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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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für eine Haus-Mutter.

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von einer Spanischen oder Venedischen Seiffen et-was darein/klopffund rühr es/daß es wol unrereinawder kommt/ nimm alsdann laulechtes Wasser/und be-streich damit das Mahl/aber nicht weiter/thu darnachvon obbesagterMateri drauf/duncks wieder in ein lau-lechtWasser/reibs wol aus/u. trockne es an derSone.Oder dieMahler undFlecken aus denKleidern zub:in-gen/ nimm wolgedorneVenedischeSeiffen S.Untzen/Viricle ^ris 6. -LZ .UtNtleiN /OIei ^rlÄri 1. und ein halbUntzen / und Ochsen-Gall so viel nöthig. Darausmacht man Kugeln / davon alle Mahl vertrieben wer-den. Tel pemin-Geist oder Oel is: auch gut auf dieMahl gesalbt/und wieder abgewascyen.

14.

Wann Pech in die Rleider kommen ist.

. Weil das Pech noch feucht ist/ so streue warmen /dürren und gepulverten Leimen darauf/und das thu solang und so oftr/ bis das Makl ausgesogen ist/so fernedasPech schon trocken worden/so salbe vorherBaum-Oel darauf/halt es zum Feuer/ und brauche denLeim/auf erstbesagre Weise.Harres Pech aber ausKleidernzu bringen/so muß man warmes Oel/ oder dünne Fet-rigkeir auf den Fleck legen / so lolvirtsich alsobald dasPech / und die Fetten samt dem Pech / wird mit einerLaugen oder Seiffen / und diese alsdann mit warmenWasser ausgewaschen.

und wol durcheinander gemischt/mir zerlassenen Gum-mi / Tragant und Arabischen Gummi//edes gleich viemiteinander durch ein Tuch gepresst/und alles zu einerkistlz gemacht/und die Figuren daraus formirt.

28.

Stroh von allerhand Farben zu färben.

Willmans roth haben / so streuet man unrenin einen Hafen Holtz von kernambucc»^ hernach legtman Stroh/ daraufwiederkcrnzmbuc und Alaun/ein wenig Gummi/etwan per 2. Pfenning/das Strohbeschweret man/ daß es nicht in die Höhe kan steigen /und giessr Regen-oder Fluß-Wasser darauf/ und lasstes sieden.

Gelb zu machen / stosst man Lurcüm ,und machtswie das vorhergehende.

Will mans grün haben / weichet man Safftgrünein: erwan zwey Tage vorher/dasStroh/so damit sollgefarbet werden / muß man erstlich in Alaun-Wassersieden / hernach in einen Topff thun / das Safftgründarüber giessen/und sieden lassen/wann es soll dunckel-grün werden/muß es vorhero z.Tage in derFarb ligenbleiben.

Soll es blau werden/das last man bey einemFär-ber färben/ und darss nicht länger darinnen bleiben/bis er schwärtzlicht wird / diß wird hernach in Polirenblau.

Stroh schwark zu machen / nimm ungelöschtenA«d«»Mad» auszubringen -m-Furb

? ?l!leMahl die uusuMuberu Waffer/oder aus Braun zu uiacheu/nimm Bresil und Schmälten/zuckerten Wem m die Kleider kommen/werden am be- «nd eben wi-das voriae aemachtst-u nmr.inemuudw°Ihriff-uW°ss« -bs.w«eu/ Das Stroh MwUig zumachen. DasSIrod/uni. >e war wer das ^i..asser ist ie eher gehen >. ;e »uhl dieFarb vom Feuer abgehoben/heraus geworf-aus/ gar aucb dieferren und obach -.en !ahl/lajlen sich ^/und einTag ligen lassen/ das gelbe stracks aus demnur gar be.ssen Wasser fugl.ch ausnlgen. Dmren- ^d in das rothe / und das rothe wieder in das gelbe/Mabl gehen weg / wann man ,.e m,t warmenL.moni- ^ zweyfärbig. W.ll man das Stroh schönSaftr/od 5p>r. 6o ^ ^ 5.l -. oder Saueram- ^^n / muß es an einen schönen heitern Tage ge-pfer-Saftr bestreichtund wieder auswaM/em leinen so^en werden

Tuch mirDintenbefleckt/ wastbe mit weissen Wein. " ZurHimmels-Farb/mußmandieweissestenHalm^ßig/ und folgends mir Seiff-Wasser. Oder mmm heraus lesen / doch müssen sie erst in scharffer warmerpulversitten.^ >UML öe , mach ibn Mit saurenLl- gewaschen werden / hernach avgespuhlt und ge-mom - Sasst zu einer . laß solche m der Lufft ^»cmet / wann es fast gantz trocken / muß mans in eintrocknen / und nm diesem reib die Buchstaben oder Siebe thun/und von unten auf/mit einen ungenutztere

Schwefel berauchern.

is.

das Dinten-Mahl sachte / so wird es sich dadurch baldverlieren.

16.

Mi. mtt einem glatten bei-nern Instrument oder Spatel/über einen Holk aestri-Allerhand Flecken aus Rletder und chen oder geschlichtet werden / damit es seinen GlantzCÄern zu brmaen. bekomme. 2. Muß das Stroh / wanns aus seiner

, und Farbekommt/in ein kaltes sauberes Wasser geworf-Nimm wol geliebenes gemeines / und ^ 6s mul? das Srrob

schwartze Seiffen/eines wv.el/als des andern/m.sche l^und avgwuylet

es wol unrere .nander/beftre.che d.eFlecken damn/wan .^?,Ä?Sa

schesiemtt laulechren nasser. Stund / oder ein kleines darüber in derFao '

sieden.

17.

Corallen-Bilder/Geschin/und was mati

nnll zu »nachen.

Nimm 6. Loth rothe Corallen / 2. Loth Marmel-stein/6. Loth Zinober/ Drachenblut 12. Loth / Mastix6. Loth Bimsenstein 6. Loth / alles gar rein gepulvert /

19.

Zimmet und Nägel Masser.

Nimm em halb Pj^nd guten Zimmer / zerbrichibn gar klein/ thu ibn in em Glaß / und schütt 2. MaßWasser darüber / laß es also stehen 24. Smnd / her,

* d ij nach