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Von den Pfauen-
!Er Pfau ist «in Königliches und prächtiges»Thier/ der so wol mit Güte und Zartigkeit des^Fleisches/ als auch mt seiner Federn verwun-derlichenZierd undSchönheit/mit allem andernGeflü-gel wellstreiten kan/sonderlich wann er seinen / wie mitköstlichen Edlen Steinen gesp i egelten und gestürneten
„»»V prächltgen ^rlttenausbreitet/und seinen Reichthum Jederman fürAugenstellet/ und obschon an seinen Füssen und der unfreund-lichenStimme etwas auszustellen/so ist doch zu wissen/daß nichts so vollkommen auf dieser eitlen Erden seynkan/ daran nichts zu verlan gen wäre/ und ob gleich sei n^*Eee iij Geschrey
Mayer-Hof.
Wo MM Diese Art haben will / muß man keingemeine Andtrtcht halten/ weil sie beysammen nichtwürde« gut thun / darum muß die Heerde von denandern abgesondert leben ; und damit auch die Artder Indianischen nicht abgehe/ mag man zwey solcheEndten/und einen AuDmcht besonders halten / die ge-meinen nachund nach/genugsam mit Mannlein zu ver-sehen.
Es ist noch bey -uns bekannt eine gcmtz andere AxtIndianischer Eiwten/etwas/abernichtviel/ kleiner alsDie vorigen/gelblichl-rolh oder Zimmetfarb/ aufdemBauch/ KropfundHals etwas dunckler/ als aufdemRucken/ die äussersten Schivingfedern Der Flügel sindweiß bis aufdie erste/die schwach ist/Füsse un Schna-bel M schwach/ die Angen sind rüchlicht mit einemschwachen Ringe / Der Halshat auch einen schwachenRing wie ein Halsband/ das Weiblein istDem Männ-lein fast gleich/ohne daß es kleiner ist/auch etwas leich-ter auf dem Mucken/ weißabernicht / ob sie gern-ri.ren/ werden mehrzur Lust als Nutzenshalber gehalten/haben eme gantz Mdexe Stimme / ^ls Die semeinenLndtm.
Neundteö Buch/
mitTopfen ve:mischt/müssen«llzeitWasser/so wol zumtrincken/als zum waschelnbey sich haben, man muß sienicht zu bald unterste grossenEndten bringen/ sondernim Gemach erhalten/ bis sie etwas erstarcken/ nnd derandernEndten sich erwehren können/doch muß man sie/wann schön Gewitterist/ offt an Die Sonne bringen.
Eine dritte vermischte Art entß) ringet/ wann mandie Indianischen AMichtmitAufern genreinenEnd-ten zusammen bringt/ zmdzur LGzeit im FrühlingzweyEndtenzu einem solchen Indianischen Andrichtzksam-men spertt/sie legen viel Eyer/ und werden leicht ausge-bracht ; diese Endten habenvon dem Vatter Die Zar-tigkeit desFleisches/Grösse desLeibs/un diehalb-stum-me Verschnxegenheit/ And von der Mutter diehäuff»,gen Eyer/ so sie me!)r als dieandernlegen/die man aberallein in die Kuchen zum Essen/nndnichtzum Unterle-gen oder zum Brutten gebrauchen kan/weil sie(wie allebastardirle Thier) unftuchtbar sinD/ darum diese Artzu erhalten / muß man viel Indianische Andricht all-zeiteinen zu fünss oder sechs Weiblein erhalten/weil sienicht so begierig «und unkeusch sind / als die gemeinenMännlein^ Die V.rul Lasset mau allezeit SurchHünerverrchten.