Weferliugen wegen der Vogtei über das Stift Walbeck vertragen.

19. 1. 1482 ist er Schiedsrichter iu einer Streitsache.

14. 9. 1482 wird er als Rat und Amtmann des Berthold, Bischofsvon Hildesheim und Administrators des Hochstiftes Werden, bei einemNezeß zwischen Herzog Johann von Sachsen und der Stadt Bremen ge-nannt.

13. 11. 1484 verkauft er mit Genehmigung seiner Brüder Ludwig,Heinrich nnd Hilmar an das Kloster Marienborn die Mühle zn Mors-lebeu wiederkänslich sür 60 G. Rh.

1484 vertragen sich die Gebrüder Ludolf, Heinrich, Ludwig undHilmar mit den v. d. Schulenburg wegen Hilgendorf.

7. 1. 1485 verpflichtet er sich mit anderen, daß die v. d. Schulenburgdie von ihnen erblich erkauften Altenhaufenschen Güter, ausgenommen die