Druckschrift 
2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
Entstehung
Seite
58
Einzelbild herunterladen
 

58

Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien nn.

d) Die weiße Linie.

20.

Hans, Sohn des Lndolf I (Nr. 9) und der Hedwig v. Bünau, auf Alvens-lebeu, wohl vor 1464, deuu als seine Brüder Ludolf, Heinrich und Hil-mar nach ihres Vaters Tode 1464 vom Erzbischos mit der hintersten Bnrgzu Aloensleben und mit den Dörfern Lütken-Sandersleben uud Nottmersleben,wovon ans dem Schoß über 3 Schock Groschen von den v. V. dem KlosterAlthaldensleben laut einer Verschreibnng zugewiesen sind, belehnt werden,wird Hans nicht genannt. Auch 1460 wird er schon nicht mehr nebenseinen Brüdern ausgeführt.

23. 4. 1455 belehnt er die Sandersleben, Bürger zn Magdeburg undHaldensleben, mit einer Wiese, gelegen in der Marke bei Rischsvrde, undeinem Ackerstück, belegen auf dem Stendalfchen Felde von Haldensleben.

(Im Sommer 1456 wurde in Leipzig immatrikuliert ^c>kann<zsäs Veltköim, Laxo.)

Er wird urkundlich mit feinen Brüdern Lndolf uud Heinrich bei einerSchenkung au das Stift Walbeck genannt: 3. 2. 1447, sonst: 1. 7. 1454(bei der Belehuuug mit Burg Alveuslebeu), 27. 12. 1453 (schuldet ihmund seiueu Brüdern und ihrem Onkel Hans ^Nr. 10) der Erzbischos 1320 G.),1458, 1459 (Gläubiger von Bethmann v. Hoym).

21.

Lndolf II, mit dem Beinamen der lange Ludolf, S. des Ludolf I(Nr. 9) und der Hedwig v. Büuau, auf Bartensleben, Nlvensleben zc., Lehens-herr auf Ahlum :e., 1482 bischöflich Hildesheimscher Rat, -s- nach 1494.

3. 2. 1447 gibt er mit seinen Brüdern Hans und Heinrich um ihrerund ihrer Boreltern Seelen Seligkeit willen dem Stifte Walbeck dessen Gutin Schwanefelde, nämlich eineu Hof, die Wendekarre genannt, bei demKirchhofe gelegen, nebst 4 Hufen Landes, 3 Wiesen und einem Holzbleckbei dem Helmstedtscheu Stiege mit allem Zubehör, frei von allen Lasten,auch wollen die Brüder den Stistmeier beschützen, begehren aber dafür indie Brüderschaft des Stiftes aufgenommen uud iu die Gebete der Stifts-herren eingeschlossen zu werden. Auch sollen diese ihr, ihrer Eltern uudihrer Erben Gedächtnis mit Vigilien begehen und feiern. (Vielleicht ist dieseSchenknng von 1457 zu verstehen, da ihr Vater erst 1452 gestorben ist.)

3. 4. 1447 verkauft er wiederkäuflich Renten aus Klein-Rodeusleben,zur Burg Alveuslebeu gehörig.

1. 7. 1454 wird er mit seinen Brüdern Hans, Heinrich uud Lud-wig mit der Burg Alveuslebeu belehnt, welche der Erzbischos ihrem BaterLndolf für 2800 G. Nh. verpfändet hat.