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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
Entstehung
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L!unst.Büchle,n.

indianischen Holtzes / läßt es trocknen / wann gemach/ und jrers auswerts/ und das so la!ig / bis dasman dernach auf dieses Holtz sachte klopffr und schlägt/ Quecksilber schon .st/ yernach mmm ein Papier /svmärder Kalch von sich selb« ker'ab/ was aber breuaisdas ^ol.u.u/ und legs emwemgaus Queck-' silber / dap es solches nur em wenig beruyre / mmm

alsdann das Spiegel-Glaß/ setz es auf obbemeidresPapier/uns schieb es also sort/ bis das Glas völligaul0en Foli0-.il/ du must aber sehen/ daß das Pa-pier von den Glaß luchr komme / zu welchem Ende /man zwey eherne B-eche/ Blerrer oder Steine / ausdas Papier neben dm Spiegel legt / damic das P.u!piermchc verrückt werde/ wann nun das Maß aus'oemQuecksilber «st / so dructe mrc beeden Daumendas Maß aus dasQ-iecksilb-r nieder / und hebe tenSreiN / gemach / auch gleich auH / und laß mir emem.Hasen-Fuß das Quecksilber überall wegstreichen/!wann nun das Glap mct> mehr ausrutschet / so sicllden SreutMir demSsieaei auf -in c?.-«--»

, , , , « «,

so wringt der Kalch von sich selbst herab/ was abernoch bleibt / kan man mir emem wollenen Tüchleinvollends abwischen/hernach streicht man solches Holtz /etlichmalMirLem-Oel an / wischet es Mit ein wollnenTüchleür wieder ab/je össter mans aber abgewischt/jeglantzigereswtrd.

82.

Rothe Lorallcn Zincken zu machen / zu

Auszleruna der Grccren.

Her! pzrr. 2. ^ckis Vitrisrisc

fc>l. 48. schreibt also : Nimm schönen ^-lopbonium,zerlasse solchen in einen Meßingen Pfannlein / ist des-sen i.Loth / so rühr i.QuinrlemzuSraub geriebenen

Zinoberdarunter / und wann es wo! untereinander ^ ^ ,.»»

aerührt/ so nimm einen Pensel/ streiche damir Zweige . ^ ^lemmit de>n Spiegel auf ein Ecken in dieHö-

oder Aeste von einem Schieyen-Dorn/ der fem krausj' ^ dem Hasen-Fuß das übrige

! >^ue^ciiii)e^ iDl^a/ nun oben am

also

vver "leilcv<mniieui^lcyeii-^,mu ^ ! Que^siiver weg/ wann nun der Spiegel ode!

und abgepellt/ Santzwarman/Ha>rc,le ^ .oeijjlecl)t / und das Maß auf dem Folio

eine Glut/drehe sie fem rund herum / soübertausfensre ^ ^^ -

eine Glur/drehe sie fein rund herum / so überlaussen siesich von der Hitz/und werden gantz glatt / als wa. en siepolirrworden. Auf eben diese Art/kan manmitBley-welß/weisse und mitKühwIvuß schwarte dergleichenCorallen-Zincken bereiten.

8?»

Das Rupsser Ery zu einer Grotta

zn^uncyten.

Das Kupffer-Ertz zu einer Grotta zuzurichten /daß es allerley Farben bekomme / so zertheil das /in Scucke / so groß du sie haben will / ohngesehr emerWellen Nusj groß / thu es in em KupssernePsan-nen/die Nicht verzinnt ist/thu Wasser draus / thu zmi-lich viel Weinstein und Saltz darauf/ emes so viel alsdes andern / der Weinstem muß gröblich jersto»enseyn/ laß es sieden/ bis sich dasErtz sarbet»

84»

Spiegel zu machen.

