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dann für Konkret»»! verwandt werden, siir welches das in jenerAbstimmung bevorzugte „Körpername" kein glücklicher Ersatz zusein scbeiut. Für Ssaus vsrdi habe ich „Verhalmugsart" odereinfach „Art" gewählt; von allen Vorschlägen schien dies der brauch-barste zu sein. Indes möge man eben diese Verdeutschung mehrnur als einen Versuch ansehen. Überhaupt muß man ja alles,was die VerdeutschuugShefte bieten, als Vorschläge betrachten, dieden Sprachgenossen gemacht werden. An irgend welchen Druckauf Vereinsmitglieder oder Schulen kann und soll nicht im ent-ferntesten gedacht werden.
Das wolle man insbesondere anch bei den Verdeutschungender mathematischen Fachansdriicke bedeuten. Die Schwierigkeitenwaren hier insofern noch größer, als weit weniger Vorarbeitenvorlagen als für die Sprachlehre. Man möge deshalb die hier-her gehörenden Verdeutschungen besonders nachsichtig beurteilen.Gewissenhaft geprüft ist auch hier alles, desgleichen das bereitsÜbliche bevorzugt. Auf eine Gruppe von Ausdrücken möchte ichhier besonders hinweisen. Augendus, Minueudus, Multi-plikaudns und DividendnS sind, wie Basis und Radi-kandus, durch dasselbe Wort „Grundzahl" verdeutscht. ES scheint,als ob dies für den Uechennnterricht völlig ausreiche. Doch wolleman auch hierin uur eiueu Versuch sehen.
Im allgemeinen will ich noch bemerken, daß sich mancheder aufgenommenen Fremdwörter unter Umständen einer Ver-deutschung entziehen. ES gibt Fälle, wo man ohne abfolnt undrelativ, subjektiv und objektiv, ästhetisch und Kultur u. a.nicht auskommt. Aber ebenso gewiß ist es, daß man in unzäh-ligen Fälleu diese Fremdwörter vermeiden kann. Ich habe esnicht sür nötig gehalten, dies bei den einzelnen Wörtern besonderszn bemerken; mir zuweilen wird durch ein hinzugefügtes „oft"augedeutet, daß ein Wort als nicht ganz entbehrlich gelten soll.Man möge deshalb auch keinen Widerspruch darin sehen, daßz. B. für Charakter eine ganze Reihe Ersatzwörter angesührt sind,dann aber unter den Verdeutschungen von Charakteristik wieder„Charakterzeichnnng" erscheint. „Charakter" ist eben ein Wort,das besonders in der Litteratur nicht ganz entbehrt werden kann.