Zwölffreö Buch/ Hvly - und Weidwcrck.
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grünen/gelben und vermengtenFedern/seinGang/Ge-schreynndGeäse ist auch gleich/ er ist nicht kleiner alsunsere Raben. Wird von vornehmen reichen Leuten /weil es etwas seltzames ist/ ernähret und gehalten.
Der Vogel äcscanxa aber/den denOst-
JndischenRaben nennet/ist nur so groß als eineTaube/mit einem Finger-langen Schnabel/der breit/und vor-nen zu scharfflst/ und stehet das obere Theil über dasUntertheil her/ schwartz und untersich gekrümmet/ hatweite Nasenlöcher / und ein grosses Maul/ welches erbis an die Augen aufsperren kan/dergestalt / daß dieOeffnung mit dem Schnabel einen Triangel macht.
Die Zung ist kurtz/ die Augen aus dem Schwachenblaulecht/ unter dem Kopf/welcher breit ist/und an demHalse hat er vil herab Hangende schwache fleischige Ge-wachse/wieDütten/emes Fingers lang/derKopfist mitdunckelbraunen/ der gantze Hals/ Brust/ Bauch/Leib /und obere Schenckel mit sahlen Federn besetzt/ welchevornemlich ausden Rucken mit schwachen und gegendem Schwan tz mit grünen untermengt / hat einen lan-gen schmalen Schwant; von einer Feder.
Die Unterschenckel sind schwach/ einesFingerslanghat zwo Klauen / und die dritte strecket er hinten an denFuß aus/ daran sind schwache scharffe Nägel/die unterdie andern vermischte grüne Federn/geben ihm die äus-serlich? Gestalt der Färb aus dem grünen. Sein Ge-
schrey lautet als nock/ Kick / auch wohl Kur/ Kur.
Paradls-Vogel/ ^vi» wird in lnctis
(.)r,entiiU auttl-zli und (Zuinca in derInsut .^rugesunden/ in der Grosse einer Turteltauben, nut rothenFlügeln/sie lassen stch neun Monat lang(weil sie wenigFedern haben) gar selten sehen. Jm.4Ü^>tto,und diezwey folgende Monat aber/kommen sie Schaar-weisewie die Stahren fressen von hohen und ästigenBäumkrothe Beeren zu Abends/ aufdiese Baume hencken dieInwohner kleine durcbfcnstencHünlem/darau« schies-sen sie hernach diese Vogel mit aus Rohr gemaltenPfeilen. Unter dem Baum/nehmen die darauf War-tende/ die abgefallene Vögel/ thun alsvbald alles Jn-geweid/dic Füsse und theils Fleisch hinweg/ und steckenein heisses und glüendes Eisen hmein/so sie schon in Be-reitschasst halten / dorrens hernach in einem Rauch-fang/ und verkaussens den Handels-Leuten.
Diese Vögel/wann sie Abends m derJnsul^ruaufeinen Baum kommen / bleiben sie unbeweglich darauf/bis ihrKönigs-Vogcl/der mit schonen glantzigenGefi-der/ unsern Spatzen an der Grösse sich vergleichet/zumFortziehen ein Zeichen gibt. Wann man den Königschiessen kan, so mag man die übrigen fast alle bekom-men/ weil sie nicht wegfliegen. Sie haben Füsse/ wieandere Vögel/ aber etwaskleiner/ werden von denIndianern vuruns äru gemnnet.
Wie die Raub-Vögel zu fangen.
<xJe Sperber/ Sprinhen und Lerchen-Falcklemwerden also gefangen : Man macht ein Netzvon grünem oder blaulichten subtilen dochstarckenZwirn oder Seiden/ damit man vier subtileStänglem/die im Quadrat eingesteckt stnd/umrichten/und oben anhencken kan / daß jede Seiten derselben /etwan drey Elen auskragen möge/und wird im Herbstoder Frühling in die Felder gerichtet/ wo man aus Er-fahrung weiß / daß es dergleichen Raub-Vögelgibt.
Die Maschen an dem Garn müssen noch etwas grös-ser seyn/ als bey den Klebgarnen/in dieses Netzes Mit-ten setzt man junge hungerige Vögel/ die sehr schreyen/und hin-undwiederfladdern/wann der Sperber oderdas Falcklein ihrer gewahr wird/ flösset er begierig undschnell darauf/ daß er in den weiten Maschen sich alsoverschlägt und einhenckt/ daß man ihn offt nnt harterMühe auslösen kan: also werden auch die Falcken undgrössern Raubvögel gefangen: Man muß aber/an stattder kleinen Vögel/ eine weise Henne/ oder weisse Tau-ben hinein setzen; etliche lassen die vier Wände diesesNetzes oben eröffnet / von andern aber wird es obenauch mit einem gleichförmigen Netze eingedeckt? so baldsich einRaubvogel gefangen/den man zum Baissen be-halten will/ muß man ihm/ weil er noch im Netz ist/ dieFlügel mit einem Spaget wohl binden/ damit er ihmmit dem Umfladdern keine Federn zerstosse oder abbre-che;wanns aber Weyhen/Fischahren oderHünergeyersind / mag man sie wol gleich im Netze würgen/so sinddesto leichter auszulösen.
Fast aufdiese Weise/sagt ö -llonm, mseinerOrien-talischen Reis-Beschreibung / daß sie bey dem k>ontoLuxino die Habicht und Sperber pflegen zu fangen /üb. z. cap, Ultimo : und daß dergestalt von denen nachund nach über das Meer verstreichenden Raubvögelnein Weidmann / innerhalb zwo Stunden/die sie all-dort zugebracht/ mehr als zo. Stuck gefangen habe.Seine Wort Wen also:
^bcrsmus ksucj procu!^ kaucibus ?onti kuxim,ubi kreti ?ro^Onriclisinilium clt, cvnlccnso«zuc al-tillimo cjus loci monte » invcnimus sortc lortunzHucupem ^ccipillum csptur« incumbcmem.Luin sutem jzm Hprilis tsrö przctcriillct, czuo tem-pors vmne avium Asnu8cc>ntirucnclis niäis scpro-crcanclze loboli oper-un 6arcsolct, nobi» mirum scinlvlcns erat ^lilvorum sc ^cci^iti^um tantam mul»tilucjinein -l Occani clcxträ acivcntsntcm vi-cjcre. t^i8cc cZ> cicxlentake ac incluliriA ^uccp8in-li^iz8 sionelzZt, ut ne unu8 czuiäem evacierer. 8in->Zulis vcro kori8 , sccipitres acj minu8ciuc»cjecim cs-pictigt. I^inckat kic succpspoü rlumetum , Sntecjuocjarcsm czuaclralam «czusverzt, cluo8 p>U8 minussi^ssus lon^am» bini8 vcl tcrnis» clumeto
pgMbu8clittsntcm, senv8 insrc?emzrZinibu8 in ku-mum cjckxcrztliip!te8, juKo intervzll» cvllocstos ,pc>IIici8 ksrö crstlitucjine, ÜZiUlX bumsriT lonßltll»6inc, utrc»qu?!ztcrediii<i8, czuibu8 tummis8cIi8 crcna cü , quä sream lpeÄabant , parte inci-sa erat, e czuarckc iilo viricli, tcnuitzuc contextumlulpcnöcbslur. lUcciiZ vcrö arcZ k^ttulz cubilum
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