Z2
Kunst.Büchlem.
glaubig seyn / stehet doch zu probircn / und das beste zubekalcen/ vielsmd in der Nalur verborgen / die nie-mand weiß.
?8.
der Fell und Lcder / so neu/
41.
Das Gcftchr zu verbessern.
N.mm guten we.ssen klaren Weins io. Pfund/und Roßmarm-Bluhe 1. Pfund / laß es miteinanderemeStunde sieden/ wasche das Gesichte darnnr/ er.macht die Ham lind / zart und junggeschaffen. Oder
n^.Xir und gcbrauchs. Die Haut im Gesirbt undbandenwcis und klar zumachen/ wasche dich offtmitBrandwein/ darein etliche Tröpflein Oleil'zrcsr.Mtdnoch so viel Mastix-Wassers gemijcher ist.
42.
Daß ein Ey über den Tisch gehe.
An einem ausgehöhlten leeren Ey/ verschließ emeWasser-Egel / rerstöpffs mir Wachs/ leg das Ey aufden Tisch/ und setz eine Schüssel mir Wasser unweitvon dem Ey / und beweg die Schüssel/so wird dieEgelaus natürlichem Antrieb dem Wasser nachfolgen.
(Ic»nes äe 3ecreris;
öcn rvieder »mrrvarmettllVajscrfeln sauber ausc^ervajchen/ und er^as / doch »nchlgarzusehr/
"gerr^ttner / und ferner rvol gerieben smd/die
man zu 2xle»dern und ^»andschllhengeVraucher.
Nimm die beedenGummi/ alsStyrax Calami-tha / und Benzoi jedes i. Loth/ die stosse klein/ undzuniallersubtilesten Pulver/ schütte es auf dinen sau-bern Reib-Stein / thu darzu O.-ientzlis0pttm>4.Scrupel/reib es alles mit krafftigen wol-riechenden frischen Rosen-Wasser gar wol ab/ unddu must des Rosen-Wassers hierzu so viel gebrau-chen/ daß dieMateri also dünn wird / wie Butter-Müch/ alsdann in ein sauber reims Gefaßlein ge-than/ das obgedachte Fell-Werck/ oder was du per.kum ren wilt/ genommen/ und dasseibige mit einemkleinen gelinden/ in der gemeldten zugerichtet^ weissen^cateri wolgenetzten Bürstlein / wol überstrichen/v'cißcs zimljch feucht werde/ darnach soll mans cuf-bencken/ zimiicher Massen/ aber gleichwol nicht zusehr abtrocknen/ wol reiben / wieder netzen / aufhen-ckc n/ trocknen und reiben lassen/wie erstlich geschehen/solches drey oder viermal wiederholet/ so wirds wol^-eltulmrl seyn.
Die Haar schon und gelb zu machen.
Nimm zerstückelte Rhabarbara^ Untzen/Mi-steln von einem Apffel-Baum 1. Pfund / laß es in12. Pfund Wassers in einen verglasirren indenen Ge-schir:/ bisausdieHelffre einsieden/ darnach thu dar-zu i.Pfund neues Wachs / laßes damit noch einenSud auflhun/ wann es kalt worden / so seihe es durchein weisses saubers leinen Tuch / und wasche die HaarAbends damit / und benetze sie wol / mit einem
Schwammen/laß sie von sich selbst trocknen / conri- -
nu.re dieses 1 s. Tage lang / so werden d.e Haar schön und einen ^e,g daraus gemacht / thu darzu e.n Untzenundaelb / und bleiben immerfort also / man mag es bitteres Mandel-Oel/ davon mmmt man em wenigbrauchen 2. oder z. Stund /vorhero ehe man schlaffen m die Hand/und wascht sich Mit Wasier/ so man vor-aehet /wann die Haar abgetrocknet sind/ mag man das ^r»m Munde gehabt.
Haupt mir warmen Tüchern reiben / die Feuchtigkeitaus dem Haupr zu ziehen/diß macht die Haar dick undlang / stärcket auch die Gedächtniß. Osm^ron Iib. 7äuSiexe 328-
^ 4Z. . »
Honig zu lautern und zu verbessern.
. Misch unter eine Maß Hönig eine Maß sauberslaulech^es Wasser/darzu thu ein Quintlein zerstosseneNagele m einen Sactlem/ kochs bey emem gelindenFeuer/ bis das Wasier völlig vcrsotten ist/ schäume essieißig.
. . ^ 44«
Einen sehr grossen Hansswachsen
)U inachen.
^ Hohle ein Gantz-Ey.gantz aus / thu darein Hanff-^ amen/daß es gantz gejüllt sey/thu es zu rechre:Saar-Zeit in dieErden/daß dasLöchlein im Ey übersich stehe/so wird ein so dicker Hanff daraus erwachsen/daß manaus demselbigen Srengel auch Löffel wird torm-ren!können.
, 45.
Die Hände weiß zu mache»».
Nimm Zwiesel / gefchelrebiltere Mandel/jedes2. Untzen/Senff-Meel 1. Untzen/ gekocht mit Honig/
40.
Line Glayen zu vertreiben.
Es ist kein bewehrter Mittel/ als das Haupt mitHunds-Harn waschen / dieses macht auch Haar wach-sen an Orten/ wo sonst keines zu wachsen pfleget/ dochmuß vorhero das Haupt mit Aschen aus Lein-Kramgebrannt / wol gerieben / und des Abends ehe manschlaffen gehet/ mit Lein-Oel gesalbt werden.
46.
Die grauen Haar schwary zu
machen.
Nimm Scheidwasser z. Quinrlein / laß ein halbsQuinrlein fein Silber darinn auflösen / wann diß ge-schehen / sö laß das Scheidwasser evzporiren/ so wirddas Silber gleich einem Kalch übrig verbleiben / thudiesen Kalch in vier Untzen Rosen-Wasser / sied es einweniH/nnd netze die grauen Haar dannt/laß sie anderWonnen trocknen / daß erstemal werden sieKastenbraun/ und das anderemalschwartz.
47. Ho>l-