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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
Entstehung
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für eine Hauß-Mutter. 41

tbige / sckon-grünende Mayen-Wiesen / Thomas Ni-co!s meldet/ dieser Stein werde erkennet an der schein-baren Kalte in dem Mund/bey seiner Schwere/wanner gewogen wird/ und daran/ wann er in einFeuer ge-worffen wird/ dasselbeweiter nicht brennen / noch eini-ge Flammen von sich geben will / und daß er in der hel-len ^?onne seine fürtreffüche grüne behalten wird.Dieser ^tein/ wann er an einem Probierstein ange-strichen wird/gibt er einen Strich von sich / als ob erErtz wäre / und aufdiese Weise wird er von den In-dianischen Kaussleuthen probirt/ wann er von einemhärtern Stein berühret wird / verletzt er sich leichtlich /schaden ihm auch bald Hitz / ^?tahl / "Ertz / und starckeSchlage / man sagt/ daß er die rothe Ruhr und aller-hand Bauch-Flüsse / sie kommen her wovon sie wollen/leichtlich und wundersam stelle; wann er gepulvert/und davon 6. Gran schwer / in einen tauglichen Veki-culo dem Patienten eingegeben wird / er dienet Wideralles Gisst vor die Contagion / gissriger Thier Bisseund kitzige Fieber und Petechien / befördert denSchweiß / wann man ihn an den Hals hangt/oder andem Finger tragt / ist er heilsam wider dieFrays/undverhindert oder lindert doch dieKranckheir. Einerschwangern Frauen an das Tuch gebunden / befördert

sten werden aus Africa und denMohrenlandern ge-bracht/ ein rechter Chrysolith soll das Blut stellen/wann er an eine Wunden gehalten wird. Oriknugbezeuget/daß funffzehen Gran von diesen Stein / dieMelancholischen von ihre Zustand befreyen ; Nicolssagt / daß er einen Menschen von Gemüths-Bewe-gungen / von Traurigkeit des Gemüths befreye / undso er in ein siedend Wasser geworssen wird / stillet erdasselbe alsobald wunderbarer Weise / und machtAugenblick- und plötzlich / dessen Hitz und Sieden auf-hören/daß ihm das Sieden undHitz gleich weggenom-men wird / und ein Mensch in dem Augenblick / wannder Stein hinein geworssen worden / seine Hand ohnalle Verletzung und Gefahr / in das siedende Wasserhinein stecken kan. Die ^.utknres sagen/ wann dieserStein auf einen Tisch gelegt worden / darauf Gifftfeye / so vergehe ihm alsobald sein Glantz/ so bald aberdas Gifft hinweg gethan wird/bekomm er seineGlantzwiederum/er soll auch mir dein Mond-Wechsel zu-undabnehmen/soll auch für dem nächtlichen Schrecken undGespenster nützlich seyn,

86.

Vom Opal.

Dieser wird auch von vielen Topatz oder Waiß-

die Geburr/aufdem Bauch getragen/verhindert er dieMißgeburt/imMund gehalten/dienet er vors Bluten/am Halse gerraaen / soll er gut seyn vor jähen Schre-cken/wider das Fieber/stärcket die Gedächtnis / scharf-fetdas Gesicht/und ist gesund zutragen.

^ 8?»

VomAmethist.

Ist ein schöner / aus hellen blau und roth lieblichvermachter theurer Stein. Der aus Orient kommetist der beste; sonst wird er auch in Meissen und Böh-men gefunden/ wann er schön ist/ schätzet man ihn denDiamant gleich / sonderlich wann er hart/ ohne Wol-cken und Flecklein ist. Auf den Nabe! getragen / soller die Vzpures an sich ziehen und verdunsten machen/daher soll er (seinem Namen nach) die Trunckenheitvertreiben, kzccms sagt/daß erdemVerstandschärffe / den Schlaff mindere / auch wider Gisst dien-lich sey /und andere mehr Tugenden werden ihnen zu-geschrieben.

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Vom Hyacinth.

Dieser Stein ist rothgelb oder Feuerfarb / schönglantzig und Flammenspielend / die beste werden ausJndia und Arübia gebracht/ ist kalter und trocknerNatur.Thomas Nicols/ der Engelländische Professorzu Cambridge/schreibt/er habe die Krasst den Schlaffzu befördern/das Hertz zu erfreuen/die Pest zu vertrei-ben/ vor dem Donner zu verwahren/ und Reichthum/Ehr und Verstand zu vermehren/ wann er in einemRing am Finger/ oder amHals als ein ^mulerumgetragen wird.

8f»

Vom Chrysolith.

Ist ein durchsichtiger bleich-grünlechter Stein/soll nach dem Diamant der härteste seyn / ist von denAlten für ein Topas gehalten worden / wird in Ara-bien in einer Jnsul am rothen Meer gefunden / die be,

lein genennet/ist/wie ihn Nicols beschreibet/ einEdel-gestein / welches in sich hat die subtile feurige Flammedes Carfunckels / die reine glantzende Purpur-Farbendes Amethysten/ dasgantze grüne Meer des Sma-ragds/ und alle diese Farben/ mir einer unglaublichenVermischung / und recht grosser Lieblichkeit zusammenincorponrt / wie eine Himmelblaue / Purpurgrüneund Gelbrothe/ zuweilen auch eine schwartz und weisseMilchfarbe / die besten kommen aus Orient/doch wirder auch in Ungarn gefunden. Man meldet von die-sen Stein/ daß er dem/ der ihn bey sich trägt/ das Ge-sicht schärsse/der Anwesenden aberverdunckle. Sinddieser Zeit nicht theurer/einer der einCarar wiegt/ undvon der besten Art ist / wird kaum um drey Cronen be-zahlt/sie weiden auch inBöhmen schön und groß gefun-den / wie?. Lalbinuz in VjjsceUan. öokem.zc>. bezeuget.

87.

Beritt.

Ist ein bleich Meer-grüner durchsichtiger schö-ner Stein / mit etwas blaulicht darunter vermischt/wie das Meer/ wann stilles und heiteres klares Ge-witter ist. Wird von den Jtaliänern marinagenannt / werden in Jndia / auch unten am BergeTaurus / und im Euphrate gefunden/ man sagt / daßein rund geschnittner Berill die Krafft habe/ durch derSonnenstrahlen Feuer anzuzünden / wie ein Crystall.Wann er aber ins Wasser gelegt wird/ scheinet es sichzubewegen/wann erRautenweise/oder eckichr geschnit-ten wird/ spilt er desto schöner. Der Stein oder dasPulver davon soll in Hertz-Kranckheiten gebrauchtwerden. - ^

88.

Larmol.

Dieser Stein wird auch von etlichen Sardergenannt/ weil er in Sardinia gefunden wird / kommtauch aus Indien / und findet man ihn in Teutschland /

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