Erstlich nimm ein Folium / so um einen Fingerbreir/ aus jeder Senen des Spiegels vorgeyer/ legsolches aus eme glatte wolabgeputzre MarbelsiemenePlatten / und heb mit einen wüllenen Tuch/ an die 4.Ecke hierüber gar glatt an/ zu reiben/ daß das Fo-lium glatt werde / kehre hernach das Folium um / unoreibs mit einem Tuch/ daß es gantz glatt auf dem^rein sey / hernach geuß etliche Tropften Quecksilberdaraus/ reib mir einem Tuch solches/ m der mitten er sr-lich wol an die Folien an / und darnach an der gantzenFolien / zimlichstarck / bis alle die Folien überzogen

ich wol an die Folien an / und darnach an der ganzen

Folien/ zimlichstarck / bis alle die Folien überzogen^ »

wird / hernach gieß alsbald Quecksilber darauf / daß j' ^ lang / bis das ^

^ -^n iiebe. . ^ ^ dünn msst man kühl werden / und

es einen Messerrucken dick / auf der Folien stehe, kk.Der Marmelstein muß gantz eben liegen / daß er aufkeine Seiten lehne/ darzu man die Bley-Wage brau-chen kan/hernach nimm LeiN-Oel/ und mach ein ein-fach Papier dar über/ setz es an dieEnde der Folien/dergestalt / daß die Folien nichr gerührt werde/undstreich es aufwerts / wann es fast oben am Ende / sokalt das Lein-Oel ein wenig in die Höhe / daß dasQuecksilber wieder zurück lauste / ist alsdann dasQuecksilber rein darauf/so ist es gut/wo nicht/so nimmwieder ein frisches Papier/und das linier/und streichs

fest sieyel/ dap sich das Glas darauf/ weiter nichr al-lem/>ondeur müder Folien bewegt/ so ist der Spie«geistig. Dann nimm 4. viereckichtehöltzerne Stock-ieitt/g.e.cher Hohe/ setz es an alle vier Ecke des Spie-gels/ leg em Brett darüber / und setz em Gewicht dar-auf / <teäs all einen Ort/da es gielch stehet/ oder wannder Spiegel krumm ijt/ so setz auch em Stöcklem mme Wme/ und schraub die SwinM sest zu / wannnun üie übrige Folleil aujjer des Spiegels herumgantz wcip / uno temen Glantz mehr hat/ so ist derSpiegel trockengenu^ , und kanst ihin von den ><?teinwegscht.aussen. Wann eme Seiten aus derFolie/so ausse», des Spi-geio ye. um izt/ eher trocknet/ als diettn0et.e/so muilvu oen noch seuu)cen Qrr em wenig indie Hohe stellen / zo e. gejchwuider.

85. .

Ouecksiider zu giasern Rugeln zu

Nimm gutes Amt u»id Bley / eines so viel alsdes andern / H^caju so v.el / als Hmn mW Bley/und Quecksilber/^omch em^eder wol gereimgt mußwerden/ ,0 viel als die andern z. iip^ics, ^jmn /Bley und Ätarcasik sind / d»ß muß manuncerem^nderzergeym lassen/ wanns zergangen ist / schüttet mandasQaecriuver darzu / Mid rührt es aus der Glut /woldurche.n^nder/ darnach Nimmt mans von derGlut / glejjls m emsrl,ches Wasser / wascht es darm-nenwvlaus/ Md,elyel das Wasser wreoer davon/

- - Wasser

^ ^ , , ,, - / '

yebts nt emelnyottzekl.enGeschiu aus/will man nun dieKugeln mwendig überziehen / so schurret man von demobern bereneteu Que>a ji.ber hmem /drahet es hm undwieder/blß das Glap überzogen wird/ schurret yernachdas übrige Quecksilber wieder heraus/so isls sertig.

Bilder zu metölkren.

Nimm Haujen-Blasen / geuß sehr starckenBrandwemdaran/ setz es vermacht m oreWärme/so zergehrs / thu hernach ein wellig Sa,sran darunrer/

fdiLendt»

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