Kunft .Büchlein
nem gesetzt / bis der 5p>r. Vm. schön durchsichtig roch .land/sonderl.ch bey Passau mder Abweiche daselbstist/ albdann adaeaossen und til'm-t/ und so offt mit i m,t ihrem schwartzbraunen Wasser sichm die Donaudem 8p>riru herüber cleltitlirt/ bis nichts mebr im ergiesit/und f^in die z.Meil langmit ^crlcn .^uGrund bleibt/ dann der 5pir.Vin. ink ?Iieo lind da- scheln^gesegneti>t/welcbe>.enen^ nentalijcben an>.ervon gezogen/ diese l'inAur-im nun brauch also : Als ^^rölse wenig na6)geben/ bisweilen auch an ('lm^des Abends/ wann man will scklaffen geben / einqe- nicht v.el geringer scheinen/ die wenigsten aber davonnomn^ AlsabermdenSchwedsschenvorigen
ü« / ve-treibt wabret den bösen Krieg dieVolcker dortbemm eine Zeirlang gelegen'
gibts auch m???eissen undVoigtland in derSala/und',in der Elfter Perlen/ so wol auch in Schotten/bey dem
let und treibet die Menses, und bringet sie zurechr/ purgirt die Nieren / heilet das Röhr-Geschwar/und xr«lervirt vor den Frantzosen.
Bisenkugcln zumachen.
Nimm l^2u<jznl ein Lotb/ 4. Kr. 8«cirnc.
2. Loth/ 8. Kr. vizmulL. ein ^>alb Gran/ 6 .Kr. Ambra4 .Gran/ 8 .Kr. Bisem /8. Gran / s. Kr. Veiel-Pulverein halbQumtl.Parade1ti-Holtz4.Gran / Myrchenein halb Quintl. Diese Stüa Nein gestossen/hernachnimm z. Loth Gummi / Tragant/ lind 2. Loth EwmmiArabici/ weiche es in Rosen-Masser / darnach nimmobgemeldte Materien/ thu Beinschwartze/ oder Lmde-nen Kohlenjiaub darunter/gieß das geweichteGummi-wasjer darmr/ und mache Kugeln daraus.
116.
öpermsdet!.
Wird nicht von den Saamen der Wallfisch /(wie so wol der Name/ als genaue Wahn lauter) son-dern ex Lercbro ktzns ^clzcei gemacht und zuberei-tet / weil das Weiblein kein rechtes Hirn/ sondern nurein flüßige Feuchtigkeit hat / darvon ein Oel zu denLampen bereitet wird. Und wird diß5perma nicht al-lein aus der Lätenen.sondern aller grossen FischenHirnzugerichtet. Man schüttet das Gehirn in einenTopff/von solcher Art/ worinnen man den Zucker zu reinigenpfleget / das untere Loch wird verstopfft / und so langdarinn gelassen/ bis es gestockt und klebricht wird zueiner weissen Materi / so man Wallrath zu nennen indenAporhecken gewöhnet ist / muß aber entzwischenan einem warmen Ort stehen/alsdann wird derTopftwieder geöffnet/und also diese Materi gereiniget.Vonden AmerikanischenWallfijchen aber/ so von denenEnaellandern beyBermudes gefangen werden/nimmtman nicht das Gehirn/ sondern die Fettigkeit der Le-ber/ daraus sie das Sperma Ceti auf gewisse WeisepkTpinren/etliche meinen/ es Heisse Baldratk / weil esdenen Gefällen/das geronnene und gestockteBlut baldzertheilet / die ^?chmertzen heilet/ wann mans emgibr/und reinigt die schleimichte Brust.
117.
perlen.
Es wareunbillich/ wann der Perlen/ welche einevon den besten Zierden des Frauenzimmers gehaltensind / nicht solte gedacht werden/ will von denen ausPersien/ Indien und Arabien zu uns gebrachten hiernichts melden / weil davon im eilfften Buch geredetworden. Es finden sich auch Perlen in unsernTeutsch-
Fluß Done/Schlcsien/ Böhmen/ Lotharingen/ Frieß-land/wie.^nsbcimU5zLa )lbezeuget/ auchinEnglischen Meergestatr in der Provii^ Cornwall. Die Al-ten haben geglaubt/ die Perlen wachsen aus des Him-mels Thau/ oie ^eorerici aber widersprechen es / weildieseMuscheln in dem rechtenGrund des rieften MeerSihre Wohnung haben/ sind auch gleich / so öald sie ausdenen Wassern kommen/und eröffnet werden hart/undörffen nicht erst / wie die Corallen von der Lufft/ ihre8oli6iiär erlangen. Die Zahl-Perlen werdennes genannt / cie L^ior sagt / so em Zahl-Perl Z.Granwieget/ und schöne Wasser hat/ so sey das Stuck dreyCronenwerth/ also ist nach i!>rer Grösse/ Gewicht/Runde und Schönheit / der Preiß zwey-und dreymalgrösser/ oder geringer/ darnach sie Mangel oder Über-fluß haben.
!I8.
perlen Mutter.
Die Geburt-Stelle und das Vatterland/darinndie Perlen wachsen / sind die Ä?uscheln / die inwendigschön glantzig untereinander svielen/ und etliche gleich-sam einen Opal/ oder Regenvogen in sich zeigen. Eswerden Schalen / Löffel und Messerhefft daraus ge-macht/es werden auchTisch und Schießröhr damit ge-zieret und eingelegt. Zu Bengala m Indien /machendie Jungfrauen Arm-Bänder daraus / als einen son-derlichen Schnmck. I^icolsus Qsbeus 6e Xilelemolog. Iib
in der Ar
ter / und sagt / alte die Chymici ftyen mit ihm gleicherMeynung/ und hält darfür/ das Perlen-Saltzund an-dere Artzneyen zu Stärckungder Menschen / werdenbesser aus dem inwendigen alantzigen Theil der Perl-Mutter/ als den Perlen selbst bereitet/ daher in denApochecken auf solcheWeise ein solcher Unkosten zu er-spahren wäre. )c >KKuä. Lzmcrsr. in Xlemo.rsb.(^enr. 8 25. sagt also : ^ccipeunsm, (juzz veltres perlsrum marre». vel erismplurez, gus» ab ex-teriore psrte 2 scsbritie u5<^ue Agveclinem lublz.temempolitss, in fruliraconfringito, <zuzecrucibuloinäua, calcinsnito incinersru usque sci ni vesm albe-6inem, tanäem pulverjs,, Lc in ulum zäversz, kzbe-bis lic wider das Fieber przeüsntiMmum,
cjuo innumeris fcbri teltisns <jivexsriz opjtulstum5uit , und schreibt I. 8tepkl. ZtrobelbelA , er habedieses St ück viel Zahr unter seinen ^rcanis ge-
habt /