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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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bißweilcn bräunlich / lässt sich leichtlich brechen/ mannennet ihn ^krcmLitcm und !>/r>zcum, wird

auch m Schlesien gefunden / und soll gut seyn zu demBlasen-und Nierenstein.

ioo.

SerpentinstelN; vpkice».

Kunst-Büchlem.

iczz.

Handpuwer so gUtte Hände macht.

Nimm 4. Loth Reiß / gar klein gepulvert und ge-fähet/Mandeln 2. Loth an einen Riebeisen gerieben/8permz der, ein halb Loth / in einen, Mörser gar kleingerieben/ diese Stücke wol untereinandervermischet/cva !.^^'nViI'ü'mckwärkliä)ten / qescheckich- so ists fertig. Oder nimm 2. Loth Gips des guten /ten/ ««da,uiG-bürg-.gr°s-1Kann manchnmlp>>-g,m-.ndmGwS.m

seSm^c ausgegraben/ und allerley Trmckgeschir:/Gießbeck und Schalen daraus verfertigt. Hat denNamen davon / daß er gesprengt ist als eine Schlan-gen. schreibt/daß dieser L?tein eine abtrock-nete Krafft habe / und so er mit weissen Wein einge-nommen werde/ zerbreche er den Blasenstem/ist einerkalten Natur / und lindert die Ächmeryen.

frisches Wasser / wann das Wasser wird wie Milch /so ist er gerecht) Reiß 1. Loth / praparirten Weinsteinein halb Loth / diese Scück alle wol durcheinander ge-mischt/und meiner Schachtel verwahrt.

104.

IVolriechendes Malier die Schnupp

rücher damtrzrlbesprengen

riäe; sagt/ wer diesen ^)tem trage/ den beivahre er für! Nimm Loth harten Storax/drey Achtel autenSchlangenbiß/ für Hirnwmen und ^schlaMcht/ Rheinischen Brandwein/ mein Glas zusammen ge,für Pest/ Pocken und dergleichen. Er wird geschnit- ^ than/ und 4. Wochen auf einen warmen Ofen stedenten / daß man ihn bequemlich kan auf den Lenden rra- ^ lasse/und hernach vomSrorax wieder abgegossen/undgen / und wird fast einer grossen Handbreit gemacht' 8. Gran Bisen/oder 4. Gran Bisen und 4. G^an Am-und ausgehöhlt/ daß man ihn erwärmter aufbinden/ bra darein gethan / und zum Gebt auch aufgehalten /und also die Stein und andere ^chmertzen vertreiben hernach die Leinwath damit besprengt / und von sichkan. selbst lassen trocken werden/es behalt dengmenGeruch

!OI.

Milchstein. .

Milchstein/vonTl?omasNicols wird er ^lurock-tu«, von andern auch^Uäi-kes und l^c l^unzege-namt/ ist ein weisser weicher Stein. Man sagt / daßer die Krafft habe/die ?oros und Lufftlöcher des Lei-bes zu eröffnen/ und den säuegnden grauen vielMilchzu bringen; wird in EgYPten /aber auchmTeutschland/Sachsen und Mähren / auch in den SchweitzerischenGebürgen/ moclo eriamin koclmlZ 8u^>eric>rizttnze, prope Traun See mvenitur. wie v. »ert»nbezeuget/gefunden/ sonderlich um Hildesheim. DieLeinweber und Leinwath-Bleicher svlviren diesenStein / und machen die Leinwath schön weiß damit,l) Bitterkraut nennet diesen Stein l'etrzm d«lettem- und sagt / der röchlichte gehöre für die Männer /undderweißlechtefür die Weiber /schreibt ihm auchwundersame Tugenden zu / als für die Frayß / jähenSchrecken/ Colica/ Hertzklopssen und andere mehrWürckungen/eben dieferStein mirWasser und Saltzvermiscbt/und den Schafen vorgejireut/soll sie Milch-reich machen/und dieKretzenverhuten.

lO2.

l'crraLiZlllata.

Die Orientalische wird aus der Jnsul l^emnosheraus gebraucht/ Und mit Türckischen Buchstabenversiegelt / in Teutschland wird sie auch in der Schle-sien/ bey Stnga und Lignitz gefunden / wird gleickes-falls mit demStadtwappen desOrts wo sie gegraben/verpettschirt/ ist theils roth / theils weiß / so sie /^xuneism 8lllix Sc I..UN? heissen. Dienet für allerley Gisst/.^erstzittern und andere Schwachheiten / Bauchfiusseund Ruhren / stärcket das Hertz und alleLebens-Gei-ster / erquicketdas Gehirn/ist gut für das Hauptweheund Augenfiüsse / ist auch sonst zu unzebligen Zufällenbewehrt / wie v.lok ^«ntanus, auchHenL»lerusin seinem !?. Buch Oecon. von czp. 104. biß cap.io?.lnclutivö bezeugen.

8. Tag und langem

lOs.

Gures wasstc zu einem bleichen An»

geslchr.

Nimm 2. weisse Semmeischmdllen / so warm sieaus dem Ofen kommen / das weisse/ von 12. hart ge-sottenen Eyern/das hacke klein/gestossene und gefaheteEycrfchalen ^.Lorh/weissenZuckercanoel klein gestosscn1. Loth/rothe geflossene Myrchen 1 .Loth/ rein gestosse,nen mld gesiebten Weinstein i.und ein halbLoty/Geiß-milch ein halbe Maß/Muftmell em Seitel/ so viel daßes eine stehende Hand über diese zusamm vermischteStück gehet/diß alles wol durcheinander gerührt/in ei-nen gleich weiten grossen Glas /oder verglasirten Ha-fen 24. Stund lang weichen lassen/alsdann mit lindenKohl-Feuer distillirt in einem Glas. Dis Wasser kanman alle Tag/Morgens und Abends gebrauchen / miteinem lindenTüchlein das Gesicht abgewischt / und vonsich selbst trocknen lassen/soll bewehrt seyn.

106.

Schnecken-Masier / so die gelben Flecken

vertreibt.

Nimm 70. Schnecken / die müssen in kein Wasserkommen/aber fein sauber aus denHauslein genommenund klem gehackt werden. Weisses Bohnen-Meel 4.Loth/Veilwurtz-Pulver z.Loth/ rothe Myrchen derbesten auch gepulvert 1. Loth /reingesiebten Weinsteinz.Loth/neugelegte und hart gesottene Eyer7.davondasWeisse klein gehackt/Geis-Milch ein Aetering/ fri-schen Limoni-SaM ein Seitel/ gar frisch Schweinen-Fette4.Loth/davon nimmt man aber alleHaUtleingarjauber/schneidt das Fette klein/und mischt es unter dieobgemeldten Sachen /^ thut alles in ein weites Glas /und verbindet es wol/laßt es also Tag und Nacht bei-tzen/brennls hernach meinen gläsern Brennzeuge kühlaus/seihet es sauber/und verbindts wol / setzt es an ein! kühles Ort / mir diesen Wasser wischt man sich taglich!ab/vertreibt alle Gesichrs-Flecken. Von t).)uclex.

iO7.Gur^