Zeycnoen Buchs / Erster Theil / Bienenhütten.
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vcrö c tantZ ca^cnsallitucknc, mullumquö ctum vc-nit svrcictccns.Sc odvis lerr« tislilu inseüus, pr-.tere'u srcm6c i,cpabuli,potu8, Zc in uterculos cvngc.stuess)um, (vre ctcniin vomunl) sctkzec lucco tio-rum coruptus , 8c slvci» maccraku», lotiesczuö mu-tstl^» , ma^nam tamsn c^Iciiis n.ilurT voluptaccm
zffcrt. kiinü Meynung ist/ das Hömg komme ausderkuffr/meistens wanuderHundsstein aufgehet tu derersten Morgenrbth/lege es sich an dieBiätter der Bäu-me/als ein Thau / falieauch auf die Kleider und Haar,locken derjenigen/ die vor dem Morgenlhau unter demfreyen Himmel wandeln / und wiewol es von unter-schiedlichen Ursachen intt^irt und verunreiniget wird /so behalte «6 dennoch noch viel von seiner himmlischenArt und Eigenschafft; dessen bedienen sich nun dieBienleinMagen diesen Saffr in ihre Stöcke / und for-miren daraus das Honig. Dardurch nun theils dasManna , theils aber der Morgentha» zu verstehen ist.Es sey aber was es wolle/ so ssl doch diß Hönig-Hand-werck eine solche unaussprechliche und uilnachthulicheKunst/ daß es kein ^kiiulupkus aus dem Grund war-haffrig wird erforschen / oder beschreiben / wie es zuge-het/kein Lkymicus mit allen seinen procclZen nachah-menkönnen. Zudem fällt das Münna nur in warmenSommerijchen Provinzen / da hingegen das Honigin den kältesten Nordisiben Landern häuffig zufindmist/a!so/daß diesesMaiMadeS Honigs makcria primanicht seyn kan. Mag wol «was beytragen / denn dieBienen nicht allein fliegen um ihre Nahrung / wannes Thau hat/ sondern mich wann es trocken ist / undzwar am allermeisten / wie man / in einem Sommer-langen Tage / sattsam sehen kan / daß alsi> diß ein lau-ters Werck GOtteS; denn käme dieses allein von deinThau oder Manna her/so würde« es die Natur-künst-
ler auch bißweilm nachmachen können ; es findet sichaber zwischen dem Manna/ das vom Himmel kommt/und dem Hönig/ein grosser Unterscheid/ indem das vonden Bienen zusammgetragene Hönig das hlmmulcheManna ansüsser und wolschmäckendcrLiebllqkelt weitübertrifftdaher man diesem artigen Thieriein / wegendieses guten Opikcii. (zuvorderst aber GOtt) die EH^re lassen muß / und bekennen / es sey ein GöttlichesWerck/ demMenschen zu Guten; achte alsoBtumenThaujey zugleich die und m.,tcr>-, prim-z des>Höniges/indem auch das Hönig eine gewisse (^uZiuar an sichnimmer von den Kräutern / Blühen und Blumen / dar-aus es ist zusammen getragen / und von den Bienengearbeitet worden; daher man in L-rclinis bitlers Hö-nig findet/wegen des Wermuths/ der häuffig darin?nen wachset; und Oioscori-Ics sagt dergleichen vorML-racica is> ?onlo,daß ihr Hönig gifftig sey/das denLeibin Schweiß fallen / und die Menschen wahnsinnig ma-che; also/ daß einem Verständigen weit besser anstehet/seine Unwissenheit bekennen / als mit übelfundirten undnur eingebildeten Vermuthungen etwas gewisses be-haupten wollen/ wo man die rechte eigentliche Ursachutifehlbar nicht wissen kan/ weil GOttes VerordnungmelWunder-sachen seinerWeißhei: allein vorbehalten/und dem Menschlichen Fürwitz nur in einem Nebel ge-zeigt hat/ darüber/ivieem Nachtfalter/ um das ver-meinte Liecht seiner Vernunffc herum vaqiren / und dieFlügel bestngen muß. Das in den Wäldern gefamm-lete Hönig ist nicht so kräffrig/ als das/ m den Gärten/Wiesen und Feldern/ aus allerleyBlumen zusamm ge-tragen wird. Das fernere Zpmtiliren wollen wir blei-ben lassen/und GOtt um diese seine/ wieauch um alle,andere Wohlthaten dancken.
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Bon der Natiir und Vigenschasst des Königs.
AsHönig ist warmer und trocknerEigenschafft/zarter/subtiler , reiniget und zertheilet/
ist auch «was scharff/ davon es seine Austrei-bende Krasst hat / und dasjenige / was hinein gelegt /,oder wormit es vermischt wird / erhalt es frisch und füraller Fauiung unzerstört/langeZeit/und solches viel bes-ser/ als der Zucker thun kan. Wie dann die Peltzzwei-ge/ wann sie in Hönig meiner blechenen Röhren oderandern: Geschir: also eingelegt werden/ daß sie dasHö-niq gantz umgibt / also ein paar Monat lang könnenfrisch erhalten/und auf etliche hundertMeilen also nütz-lich verschickt werden
Denen phlegmatischen/ alten/ kalten und schwachenLeuten ist das Hönig bequem und gesund/ den Choleri-schen/ jungen/hitzigen und trockenen Complerionenaber /ist es schädlich. Das weisilichte oder liechtfarbe/soll man in kühlenden / das rothe Hönig aber in wär-menden Artzneyen gebrauchen: das Hönig/das bitter-licht ist und sauer/ das ist schädlich/ und soll es niemandgebrauchen / sondern als einen Gifft fliehen; das roheunverschaumte Honig blähet den Bauch / und machetdie Ruhr / und wer es zuviel gebraucht / der wird be-wegt zur Undäuung / wann es aber verschaumt ist / sothut es solches nicht/ junge hitzige Leute sollen sich dar-
für hüten / weil et gar leichtlich in Tal! verwandelt
wird.
DasHönia / nach etlicher Meynung / kömmt nichtso viel von den Blumen/ als von dem Thau/dek auf disBlumen fallt / denn es findet sich zu etlichen Zeiten undTagen im Jahr/ das HönigMorgens frühe / daß es anden Bäumen klebet/ so auch Laien. I. z.äs »limcnti,erfahren / dann erschreibt: Als die Bauren dergleichenHonig unversehens auf den Bäumen gefunden / habensie frölich angefangen zu singen : Der grosse himmlischeJupiter regnet uns Hönig «uf den Erdboden. Und aufdem grossen Gebürge lüb-mo, soll es im Jahr ofst ge-schehen/ wann dieLeute dieBäume bewegen und schüt-teln/ daßHönig herab fliesset/so sie inGeschin sammlenund heimtragen/ welches abet eigentlich mehr einMan-na/ als Hönig zu nennen ist.
Etliche schäumen das Hönigohne Feuer alsd: Siethun es in ein weites glasirtes Geschin/ decken es fieis-sigzu/ thuns allzeit über den dritten oder vierdten Tagwieder auf/und nehmen den Schaum oben sauber miteinem Löffel herab / also si>lls besser Und läuterer wer-den/als über dem Feuer.
Übelriechendes Hönig sonst zu läutern / und ihm ei-nen guten Geschmach zu geben : So nimm eine Maß
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laulicht
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