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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
Entstehung
Seite
37
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für eine Hc

64.

kieära cle la dobrs, oder Schlangen-

GrelN.

?. ^ikznaliuz I^ircber hat an einemHund/der voneiner Viperz ist gebissen worden/ die ?rc»bz von die-sen Schlangen - Slem genommen/ so bald er diesenStein an die Wunden gehalten / habe er sich fest an-gehenckt? daß er schier nicht hat können herab gezo-genwerden/ und ist so lang hangen geblieben / bis eralles Gisst heraus gesogen / hernach sey er von sich! selbst herab gefallen / und sey darauf der Hund in kur-zer Zeit wieder gesund worden. Etliche vermeynen /dieser Stein werde von einein Kopss einer hangenSchlangen genommen / und nennen ihn deßwegen diePortugiesen l^eärs c!e kbraz 6c Labelo, der Steinist wie eine grosse Linse gestaltet / gantz rund / in derMitte weißiichr / und auswendig Himmelblau oderMeerfarbicht. Wann er sich voll Gisstgezogen / wirfstman iyn in eine Schalen mit warmer Kuh-Milch/darinnen kriegt er in kurtzer Zeit seine Gestalt und Tu-gend wieder/ und zieht die Milch das Gisst an sich /daß sie blau wird / die muß man in die Erden vergra-ben / wann man ihn an die Wunde halt/ und er an-klebet/ ists ein Zeichen / daß nicht alles Gisst herausist / bis er nimmer anklebet, v ^när, Lna-Kelius in

fzlciculo X4e6iczm. zcl tvlilcellznez duriolg ^nni8exli Lc Leprimi schunK» erzehlet/ daß dieser Stein> also gemacht werde. Nimm des bey uns gebrauchi-'gen gemeinen Schlangen-Pulvers / wann die Son-ne im Löwen ist/ eineüntzen/ item eben in diesem Zei-chen des Pulvers von Krotten und Krebsen eine hal-be Untzen / 1errX l^emmX oder SiAillztX mit demvecocto der Wurtzen 8cor?oner2 und o.nrrs/er-va befeuchtet/ auch vonl^nicornu K-Wi eines jedenein Unken / dieses alles muß man in einen gläsernenoder steinernen Mörsel abgetrieben wol untereinan-der mischen / UNd endlich ktucilzginis seu ßelatinzeVlperacum ex esrum Spoliiz , per äecciAum ligniColubrini Lc r^ä cis äs Lnntra/ervs exkraAze, nurso viel zur Zusammenfügung und lncorpo?irung die-ser vonnöthen ist / darzu thun/ und also einenTeig daraus K)7miren/ und aus diesen Zeltlein in derGrösse eines Groschen/ und in derDicken ohngefebreines Federkiels / rundiicht daraus machen. Einsolcher Stein ist gewesen / den die ?arres 8ociet2ti5aus Lbmz mitgebracht / und welcher von ?. Kir-cber den König in Spanien ist verehrt worden. DasPulver von Kröten macht man aus dem gantzen /nicht durchstochenen Cörper / das muß in der grö-sten Sonnen-Hitz so geschwind als möglich gedörttseyn/sonst wird es stlnckend/ und lässt sich nicht pulveri-siren. Die Krebsen zu pulvern / geschihet aus die-sem Proceß / welchen l). Kneifer in prTpzrütinne pu!»veris Viperini 8implicis lehret. Viäe ^nimsäver.üones in kkarmscop. p. 2lZ.

6s.

CrystaUen wie Rubin zu

machen.

^obsnnes ^Zricola dämmen», in ?opp. I'o.mo II. PZZ- Z72. hat eine gantz weisse / klare und reine

uö-Mutter. Z7

Crystallen in der ^llentiä 8ulpburis, ein gankes Aahrlang liegen lassen / welcher hernach als ein Rubin soroth mW durchsichtig worden / vielleicht wann manschlechte Rubinen/ die ihren Glantz mehrentheils ver-kehren/ in diese Essentz legete/ wurden sie sich am Glantzverbessern»

Corallen zu machen.

Reib Zinober mitEyerklar auf einen Reibstein/,darnach laß es trocken werden wie einenHafner-Thon/,mach hernach Kugeln daraus wie Corallen/ durchbohr!sie/und bestreich sie auswendig wie Eyerk!ar/so wendensie den Corallen so ähnlich daß man sie schweriicb von-teinander erkennen kan. Kircberus in Kiunäo!5ubterrsn. Zeöi. V. kürt. III. p. 466 b.

67.

eiossopetr« Meltrenser - Zungen/ und l

SchlanZemAugen.

Sind in Gestalt einer Zungen / vornen allgemach 'zugespitzt /mit einer harten liecht-gelblichten glantzig-!ten Haut überzogen / man findet sie in der Insel Mas-cha/ und an andern Orten mehr/ 0!nu!.>^ >rm».5in luo lvwsXo c. 10. f. 67 schreibet: Daß wann einMensch ein Geschwulst oder Blatterlein (etwan voneiner unreinen Speise / oder sonst von scharffen gesal-tzenen Feuchtigkeiten) leidet / soll man einen solchenStein nehmen / und in ein wenig Bronnen-Wasserlegen/ so wird er gleich Blasen im Wasser auf.verffen/wann sich diese nun gesetzt haben / soll man sich damitgurgeln/ und zwey- oder dreymal das Maui mit aus-waschen/ so wird sich die Hitz und Entzündung davonlindern/und die Blattern sich abtrocknen / also daßdiese Ungelegenheit innerhalb 24. Stunden sich gantzverlieren wird. Die Maltheser Schlangen - Augensind meistens rund / aber von allerhand Farben / alsAschenfarb/ grau / gelb / Leberfarb / etliche scbwarß /aber selten/ die auch hochschätzbarer sind / werden fürallerhand Gisst als ein ?rzttervztiv gehalten / auchdeßwegen in Ring also gefasst / daß sie den blossen Fin-ger anrühren/ die Zungen werden eben zu dieser Wir-kung an den blossen Arm gebunden / oder an denHalö gehangen.

68.

Mroites, der Stern Stein.

Wann der Stern-Stein in Eßig gelegt wird / sobewegter sich / als ob erlebete/ dann weil der Eßigsich in die ?oros dieses Steins einsencket / und dendaselbst eingeschlossenen Lusst angreisst/ und die Lusstihren Ausgang suchet/ daher wird der Stein gleich- !sam fortbewogen und getrieben / wie Her: Wvi-mui- -bezeuget. Diesen Stein werden viel Tugenden zvgeeignet / sonderlich zu Lonrzßions-Zeit / und f'die Würm der Kinder / 4. Gran schwer Pulver .»a-von eingenommen/ tödter solche/ wann man ihnen die-sen Stein an den Hals hanget / verhütet er / dcr ß dieWürme nicht wachsen sollen/ soll aber auf blossenLeibe getragen werden/ er soll auch das Zittere/ denSchlag / und andere gahe aufstoss nde KransVheitcp/abwenden/ja etliche wollen / er solle den S'.eg beför-