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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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489
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Zchenden Buchs/ Anderer Theil/ Seidenwmme. 48s

c»?. xx>».

Wie sie von einem Ort zum andern zu bringen/und tyie

sie aufzuziehen.

muß die Wurme keinesweges untereincm-vermcngen/ sondern die Brüten/ die mitein-ander ausgefallen/fein beysammen lassen/fokommt alles leichter an/ dann alfo / wie sie miteinanderausgefallen / werden sie auch zugleich essen / schlaffen/häucein / und arbeiten/ also sind die jüngern von den äl-tern fleißig abzusondern /sonst wird es mehr Mühe be-därssen / und weniger Nutzen zu hoffen seyn. VomHause / worum sie auferzogen werden / ist schon obenMeidung gethan / darinn sie sicher vor Feuchten Kälteund Ungeziefer verwahret leben / da bringt man sie aufTafeln / die man leichtlich auf-und abheben-kan; dievon Rohr oder Stroh gemachte Tafeln/mag man mitKühkolh überziehen/und wieder austrocknen lassen/dasZimmersoll mit Leinwath/sonderlich bey den Thüren/ausgeschlagen seyn/neben einen Windwäher/damitman zur heissen schwülligen Zeit den Würmern Lufftmachen/und sie erfrischen kan /hingegen auch in Vergäl-te das Zimmer desto wärmer bleibe. Und weil man siereinlich und sauber halten muß / soll man sie vfftermalshin-und wieder thun; daher muß auch zu diesem Endeaufjedweder Tafel / am Hvt/ ein iährer Platz gelassen

werden / die Wurm dorthin sittsam zu legen; man kan! wol auch/Blätter hinstreuen damit/ wann sie sich an-^ hencken/sie desto leichter wegzubringen; die kan manabheben/ und fauber mit abkehren / von aller Garstig-keit und Unflat/reinigen.

Nach ihrem Alter und GrSsse/ sollen sie auch weit-schichtigerernOrt innehaben/vor allen aber/zu derZeit/wann die Hitz angehet / je weiter auseinander sie logi-ren/je eher und besser sie arbeiten/und mehr/als eine vielgrössere Menge der Aeidenwürmer/ diegedrang undenge beysammen wohnen/und in der Hitze einander;be-vor man sie wieder qufdtc gesäuberte Tafeln bringet/müssen solche vorher mit Wem-Wg oder Wein be-"sprützet/und mir wohlriechenden Krämern/die sie gernehaben/ vorbereitet seyn. Wie ihnen d.inn/ nach Henri> cle «crrcsMeynung/derLauch/Zwiebe! undKnoblauch^ nicht unangenehm sind/wann sie von Jugend aufdörzu, sind gewehnet worden ; wiewol etliche vermeynen/solches sey ihnen schädlich / aus Ursach/daß sie dasGegenspiel / durch Erfahrung/nicht abgenommen ha-ben.

cx?. xxlv.

Wie man ihnen zu essen gibt.

^Weymal im Tage/ Morgens und Abends/muß^ Hinan ihnen/zu gewissen Stunden/zu essen geben/c^nnd das von ihrer Geburt an/ biß sie das andereSchlaff en verrichte t h abenzn ach gethaner Hautel-Ab-

II. TKeU.

streiffung aber/ biß auf das vierdte und leßtemal/ gibtman ihnen dreymal zu essen; doch ist dieses vornemlichbey diesen Würmern zu beobachten/daß man sie/so offtsie die Haut wechslemdas sie viermal thun/a lleze it drey

* Sss ij Tag