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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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für eine Hauö-Mutter.

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auch viel Oel heraus / wann man bis aufdas Marckhinein bohret. Der Campher soll ohne schwartze oderrothe Flecken seyn^ Ihn zu erkennen/ob er gerecht sey/so nimm ein heisse^emmel/wann sie erst aus dem Ofenkommt/bricks entzwey/und leg ein wenig Campher aufdie warme Schmollen / zergeht und verfleußt er / so iser gur/dörtt er sich aber/so ist er gefälscht. Er lasst sicfgern mit Fingern zerreiben/ ist nicht hart/ und wie fettlichnmzugreiffen/ wann er angezündet wird/brennt erim Schnee und Wasser: daß er nicht (wann erlangliegen muß) am Gewicht abnimmt/ soll man aus demGescbir: / darinn er liegt / Pfefferkörner/ Hirsen/oderLeinsaamen thun/ wenn man ihn stossen will zuPulver/muß man vorher im Mörsel 4. oder s.Mandelkern wolzerstossen/ alsdan die Mandel heraus und weqgetban/und den Campher darinn gepulvert. Ist esWinter/Iund gar kalt/so laß denCampher wol gesrieren/so stösster sich auch besser / ist flüchtig und gleicher Art wie derSalirer. Für das Fieber soll wol dienenCampher ineinem Tüchlein eingebunden / und ins Genücke angehenckt/und ein wenigCampher im Meth zertrieben eingenommen/das stiller(wegen daß es bald durchdnngetdas Bluren an allen Orten des Leibes. Andere Artz-neyen davon zumachen/ besihe x^eäullzm peliillzto-rism donrzcil Kunraths ersten Theil fol. 299. Lcc.Wer denCampherwill brauchen zuAugenwasser/odersonst innerlich/muß er ihn vorher todten/und mitMan<delkern in einem Mörsel abreiben/und alsdan pülvern.Man muß ihn/ lang zu erkalten / in Leinsaamen/oder^Pfefferkörner legen/und fleißig vor derLuffr bewahren/sonst verzehrt er sich selbst / so aber (wie Georg NiclasfSchurtz in seiner neu-eingerichten ^»tenzl CammeHschreibt) einer einPfund Campher in eineBlasen thut/und solchen wol verwahrt/ daß keine Lufftdarzu kom-met/ obgleich weder Leinsaat noch Pfeffer dabey ist/ sowird doch/wann er gleich Jahr undTag lieget und un-eröffnet bleibt/ solchem am Gewicht nichts abgehen/und sein Pfund netto haben / dann die Luffl ist ihm amschädlichsten. 5i C^stlius zczuzc in squa (^zph^rze,cjuzrltum nuxAvelllgna eli, zccents contiaßrsrir, ex>kibestur czräizcis Llk^stencis, liatimliberantur, vi.gillAS f^cit, li c^uis esm lspius oäoretur, Lc nsribuszäkibeat, cerebrum n. exliccst, czuiclsrn ponunt cs-pkursm inter kortislims öc vzliäislirnz peliis slexite-ria, nikil n. sinit putrescere, Sc venenosos äisjicitlitus, in rnzßnis tarnen capitis , Lc ventriculi ciolori-bus non (vel csute) urenäum, öL vix in uns cloli, ^uoüc tria xrzna zäkibenäz.

!20.

Manna.

Deren wird viel in ?zI-NinZ, auf dem Berg^i-bsno, wird auch in Welschland/ in Cslzbri» und äpu-liz gefunden. O. ttertoä schreibt / daß man sie auchm Mähren in Lircuitu l^rsmcivienli, auch andernOr Lten/ meistens auf den Alberbäum-Blättern finde. 5^, steiner temperirten Eigenschafft / und vornehm.ichschwachen Naturen / den Leib zu erweichen/ sehr dien-lich/ die Gall und serolos kumores auszuführen /und ^lexiphzrm-lcum seyn/ist aber sehr Kart zu bekom-ihilfft erkalteten Zustanden/ auch der Husten undmen/aus Ursach/ der Krieg/ die sehr offtmals daselbst landern Lungen-Zufallen / man soll sie aber nich^ roher

