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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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Zchendctt Buchs/ Erster Theil / Bicnenhütten.

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Kru-'tx srcczntuf Lcontac^tu tilijvz unZucnti, davon

Pttdlrbts/>önst wiro sie immer besser. ^ ^....

Item/ will du / daß die Bienen gern in einein Stock hinein/ darnach bestreich die Beuten inwendig damit,wohnen sollen/ so nimm Lampher/Myrrhen/ Seven- i »acicnu^ c^oic^s.

balun/ und Bienenkraur rühre Honig in gut Weitzen-dier^ daß es dietc wird / und schabe denn diese Stück

T

odte Bitne» lebendig zu machen.

S scheinet diese KuKric.i zwar ein pai-a^xm»und wider die Natur / daß etwas / was todt ist/"wieder insLeben sollDderkönne gebracht werden/so gidet es dochdie Erfahrung auch bey den gcmcmmHaußfilcgen/daß/wann sie-in emem Wasser erlranckrworden/etliche Stunden dannnrn gelegen / und gantztodt und unbeweglich sind / wann man sie aufcincnhölsernen Tisch oder Laden leget / Kreiden aussie alsosPabet/biß sie gantzdamit bedecket und überh luffc wer-den/ sie (ohngefehrmemdr Stunde/ bißwetlen eher /bißweilen langsamer) sich allgemach ansangen zu rüh-ren/ und aus dem Kreideichaußcn lebendig heraus zukriechen; und dashabe ich selbst / da ich noch einKnaowar/und es vonJemandck gehöret/aber nicht für wahrgehalten / zum öfflkrn wircklich Probiret / und allzeitwahr befunöen / das magMiwersucben wer will/ manwird es in derThat'alsoe:sahren.Svistesauch mildenBienen bewandt: Es schreibt , -und ans ihm

coiiimeiii li^.y.c.iz.daßdleBienen/so amPauchsiußgestorben/ weil sie zu viel Woissömilchoder Rüstenblü-he genossen/im Frühling wiederlebendig werden/wann

man sie todt im Herbst aus den Stöcken nimmt / denWmterüder an einem trockenen Orr hält / hernach imFruhnng an einem schönen stillen heitern Tage an derSonnen drey Stunden langleget/ und mit Aschen/derausFeigenbaum-Holtz gebrenntist/bedecket/da wer-den sie allgemach wieder lebendig/kriechen in ihr« Stö-cke, und arbeiten wie vorhin. Und ob wol coiumelisdaran zweiffeit/weil er solches nie probirethabe/so sagtdochHer: cl-ticr'-c» toi z^.diefesWunder befinde sichwahrhasst/durch seine selbst eigeneErfahrung.Jchhabe(spricht er)Bienen/ ohneMgung und Leben/bey ihremBienstvck in meine Hände genommen / und mit demHauchen meines Athems envärmet/die haben aufdie-se Weise / weniger als in einer Stunde / wieder ange-fangen zu Kben. Diß kan man auch zuwegen bringen/wann man die todtenBienen in eine hölherne Schüssellegt/mit Jederpflaumen bedeckr/und in einenBackofen/nachdein daß Brod ausgenommen / hinein setzt. Weilich aber nicht gewust/ an welcher Kranckheit diese Bie-nen gestorben/ ( sagt er ferner) kan ich auch von diesemGeheimniß vichts gewisses Messen.

Was von den Bimen zu gebrauchen.

.^are sonst nibts anders von den Bienen dem'' Menschen zu gebrauchen/als allein das >und sümcfilicheHtmmelsbrvd dessüssen Hö- zniges/so wäre es Ursach genug / warum wir dieselbe lie- jbe und holdselige Thierlein h»-ch und wehrt haben sol-len/ weil sie den geringenFleiß/ den man/zu ihrerWar-tuna und Erhaltung / angelegt / schon mehr als über- >fiüsik'damit vergelten / und abstatten würden : Son-derlich weil das edle Gelränck des MeethS daraus ver-fertigt/der zu allerhand Zuständen viel nutzbares O x^-me> daraus bereitet / und vielerley Artzneyen hievonprsparirt/undso wol in der'Apotheck/ als in der Ku-chen / und zu gemeinen Leben/ viel gute compotui dar-aus zugerichtet werden. Sv ist auch das Wachs/ sovon ihnen kommt/ein sehr liebliches/ wolriechendes undzu vielen Dingen nützliches In^recliens, dessen man inkeiner Ossicin wol entbehren und entrathen kan. Ichweiß mich zu erinnern / daß ich an einem Ort diesenNatzelvers gelesen:

fitulu» toto clominsntur in orbc.

So Zweisselsohne dahin zu verstehen/ daßdieGansdem Kiel zu der Scbreibseder/ die Biene das Wachszum versiegeln / und das Kalb die Haut zum Perga-ment/ darausman schreibt/hergidt/dardurch alle Con-tract/ Befehl und Händel in der Welt verrichtet wer-

den. Könle vi«lleichl tioch gereimter heissen: ^nser.

äpis.l.inum,weil aus demFlachSLemwathen/und ausden alten abgetragenen Lemwathen Hadern / Papier/gemacht wird / dardurch alle Correspondenzen in derWelt unterhalten/und darauf alles geschrieben und ge-druckt wird. Weil wir aber vom Hönig/ MeethundWachs an einem andern Ort mehr gedencken/ wollenwir yierinnen nicht weuläufflig seyn / sondern allhierallein derjenigen Stück gedencken / die von ihnen zurArtzney gebraucht werden. Als / wann man die Bie-nen / samt ihrem Wachshaußlein / zerflösset / und aufein Ort leget/wo kein Haar ist; item/ wann man dieBienen dörret / und klein zerreibet/oder zu Aschen ver-brennet/ und mit Hönig oder Leinöl/ oderSpicken-uiü»Kranwethöl vermischt/ macht an den glatzeten Ortendie Haar wiederum wachsen, keiix piatcru, will /czuocl

sorciilics t^ntum ^Ivcorum illita» , slopeci»

>zro5int. Und pliniuz schreibet lib. ZO.cap. tj. ttul-ccrum Izbrs cluriora spcs in mclle mortuse emolliunt.

So den Wundartzten und ckirurzis billich zu merckenist.Wann die Wunden am Onkcio hart und spisiigwird/und man Bienen / die im Hönig todt/findet/ zer-quetschet / und auf das Harte legt / so soll es lind undweich davon werden.

ll. Theil.

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c^p.