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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
Entstehung
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für eineHauß.Mutter.

Zi

! ein Hocker oder Bucker wachsen wolle/ soll man/ so brauch mir diesem Holtz bestrichen/ so geschwieretesbald mans gewahr wird / solchen mit diesem Holtz nicht.

und Speichel/fleißig und abwerrs streichen/so wird es 21. Der ausgebrandteSafftgetruncken/ist einej vertreiben / kanmanaber das ausgebrandre Wasser bewährte Artzney wider Giftt/und für Schlangen undvon diesem Holtz haben / so kan man den Kind raglich Natter-Biß/ dienet zu der Wassersucht/ solchen eine, ^oder z. Löffel voll zu rrincken geben/ und an statt des j Zeitlang gerruncken/ macht auch die übermaßigeLeberSpeichels d-ß ausgebrandre Wasser gebrauchen / so fem rahn und klein,kommrs nicht weiter.

8. Wann jungen Kindern die Zahne anfangenaufzugeben / und man sie lässt an diesem Holtz beissen/aufdie Zahn-Bühlen fleißig damit reibt / so kommt essieklcht an

9. Welchen die Flüsse die Zahne plagen/der ma-che Zahnstührcr aus diesem Holtz/und stühre damit dieZahne bts sie bluten/es hilfft.

10. ?Ler den Kopsftvehe oder einen Haubt-FlUß hat/ der bestreiche den Fluß mir diesem Holtz nurhintersich gegen den Schuldern fleißig/ und fahremitden Speichel hernach/ so verzehrt es sich/ und vergehetder Fluß.

11. Wann einer das , Zipperle / oderRothlauffhat/ der bestreiche mit diesen Holtz die Glie-derfleißig/ wie auch mit den Speichel/ so lindert es denSchmertzen.

12. ÄZann jemand hoch oder nieder fallt / derbestreiche alsobald die verletzten Glieder mit diesenHoltz/ und frischen Wasser fleißig/ darnach nehmeer von dergleichen Holtz wenig oder viel/ und werffees von dem Oel/ wovon der Fall geschehen / dreymalhinab aufdie Erden nacheinander / so schadt ibm derFall nicht/nimmt denSchmertzen/und verzehrt das ge-ronnene Blut.

iz. Die übergangene Glieder/ mitdiesen Holtzfleißig bestricken/auch mit frischem Wasser gewaschen /ziehet die Müdigkeit heraus.

! ^ 22. Das Laub in Wein gesotten / gibt einenkostlichen Überschlag in grossen Hauprscbmerben / undreiniget alle Mangel der Leber und des Miltzes.

2z. Die Rinden imWasser gesotten und getruncken/benimmt des Miltzes übermaßige Grösse/ und er-öffnet die Verstopffung der Leber.

24. Die mitrere Rinden von diesemHoltz gepul-vert/und einem/so ein ^poltcm oderGeschwar imLeibhat / ein Quintlein in einer Kalb-Fleisch-Suppen ein-gegeben / so muß solches in zwey Stunden oben zumMaul ausbrechen.

25. Diese Rinden gepulvert / ist Menschen/Vieh und Pferden gut/wann mans in offene Schadenstreut / heiler es ohne weirers Zuthun / allein daß mandie ossenenSchaden zuvor wol mit kalten Wasser fleis-sig auswaschen muß.

26. Des Saltzes auf diesem Holtz ein Messer-Sp i tz voll in seinem eignen Wasser eingegeben / ist gutund bewebrr zur Pest/in hitzigen Fleck-Fieber/Lungen-suchr und zu andern innerlichen Gebrechen.

27. Das Oel hiervon genossen / vertreibt dieSchmertzen der Brust/ und befördert den Harn/ hei-let auch die äußerlichen Schaden.

28. Ist ein Roß starck gedruckt / ehe es noch

schwieret/ lasst es sich hinwegstreichen/wann mans osstund fleißig thut/ und mit frischen Wasser darnach fah-ret/ist aber ein Pferd schon schwürig und unterköttig/somuß man es unter sich öffnen / den Unlust heraus dru-14. Wann ein Glied erfröret ist / so bestreiche ckeN /darnach das Holtz im Schaden lassen blutig wer-den Schmertzen mit diesemHoltz und Speichel / es den/und das Blut am HM bleiben lassen / bis derbilffr / ist auch ein herzlich ü/leäicsmem für den Schaden heil ist/ und den Schaden unterdessen nurBrand. . mir frischen Wasser auswaschen / so heilet es ohne

!s. Wcrl'emparepestis. von dem aus diesen Schwierung / ist aber ein Pferd vernagelt/ so streichtHoltz destillirten Wasser / alle Morgen nüchtern nur man den schädlichen Nagel nur am Holtz / oder schlagt

einen Löffel voll einnimmt/ ist darfür sicher 24. ^)tun- ^

de: Oder wer mit dieser Seuche allbereit behafftet ist/

den muß man ein guresTrüncklein eingeben/und schwi-tzen lassen/kan er daraufqehen/ists auch gut.

16. Wann ein gebührende Frau in ihren Kind-Betten aufdergleichen Holtz liegt/so wird sie desto eberund leichter ihrer Bürden enrledigk.Wer auch sonstenin dergleichenBettgestatten ligt/dem kan nichts wider-wärtiges wiederfahren/und ist vonvielenKranckheirengesichert.

17. Wer aus dergleichen Geschir: isset odertrincket/der ist vorGifft versichert/und kan keinem dar-mn vergeben werden.

i8» Wer einem Lungenfüchtigen Menschen ei-nen Messer-Spitz voll Sage-Meels von diesem Holtzim hiervon gebrandren Wasser eingibt / dem heilet esdie Lungen/und wird gesund.

19. Dieses Wasser / samt vorgemeldten Sag- ^ . ,, , . .

Meel/ z oder 4>nal eingeben ist gut für das Grimmen/ darum muß mäns vor der Lasse von sich legen /unddie Ruhr und Babr-Mutter. kans hernach wieder zusich nehmen, Es schei-

20. EinLaß-oder Schrepff-Eysen nach dem Ge- nen etliche Sachen hierbey Hyperpdlisch und aber-

- ^ gläubig

solchen gar in dieses Holtz / so heilet es ohne Schwie-rung.

29. Das Wasser von den Blättern gedistillirt/ist gut für böse Augen / wann sie offt damit gewaschenwerden/ getruncken/ ist gut für die Nieren und Gelb-sucht.

zo. Wann in Kriegs-Zeiten dergleichen Holkzu Waffen und Spiessen gebraucht wird/ und man e».nStreich damit gibt/ kan man alle Festigkeit damitauflösen/ daß man einen schiessen/ stechen und hauenkan.

? 1. Wann ein Pferd im erforderten Nothfallnicht kan fortgebracht werden/und nur mit dergleichenHoltz/es sey einStecken oder Gerten/geschlagen wird/so wird es gleich lauffen.

32. Das Eschen-Holtz hat diese Tugend / wannein Mensch zur Ader lässet/ und hat dieses Wund-Holtz bey sich / so kan das Blut nicht frisch springen /