mcckocris cirsclims unz, minor cirscbms 5em. mini-m»8crup. 1. pro Viris, k^lulieribus, ?ucris. Infzn-euiiz, ums nonclum prXlente, seä ssltern inlizntepz-rox^5mo,Kc czuiäem in 2.). vel 4. pzrox^lmis con-sequenrerLctinonreäierit, tuo czuoczuetempore, utiic junäiir viribus cum I>izrurz »cl expullionem surrfckriiic^ operenrur. Vix meminj (schreibt er ferner)^ quin truiir» ulträ rerkism scikibuerim vicem , ^uzplerumque febrin» kottilirzz eliminsretur. Inäigersurem kic pulvis vebiculo convenienti, qui est kau-! itus cslenz cereviiiX, ü pollir bitbcri, zlbze, il non,i lii^rx, cum liqusmine bm^ri recentis , c^uo epotostzlim in leä^um se recipier zzer, tu6orem inibi ex-peAzns Izrgizlimum, czui spem jpsi tsciet certisiimTl^nztionis.

i 119.

Campher/Gaffer.

I). I-IerMANnus KiLvlzu^ Qrimm, ein vortreff-^ licher und berühmter I'rs^icus in Ost-Indien / be-

^ schreibt in DecuriZ Zccunclz ^liscellzn. (^uri^s /^n. 1.Oblerv. l sz. fol. Z7«. daß der Campher-Baum wach-se unferne Ijzros in 8'.imzrrä, sey groß und dicke / auchwegen seiner Hurtigkeit zum Bauen bequem / habe ei-nen geraden Stammen / der seine Aeste ordentlich^ ausbreite/von grossen/dicken/undvornen etwas zuge-spitzten Blättern/die/wann man sie reibet/nach Cam-pher riechen / den sie doch wegen des Camphers Flüch-tigkeit endlich wieder verlieren/tragt eine fchöneAucht/! in Grösse einer kleinenHaselnuß/etwas länglicht-rund/nur einer dünnenSchelffen umgeben/welche noch in ei-i ner Schelffen liegt/wie die Haselnuß/die ist von aller-ley Farben/ als roth / Purpur-farb/ gelb und grün/die gantze Frucht in sich hüllend / und gleich einer Tuli-pen sich obenauferöffner/die Samlung aber geschihetsolcher Gestalt / wann sie aus den aufferlichenZeichenvermercken/ daß der Baum vielCampher an sich ha-be/entblössen sie den Baum aller seinerBlätrer/sowolauch der Rinden und des Holtzes / bis auf den Kern /den spalten sie voneinander / so liegt der Campher indem March wie Crystall-Saltz Blatlein-weise darin-nen / welches von dem Kern abgesondert wird/undalso bringen sie aus einem solchen Baum / von einembiß in die drey Pfund Campher/welches schier nichtdie Mühe belohnet/ einen solchen schönen Baum zuverwüsten / und ist v. Grimm der Meynung / wanndiese Leure die veüülir.Kunst verstünden/ und diesesHolk in kleine Stücklein zerschnitten / sie solten einegrosse Quantität heraus bringen/ denn ob schon dasHoltz keinen sonderlichen Geruch hat/halte es doch vielCampher in sich /^veilen das Holtz / wann es nach derZwerch mir der ^?äge zerschnitten wird / fühlet mandiesen Geruch/und daß es viel Fettigkeit in sich weiset/wie denn die Japanier durch Destilliren den Campheralso beraus ziehen/wiewol sie die Kunst der Läuterungnoch dato nicht wissen. Er wachset auch in Bornesund Japan/ dieser aber hat lindere und stärckerrie-chende Blatter /die Frucht davon wird conclirt / undsoll angenehm zu essen/und ein sondezbaresänridotum

roher