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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Zweites Kapitel. Die erste Stammreihe nach der Teilung der Linien.

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v. V. und Heisos v. Steinfurt Knechte, auch Arnd Kleger mit seiner Gesellschafteinigen Bürgern von Brandenburg auf der Heide von Brandenburg mehrerePferde fort und 7. 5. 1419 nahmen in Sloyz der Schenk v, Flechtingen, Buffov. d, Afseburg uud der v. V, Knechte 22 Pferde, auf 50 M. taxiert, weg.13. S. 1419 nahmen Bnrchard v. Oberg mit dem v. V. vor Oftheren, Welleund Elversdorff Pferde und Kühe, von welchen letzteren ihnen jedoch beider Verfolgung eiu Teil wieder abgenommen wnrde. Die 40 Pferde brachtensie ins Magdcburgische und sind diese 200 Schock Gr. Böhm. wert. 1419nahmen Zander Hennersdorf, der v. Wartensleben und andere, die vonWolmirstedt ausritten, auf der freien Landstraße von Marzahne nach Branden-burg einige Leute aus Marzahne gefangen und ließen sie ins Burgverließ zuHarbke setzen, wo sie noch 1420 gefangen gehalten wurden. Der v. B. ver-langte für ihre Auslieferung 41 Schock Böhm. Gr. 8. 1. 1420 branntendie v. V. nnd Heiso v. Steinfurt ganz Weteritz ab nnd nahmen den Ein-wohnern alles, was sie an Ochsen, Pferden und Kühen besaßen, was auf30 Schock Gr. Böhm. zu schätzen ist. 13. 5. 1420 griffen der v. V. undHeisos Knechte aus Alvensleben, Harbke und Ummendorf vor Demker einPferd und einen Mann, sowie vor Bellingen 4 Pferde. Der Schaden beträgt40 Schock Böhm. Gr. 1420 beschädigten Ludolf und die Knechte desHeyso v. Steinfurt deu Kourad v. Lindftedt und nahmen ihm verschiedenes,dessen Wert sich auf 100 Schock Gr. Böhm. beläuft. Auch habeu sie dasDorf Lindstedt ausgepocht, die Höfe abgebrannt nnd Gefangene mit sichgeführt, die iu den Gefängnissen getötet worden sind, obwohl sie Löse-geld gezahlt hatten. Der Schaden beläuft sich auf 50 Schock Gr. Böhm.18. 5. 1422 haben der v. V. Knechte von Harbke aus mit anderen ein Pferdund einen Mann vor Demker angegriffen. Zu St. Gallen haben Heinrichund Ludolf mit anderen einen Schaden auf 306 Böhm. Gr. mit Pochen uudBrand verübt.

Hierher gehört wohl auch die Nachricht, daß 19. 6. 1422 der Offizialder Berdener Kurie viele vom Adel, darunter Hsni ioum st I^uäolium,vom Banne losspricht.

23. 2. 1429 vergleichen sich die Gebrüder Heinrich nnd Günzelmit dem Markgrafen Friedrich von Brandenburg uud dessen Sohn Johannwegen der von ihnen wider sie uud ihr Land geführten Fehde und wegenaller ihrer beiderseitigen Ansprüche und aller bisherigen Zwietracht dergestalt,daß beide Teile ihren gegenseitigen Forderungen entsagen und die v. V.versprechen, fortan nie mehr Feinde der Markgrafen zu werden und nie ihreLande beschädigen oder ihre Feinde Hausen zu wollen. Sollten sie dennochAnsprüche wider die Markgrafen erheben, so wollen sie es dem Herzog Wil-helm von Brannschweig als dem Vermittler des Vergleichs anzeigen, dersie mit den Markgrafen vereinigen solle.