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Des Adeltchen Landsund Feio-^ebenö
herausziehen/und sagt/er habe es selbst drey-oder vier- ^^ mal probirt/und wahr befunden/ wann aber der Methnicht gnug gesotten/ so löschet er aus.
Hm els L-rrcs lehret einen Malvasier ans Hönigfolgender Gestalt zuzurichten: Man nimmt gutes ge-läutertes Honig/soviel man will/thutesin emindenglasirtes Geschir: oder Krug/ vermacht es wol/daß keinDampffdavon gehe /setzt es in Lsineum oderKesselnut Wasser/ lässr es so lang darinnen sieden/ daßes wird wie ein Oel/guteS Geschmacks/thmdarnach ineinen verzinneten Kessel fliessend oderCisternen-Waj-ser/und merckt miteinemStab die Hohe desWassers/ iund wie weit der Kessel lähr bleibt/ darunter chm manhernach halb so viel dieses zugerichteten Honigs / rüh-ret und treibet es wohl untereinander mit einem Rühr-h»ltz / damit sich das Honig wohl zertheile/ lässt es mit-einander bey einem linden Feuer sieden / schäumet esfleißig ab/biß es aufgemerckte Zeichen kommt/wie hochdas Wasser vorher gewesen ; hernach lässet mans also
stehen / und wann es abgekühlet hat / thut mans in emWeinfaß / d-minn vorher ein gmerstarckerWemgc-wesen ist. Unter zv.Aechtring diesesGetranck/thm maneine Aechtnng von dem l)eco6tc> i.upuii,oder das l)e.coÄum von Scharlach/Kraut und Wurtzel / und cineAechtring guten srarcken Brandwem/dariim ein wenigWeinstem-Saltz / und ein Seidel Biergenn gelegtworden/ihm diestärcke desMaivasiersimcjucheilci,/und durch dlß Mittel fängt er an so starck zu arbeiten/als ob er über dem Feuer siedete/das Faß/darinn er ist/muß e«.n wenig an der Sonnen stehen / doch stets wohlverbailt/und wohl gefüllt/das kan man nutMeth thun/,den man darzu muß in Bereitfch>asst haben. NachVerfassung dreyer Vionat/ wird ergerecht/ und bleibtunänderlichbey feiner Güte.
Wann der Meth / wie auch der Wein / verderbt ist/s» soll man eine verschlossene Lage! vollBrandwein hin-ein hängen/^verbesserter sich/wieIvl. bezeuget.
Vom Vorstoß.
^-x0nr«6uz !<unralk ,in seiner berühmten ^L c>L!/i>I-itoriA schreibet: Es saugen die
Bienen zur Sommer-Alt aus denBircken-uudPappelbaumen(d>eman in Oesterreich Älbern Heisset)einen gar feisten dicken Sasst / davon bauen sie ihreWohnungen oder Haußlein/und füttern sie inwendig/bevoraus aber den Eingang mit einer glatten Haut/die ^natürlich weiß/subtil und zart ist/stopften auch mit sol-cher Materi den Eingang zu / auf daß sie sich (wann sieaus den holdseligen Blumen ihren Vorrath des edlen ^Honigs gesogen und eingetragen) für der Kälte schü-tzen können/und diß wirdVorstoß/oder Stopffwachs/ -auch wol Jungfrau-Wachs genennet/und ist von Na-turweiß. Andere aber nennen den Vorstoß dasWerck/ ^das die Bienen an die Fluglöcher bauen / als ein Vor-!bau od er Bollwerck / und ist das schwache Werck/ soübrig bleibet vom Wachs / so dasselbe ausgemachtwird.
Die Lateiner/oder vielmehr die Griechen/geben ihmden Nahmen propoiis. wird aus grober ZäherMaterigemacht / damit die Bienen ihre Gebäu fest machen/istvon Pech undHartz. ?im>usiil). 11. einschreibet/daßdieBienendreyerleyFundamentzuthrenGebäumhaben müssen: das erste nennt er Lommolm, das istdie erste Anlag / eines bittern Geschmacks; das an-dere ?>ssoccro,, wie ein Pech / doch etwas Heller/aussubttlernGummi f»rmirt/und ist desWachsesAnfang.
Das dritte ist ?r?poii«,einerschon etwas dickern Mo-teri/weil auchBlumen dazu genommen werden/ist aberdoch noch kein Wachs/ sondern dessen Zusammenhal-tung/damit keine Kälte noch andere Widerwärtigkeiteindrmgen/und denBienen schädlich seyn möge/istsonsteines scharssen Geruchs/darum wird es von etlichen anstatt des Lsibani gebraucht, violcori^z aber sagt/?sopvi!s sey eines lieblichen Geruchs/ fast wie 8ty>-zx.Wir nennen insgemein alle diese drey miteinander!Vorstoß / oder das unreine Werek.Wird doch in derArtzney zu unterschiedlichen Sachen gebraucht, pii-lnu, lib. 2z.c.24 meldet/ es ziehe Stachel und Dör-ner aus dem Leibe/ und was sonst etwan darinn steckenmag; es zertreibt die geschwollene Beulen/ verdauetund erweichet was erhärtet ist / linder! die Schwedender Flachsen undNerven/und machet die verzweiffeltenGeschwär heilen. Der Dampfs davon in den Halsgelassen / vertreibt die Husten: ein Pflaster davon ge-macht und aufgelegt / heilet Flecken / und vertreibt dieZittrachtmähler; item/es heilet auch/wann man etwanhat ein Glied verrenckt oder zerstossen / so mans warmauflegt / beedes an Menschen und Viehe. Ein Rauchdavon gemacht/wo dieAmeissen viel Ungelegenheit ma-chen/soll sie vertreiben/ sonderlich/wann man ein wenigPech oder Hartz darunter thut, i-cra ni^ra > qur m
gl vcaribuz reperitur, lanst omnlg vulner», sagt?.c!c re »zraiit
Voni Wachs.
-AsWachs/davvndasHonig ausgefaimet oder^ ausgelassen worden ist wie die^iccluli^cliii.' ^tori sagt/des Honigs Natur sehr g eick) gear-tet / das soll schön Dottergelb / gelb / roth / oder Feuer-roth rein und lauter / und ja nicht allzugar fette seyn/auch einen lieblichen Hönig-süssen Geruch haben / undweil es nkht zuwarm noch zu kalt/ nicht zu feucht noch
zu trocken/ so ist es / dieser seiner mittelmäßigen Naturhalben/ein rechtes 7cmpciatum.darinnen alle vierele-mentarifche Eigenschafften übereinstlmmig und gleichsind. Das schlechtere Wachs al5 welches in den Bie-nenstöcken/ im Frühling / lahr ge-undcn ist wird untenaus den Bienenstöcken genommen ob schon Brüt dar-innen ist / weil diese lbige wenig tauget; diese Wachs-fladen