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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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Des Aoeltchen Land- und Feld-Lebens

lau» Ht Wassers/misch es mit so vielHönig/ thue darzu den/ so wird es/ durch vorige Prob/ an denBvden sin-<m Quimlem zerstosseneNegelemin einem Sacklein / cken/ und allda den Betrug offenbaren.

laß es also bey einem gelinden Feuer sieden / biß dasWasser alles heraus dünstet/ man muß es aber wolabschäumen.

O. ^nuz meynet / in Hispania seye das Honig bes-ser als anderwärts/ weil der Thau/der in warmen Län-dern fället/ viel reiner und subtiler sey/ als m kalten/ in-dem es auch von sich selbsten fließet / und des Feuersnicht bedarff^ardurch das Hönig/nach L-leniZeug-

^cs,stlgtLar6-muz«cx ask'isum Isckr^mÄ

Daß er aber glaubt/in Teulschland sey kein gutes Honig / redet er aus Un-wissenheit/ denn die tägliche Erfahrung zeigt das Wi-derspiel.

Wann das Hönig verfälscht ist von Hirsen-Mehl/soll manS kochen und schäumen/ und in ein gläsern Ge-schir: thun / so wird es oben aufgantz trüb erscheinen:ists aber mit einem schweren Pulver vermenget wvr-

niß/ die Süll tgkeit verlieret.

cx koribuz ctRciunr ,ccrsm , cx rnrc -'intcm mcl.

^l-iliz imum probslur. sizgt vorgedachter esril,nus , lit). 17. clc subtil.f^i. ^Zs. czuocj«! ctul^cciinc ! n,.ci^in merealur , porro <ju!ciil>m^m , qunä äen!>zn,msxime, maximc Pensum czuoci Zrsvifslmum ,vlKimum ^utcm in liczusnbus, in imo iciiclsl scms,e<,iZiturüncsrum, <zu<zä kcopttmum in sunciovx.lisjai-et.

Bey den Iroxioch'ten/ in der Gegend ksio-iöz.schreibt ^c-zii^.r cxcrcir 191. sey das Honig sowie der Schnee/ und so hart als eni Stein. Inist es auch so hart/ daß wans in gefiocktenen Körbenträgt/also/ daß es mir demZuckcr emeArosseVerwand-nißhat. Wann es nicht selbst der Zucker ist / sokanesseyn/daß die Bieix'n ihre beste und meiste Nchruno/von denen daselbstwachsenden Zucker-Röhren / neh-men / und daraus dieses dein Zucker ähnliche Hönigfvrmiren.

Was von dein Hdin., in der Slrtzney zu gebrauchen.

Er curiole und emsige Naturkündiger ^lcli-o- j ob gehet/d^iranfgelassen/verhütet es vor den Massen/vanciur schreibet bey)ok. I'acicici l). in > und gehet/bey der Heilung/mit samt der gantzenRilen/Lkr/^oniä sniu^li Sk mint-rali f<)i. ,16 daß obne Verletzung des Fells/herab; wird für ein sondet-keiner leichtlich in eine Kranckheit falle / dertäglich eine ^ licheS ^i»,un. gehalten.

Stund vor der Mahlzeit Hönig esse/das muß aber der- Hönig mit der Wurtzel Lotto ^cmpcrirt/ und an-gestalt zubereitet werden : Ein gantzer Hönigfladen/ gestrichen / soll die Sprentzel und Sommerflecken deswie er ist / muß in einen, offtmals abaezogenen und ge- ! Gesichts vertreiben ; frühe nüchtern ein Slückleinläuterten starcken Brandwein abgetrieben und Honig Messen / und einen Trunck Bronnenwasserr-rt/das Wasser/ so durch die ^cltili-innn davon kom- daraufgethan/ gibt eine gelinde ?ur^a>ion. Denklei-men / muß abermals auf einen neuen Hömgfiaden ge- nen K mdern / wann sie zur Welt kommen / gibt mangössen/abgetrieben und cicliin.rt/ unddiesesetlicheinal . auch Hönig/soviel an ememFinger kleben bleibt/mehralso wiederholet werden / das solle so krasstig seyn / daß darff es nicht seyn / daß sie fein sansst purgirt werden,es auch Gold könne zu Wasser machen ; wann dieses Wasser von Hönig gebrannt / Beulen / Mähler undsich also verhält/muß es eine herzliche und fürtreff.iche ^ kahle Köpsfedamitoffrgewaschen und qenetzt/ machetArtzney styn. dasHaar wachsen. Der Brust/ derLunge und denen

Das Hönig ist warm nnd trocken im andernGkad/ m«coi cii!« N das Hönig sehr anmuthig / auch denenhat eine abtt-r^rende Krasst/erössnet die Ausgange Dörrsüchtigen gesund / räumet die Brust/ vertheiletdes GeaderS / und locket die Feuchtigkeit heraus / dar- das Keichen und Engbrüstigkeit/sonderlich wann es mit

um es in die unsaubere Ges^wär nützlich gegossewird/heilet auch die Zittrach / mit ein wenig A.aum gekocht/und übergeschlniert, Item / den Schmertzen und dasSausen der Ohren /mit ein wenig Stein-Saltz 0-.I -warm eingeträusst; vertreibt die Dunckel-heit der Augen / den Halswehe / die ^ngin.i, und deSZäpssels Gebrechen / damit gegurgelt / befördert denUrm / erweichet den Leib / lindert die Husten / ist gutfürgisstige Thiere/und sonderlich wider der wütendenHunde Biß / heilet und curiret die aufgeschrundeneHaut/es erweichet/zeitiget und lindert die Gest wulst/wird auch fast zu den meisten Pflastern/so wol wärmen-den als kühlenden / nützlich gebraucht/ wird nicdt weni-ger in der rothen Ruhr und Versehrung der Gedärmergegeben.

Ein subtiler Fladen von einem ersten Bienstock /Jungfrau-Wachs undHönig/zugleich miteinander ge-nommen / ^und einem in Kindsblattern liegenden Pati-

Poley-Safft vermenget ist.

Sonst gebrauchet man auch zu Linderung der Brusteine Latwerge von Hönig und Leinsaamen bereitet / siebekommt demPatienten gar wol; wie dann auch für dieBrustgeschwar hefftig dienet / Hönig und frische unge-saltzeneBmrer zusammen vermischt und eingenommen/auch auswendig sich an selbigen Ort geschmieret; wäreaber Jemanden der Magen verschleimet/und er deßwe-gen Wehtagen fühlete/undSchmertzen hätte/ der ver-mische gut- rein-verschaumtes Hönig / mit dem SaNvon gebratenen Zwiebeln ausgebresst / und geniessesolches / es hilstt gewaltig/ daß man wol auswerssenkan/reinigt denMagen/und vertreibt dessenGeschwulst/trocknet die übrige Feuchtigkeit deßMagens aus / undbringtihn wieder zu dem rechten 1 -mperzincrit. Werviel Wein getruncken/und isset Hön-g darauf/dem läs-set es die starcken aufriechende Dampffe nicht übersich

„ . steigen; dasKüttenwerckmit Hönig eingemacht/ist zu

enten / sobald die Blattern auszuschlagen anfangen/i diesen auch sehr dienlich / und zu Schliessung desMa-über das gantze Angesicht gelegt/und/biß es selber her - aenS ein gar köstliches Mittel / und viel besser / als d ie

V Kütleu-