für einen Hauö-Vatter.
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hebt mandie^lrbeir auf/ und thut die Lemwathda- also unferne vom Feuer an einen Ort stehen / bernach' '' ^ > lak es etliche Stund wolsieden/ bis mandas schwanke
von / hernach nimmt man einen rothen Ziegel-Stein/schütter zuvor Wasser aus den Tisch /und reibt ihn soan,'/ bis man keinen Lemwarhdruck mehr darinnensp ' hrtt/so dann polirt mans mir einem Polier-Stein/und lässt den Tisch eine kalbe Stund abtrocknen / dar-aufmmmtmanLein-Oel mir einem Filtz / und über-streicht den Tisch / daß er nur überfayren wird/ dar-nach streich man Wachs aufeineLeinwath / und über-reibt den Tisch / bis er einen Glantz bekommt. Will! man aber Figuren einlegen / so reibs mit Bleyweißoder Kreiden aufden Tisch/was du haben wilt / grabselbiges mit einem darzu gehörigen Eisen aus / wannes nun sauber ist ausgestochen/ so gieß Wasser darein/laßes/ bis es wol angefeuchtet ist / cme halbe Stunddarinnen stehen / trockne es mir einem Tuch aus/ machbernach die Färb mit Wasser an / und thu einenTropssen Leim-Wasser darunter / man muß aber all-zeit die Farben mit Gipß anmachen/ legs also mir ge-färbten Gipß / wo es ist / o'n/dtirnach vo-
liers/wie oben vermeldet.
laß es etliche Stund wolsieden/ bis malt das schwartzemit einem Messer kan abschaben.
77-
Gute Schneiden an Waffen zu machen.
Vor demSchleissen/streich den SchIeiff-<^mit ungesaltzenem frischen Speck oder Scymeer.
78.
Lysen zu harten.
Stoß Regen-Würme/truck den Safft aus/undthu darzu gleich so viel Rerrich-Sasst / hernach Klin-gen/Messer / und dergleichen/ glühend darinnen drey-mal abgelescht/schneiden Eysen/wie Bley.
79. .
Rothe Royen zu färben.
Kaussvor 8. Groschen Rothe von einem Ma-
zeit die Farben mit Gipß anmachen/ legs aliomttge- rerialisten/vor z.Groschen Alaun/stoß den Alaun/färbten Gipß / wo es ist ausgestochen / ein/darnach po- schön ihn in einenKessel voll Wasser/ darinn 2. Kotzenli-rs/ wie aken vermeidet. Platz haben/ wann der Alaun gesotten / so stoß die
zwey Kotzen in denKessel / laß sie darinnen etliche Su-
74.
dedie
AlteVtlder verneuen. rbun/schucre darauf die Röthe in den.Kessel/darinn
Erstlich müssen sie von Staub wol gereinigt wer- aus/bÄsieMden. 2. Nimm von starcker Rcbaschen-^aug 2. Lory/ . ? >
weissen8.I'urr.undgebranntenAlaun/jedes6.Loch/^lm.tu^^
rbu Wasser daran / und laß es bey gelinde ^ lvenKalch/ bey einer halben Viertel StUnde.l.gen/
sieden/thu ein Stuck Seissen darzu / einer Ha.groß/ mit diesen Wasser/zimlichwarm/ bestreichedas Gemahl mir einen Schwammen / bis es gläntzigwird/ darnach wasche mir frischen Wasser dieLaugwieder ab. Anderewischen die BUder ab mit einenSchwammen und warmen Urin / wäre das Gemähle,schwartz von Ruß/ so nimm Seissen und Lauge. Odernimm weissen Wein/mir Eyerklar/und überschmier esmir einem wollenen Tuch/so darinn genetzt worden/ sowird dasGemähl viel schöner werden/als es vorhin ge-wesen ist/und kan man dergestalt die altenBilder schönverneuen.
Auf Ldelgestein Art/ Glaß zulastren.
Nimm Spicken-Oel 8.Loth / gestossenen Mastix4. Loth/Alaun 1.Loth/Venedischen Terpenrm z.Loch/thu darein des schönsten präpanrten Grünspan/laß esüber einen gelinden Feuer erwarmen / doch daß esnicht siede/ mit dieser Farbe soll man überfahren dieWenige Seiren des Glases / so einwärts kommet / her-! nack wol trocknen lassen / und vor Staub fein wol be-wahret/ so wirds sehen wie ein Smaragd. Nimmt^ man aber an statt des Grünspans Florentiner-Lacc /zu den Saphiren und andern/ wieder dergleichen Mi-neral-Farben / die sich den Edelgesteinen/ so man ma-chen will/vergleichen.
76.
Muscheln zu poliren.
Nimm 1. einen Hafen voll Aschen / leg so offteineLege Aschen/ so offr eine Lege Muscheln/ und also-sörr /bis der Hafen zimlich voll wird/yernach gieß sied-beiss esWasser oderLaug darauf/und laß es 24.Srund
viFsi.,...
wieder 2. oder z.Suoe thun/ nimm sie heraus / undhencksin die Lusst/so sind sie fertig.
80.
ReGSchwäryezu machen.
Brenn Helssen-Bein zu Kohlen bis es schwartzwird/ reibs aus emen Reib-Stein / temperirs mit einwenig Gummi-Wasser/ das andere aber mir laurermWasser.Oder nimm Pfersich-Kernscheller/ verluriersm emem Topss/und brenns wie dasHirsch-Horn/reibswol ab und temperirs.
8r.
Holtz oder pensel Stiel der Indiani
jchen Farbe fast gleich zu machen.
Nimm Birnbaum-oder AHornes-Holtz in ei-nen Hafen/formir es aber / und hoble es vorhin gantzrecht / gießhernach gesotme Bresil- oder kern^mbuc-Späne/ (so noch schöner sind) darüber/so viel/bis es 2.Finge: hoch über dasHoltz gehet/und weil derHafen indennitten weit ist/ und zu viel Färb bedarss/ kan manbey einem Hafner ein ander darzu taugliches Geschir:oder Tröglein machen lassen/ welches gantz gleich ist/hernach zum Feuer gesetzt / und irgend eine halbeStund sieden lassen/ biß sich das Holtz mit der Bre-sil färbet/ alsdann wieder heraus gethan / und etwa ^rrocken lassen werden / unterdessen ein Stücklein v.n-gelöschten Kalch in Urin eingeweicht / und wan',i erdarinnen zergangen / und gleichsam zu einen dünnenBrey worden / (aber nicht gar zu duim) so mahletman denPensel/mit dem Kalch auf das Holtz / al-le rley geflammte Flecken / nach der Art des nor ürsi-
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